On the (rail-)road again!

Unser Rohkost- & Mantra-Ereignis-Potluck-Paradies entsteht! Wir feiern das Leben in unserem Permakultur-Waldgarten! Aber zunächst einmal wollten wir euch über unsere letzte Reise durch unsere kunterbunte Welt der schöpferischen Gestaltungsmöglichkeiten erzählen.

Über Pfingsten waren wir wieder bei unserem Gemeinschafts-Pionier Karl-Heinz Meyer, über den wir auch einen Artikel in der Themenausgabe „Aufbruch“ von der Zeitschrift „Raum & Zeit“ schreiben durften. Mit seiner besonderen Gabe die richtigen Leute an besonderen Orten zu vereinen, hat er es diesmal wieder geschafft uns eine kurzweilige informations- und erkenntnisreiche Zusammenkunft von offenherzigen Menschen zu ermöglichen. Hier gab es auch ein langersehntes Wiedersehen mit Wilma und Julius, die wir bei unserer ersten Gemeinschafts-Festival-Teilnahme Silvester 2017 kennen und schätzen gelernt hatten. Mit dabei war auch ihr neuester Familienzuwachs und passende Spielgefährtin für Yasu. Julius hatte zudem noch die vielversprechende „Glückseligkeits-Therapie“ mitgebracht und zeigte uns damit erneut, wie groß die Auswahlmöglichkeiten doch sind, wie den Menschen auf ihrem Weg zu einem erfüllten Leben geholfen werden kann. Während der erfahrene Joachim Detjen uns dabei half unsere Gemeinschafts-Sinne zu schärfen, verköstigte uns die Wanderköchin Marie-Ann Schwenk zu den Mahlzeiten mit ihren veganen Kreationen. Untergebracht waren wir im „die Quelle“ in Donau-Eschingen, eine energetisierende Begegnungsstätte mit vielen Elementen der ökologischen Baukunst.

Unsere Erlebnis-Tour ging weiter mit einem Entenritt an die Cote d’Azur im Windschatten von unzähligen Lastwagen mit einer sportlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 Km/h. Bei unserer französischen Verwandtschaft durften wir über Fronleichnam die mediterrane Erholungskur mit Sonne, Meer und Olivenhainen auf uns wirken lassen. Von Motos Bruder Muzius und seiner wundervollen Familie wurden wir rundum ver- und umsorgt. Hier durften wir wieder erfahren, wie großzügig das Universum sein kann, wenn wir uns wieder auf unsere wahren Herzenswünsche besinnen. So bewunderten wir bei unseren Gastgebern deren naturbelassenen 3000 qm Grundstück direkt unterhalb von Saint-Exupérys Geburtsdorf Cabris, welches sie angefangen haben für noch mehr Enkeltauglichkeit aufzupeppen. Während die halbe Permakultur-Welt fast schon verzweifelt auf der Suche nach geeignetem erschwinglichen Land ist, hat die Familie Dietzmann ihren Waldgarten voller Olivenbäume einfach so für einen Apfel und einen veganen Ei-Ersatz fast geschenkt bekommen. So durften wir eine Woche lang in einem äußerst ertragreichen Resonanzfeld unsere Seelen baumeln lassen. Etwas abenteuerlicher gestaltete sich unsere Rückreise nach Offenbach, bei der unsere tapfere Ente kurz vor Darmstadt und Mitternacht an der Raststätte Lorsch uns offenbarte, dass sie schon eine Weile an einem Ermüdungsbruch an ihrer Antriebswelle litt und nicht mehr konnte. Universumsgläubig wie wir sind, hatten wir schon vor längerer Zeit unsere ADAC-Mitgliedschaft gekündigt. Netterweise vermittelte uns dann trotzdem ein gelber Engel eine günstige Weiterfahrt mit einem privaten Fahrdienstanbieter und organisierte uns einen Abschleppdienst, der unsere Ente am nächsten Tag zu ihrer Heimwerkstatt nach Mühlheim kutschierte.

Im Juni besuchten wir das Sehen-ohne-Augen-Dreamteam Evelyn und Axel bei ihrem Seminar im Frankfurter Holzhausenpark und durften wieder in die Welt der übersinnlichen Sehfähigkeiten eintauchen. Zuvor hatte uns schon Evelyn ihr erstes Buch „Sehen ohne Augen – das Praxishandbuch“ geschenkt, welches spannend und informationsreich zugleich ist. Wer wusste bisher, das die Augen eines Kindes oft erst mit 12 Jahren die volle Sehfähigkeit entwickeln? In wie weit sind dann bis dahin Brillen für Kinder überhaupt sinnvoll? Es war auf jeden Fall schön zu sehen, mit wie viel Elan das Seminar angeleitet wurde und mit welcher Freude die Teilnehmenden ihren neuen Durchblick feierten!

Eine Woche später waren wir bei Klemens Jakob, dem langjährigen Experten für autarkes Tiny-House-Bauen. Mit seinen kurzweiligen Ownhome-Seminaren hat er schon unzähligen Menschen wie uns gezeigt, wie genial einfach und günstig es ist ein Eigenheim aus gesunden natürlichen Materialien zu erschaffen und gleichzeitig unabhängig bei der Strom- und Wasserversorgung zu werden. Wir empfehlen für eine optimale Seminar-Vorbereitung sein Buch „ownhome“ zu lesen!

Im Juli waren wir beim alljährlichen Futuroh-Potluck-Festival in Berndroth mit ganz vielen Rohkost-Leckereien und Wohlfühl-Atmosphäre, bei dem auch das vielversprechende neue Magazin „WALNUSSblatt“ vorgestellt wurde, welches den Lesern eine breite Palette an ermutigenden Berichten für Körper, Herz und Verstand bietet. Gleich im Anschluss fuhren wir weiter zum Permakultur-Workshop beim Zirkeldreher in Rieferath bei Windeck. Für uns gefühlt im Niemandsland hat sich der Ohne-Geld-um-die-Weltenbummler sein persönliches Stückchen Erde ausgesucht, dass er Workshop für Workshop in ein Waldgarten-Paradies umwandelt. Mit seiner sehr praxisorientierten undogmatischen Art sein schier grenzenlosen Fachwissen über die Permakultur zu vermitteln, finden insbesondere viele junge und junggebliebene Interessierte den Weg zu ihm.

Die erste Augustwoche nutzten wir für Verwandtschaftsbesuche. Zuerst gönnten wir uns bei Lisas Bruder Jonas und seiner Familie eine ordentliche Portion Berlin mit all ihren Großstadtfassetten. In deren üppig blühendem Stadtgarten in der Kleingartenanlage „Frieden“ konnte Yasu ausgelassen mit seinen Cousinen herumtollen und wir Erwachsenen tauschten uns die neuesten (Garten-)Erfahrungen aus. Nebenbei tourten wir, ausgestattet mit Gitarre und Bollerwagen, durch einige Berliner Reviere und machten Werbung für unser Buch. Wir hatten auch ein Wiedersehen mit Stefan, einem äußerst sympathischen Familienvater und Teilnehmer vom Permakultur-Workshop, mit dem wir ein sehr erhellendes Gespräch über die aktuelle gesellschaftliche Situation führten und der uns noch das spannende Buch „Wer, wenn nicht wir?“ von Sven Böttcher schenkte. Das Buch ermöglichte uns ein besseres Verständnis über die machtpolitischen Zusammenhänge der derzeitigen Corona-Maßnahmen und gab uns die Gewissheit, dass wir als Familie Watanabe den für uns richtigen Weg für eine friedvolle Zukunft gewählt haben. Wir haben das Buch an zwei Tagen fertig gelesen.

Bepackt mit vielen neuen Erkenntnissen und auf den verschiedensten Schienenfahrzeugen von ICE bis Bimmelbahn fuhren wir dann weiter aus der großen Hauptstadt in das idyllische Telgte im Münsterland. Mit dabei war nun auch Yasus neuester Spielgefährte, ein pinkfarbenes gebrauchtes Drahteselchen, welches er von seinem Berliner Onkel geschenkt bekommen hatte. Wir wurden sehr warmherzig von Lisas Verwandtschaft empfangen. Hier durften wir wieder miterleben, wie schön es sein kann, wenn die Großfamilie nah beieinander wohnt und für einander da ist. Für Yasu sind die Besuche zu seinen Verwandten fast wie eine Weihnachtstour. Im Bollerwagen befand sich auf der Rückfahrt nach Offenbach ein ganzes Murmelbahnset womit schon die letzte Enkelgeneration Stunden verbracht hatten. Wie zuvor schon das Holzeisenbahnset, welches wir teils geschenkt teils geliehen bekommen haben, ist die Murmelbahn eine perfekte Vater-Sohn-Beschäftigung. Papa Moto baut alles auf und Sohn Yasu lässt die Kugeln rollen!

Wegen eines Streiks bei der Bahn sattelten wir dann zuhause um auf unsere Ente und fuhren wieder Richtung Süden. Im österreichischen Reith bei Seefeld trafen wir die große GfK-Community von Tassilo Peters. Wir verbrachten höhensonnige drei Tage in einer wunderschönen Berglandschaft und ließen uns ausnahmsweise wieder koch-kulinarisch von Govindas verwöhnen. Wir lernten hier viele aufgeschlossene Familien kennen, die die Tage zuvor im Rahmen eines Sommercamps viele effektive Konfliktbewältigungsmethoden erlernten und oft direkt anwenden konnten. Es war auch ein langersehntes Wiedersehen mit dem Gründerteam von Matipo e.V., mit denen wir die weiteren Schritte für unsere Gemeinschaftsgründung erörterten. Am Abreisetag durften wir noch zwei große Herausforderungen bewältigen. Moto wanderte frühmorgens rund 3 Stunden auf über 2000 Höhenmeter zur Reither Spitze um einen grandiosen Sonnenaufgang zu erleben. Ähnlich erschöpft war dann wohl die Ente am Abend, nachdem sie die äußerst hügelige Heimfahrt bei sommerlichen Temperaturen frühzeitig an der Raststätte Spessart Nord beendete. Glücklicherweise konnte uns von dort aus Alex, ein lieber Freund und Singer-Songwriter der Matipo-Familie abholen. Alex verdanken wir auch die Matipo-Hymne, welche jetzt ein fester Bestandteil des musikalischen Mantra-Repetoires unserer Familienband ist. Die Familenkutsche wurde später von Moto mit einem geliehenen Anhänger wieder zu unserem Entenflüsterer Martin nach Mühlheim chauffiert und gönnt sich dort nun ein Rundum-Inspektions-Wellness-Paket inklusive eines neuen Motors.

Für unser traditionelles Sommer-Highlight fuhren wir in den Odenwald zum Rohkost-Camp von Sonja Watt. In dieser auch vom Wetter her sehr abwechslungsreichen Woche wurde wieder viel gesungen, getanzt, gelacht und offen über alles geredet (die 4 Gs für ein glückliches Miteinander). Das Programmbuffet war wie schon in den letzten Jahren mit Wildkräuterführung, Klangreisen, Meditation, Yoga, Fachvorträgen, Circle Singing, Kreistänzen, Märchenerzählungen, Zubereitungskursen, Augentraining, Männer- sowie Frauenkreisen, Lagerfeuer und Nachtwanderung reichlich gedeckt und doch, wie die roh-köstliche Camp-Verpflegung an sich, leicht bekömmlich. Ein besonderes Ereignis in diesem Jahr war das erstmalige Zusammenkommen des Frauenkreises mit dem Männerkreis in Form von Ausdruckstänzen. Es war geradezu magisch zu erleben, wie viel Harmonie und Verbundenheit entstehen kann, wenn die weibliche und männliche Kraft in all ihrer Schönheit gewürdigt wird. Fernab von konventionellem Klischee-Denken konnten wir bei dieser anmutigen Zeremonie unserer innewohnenden geschlechtlichen Veranlagung einen gebührenden Ausdruck verleihen.

Donau-Eschingen, Le Tignet, Frankfurt, Rosenfeld, Berndroth, Rieferrath, Berlin, Telgte, Reith bei Seefeld, Grasellenbach und immer wieder zurück für eine Gartenpause nach Offenbach, wir haben ordentlich Kilometer zurückgelegt. Mit Ente, Bus oder Bahn waren wir seit Pfingsten viel unterwegs und haben ganz viele aufgeschlossene nette Menschen getroffen. Der Wunsch nach mehr Gemeinschaftlichkeit sowie das Streben für ein bewussteres Zusammenleben ist was uns mit allen diesen Menschen am meisten verbindet. Unsere Vision ist es, dass wir bald mit vielen von ihnen an einem Ort zusammenleben und dieses Stückchen Erde zu einem gigantischen Permakultur-Waldgarten verwandeln werden.

Die Verbundenheit von freidenkenden Menschen wird seit dem Start der wohl genialsten Marketingkampagne aller Zeiten für ein medizinisches Injektionsprodukt immer stärker. So fällt es uns ziemlich leicht trotz der vielen Hochglanz-Werbeplakate auf die Teilnahme bei der größten gentechnischen Einspritzparty zu verzichten. Wir hatten sowie so nicht mehr vorgehabt kommerzielle Massenveranstaltungen zu besuchen. Stattdessen feiern wir nun unsere Freudenfeste in überschaubaren vertrauten Kreisen. Das wir bei der bundesweiten Maskenparade schon nicht dabei sind, kümmert letztendlich (außer ein paar übereifrigen Anhängern der Zeugen Coronas) auch niemanden.

Damit wir nicht missverstanden werden, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es uns wichtig ist, in jeglicher Hinsicht rücksichtsvoll und solidarisch mit all unseren Mitmenschen zu sein. Wir gedenken hiermit aller, die aufgrund von Infektionskrankheiten frühzeitig sterben mussten oder noch darunter leiden müssen. Wir haben vollsten Respekt für das unterbezahlte Fachpersonal, welches unter erschwerten Bedingungen trotzdem seinen Dienst leistet. Nichtsdestotrotz können wir zugeben, dass wir die Glaubwürdigkeit der Maßnahmen mehr als nur anzweifeln und schon lange keine Verhältnismäßigkeit mehr bei den Verordnungen sehen. Wenn schon zu Beginn des ganzen Dramas die Impfung von den Obrigkeiten als ultimative Lösung propagiert wird und seit dem so gut wie alle wissenschaftlich dokumentierten alternativen Präventions- und Heilungserfolge schlichtweg ignoriert oder gar geleugnet werden, wenn Intensivbetten landesweit reduziert werden, wenn die von Studien bestätigten physischen sowie psychischen Beeinträchtigungen durch das Langzeit-Maskentragen insbesondere für Kinder verharmlost werden, wenn Medien asymmetrisch Angst schürend über Corona berichten, wenn Menschen, die für ihre Grundrechte demonstrieren, diffamiert oder gar verprügelt werden, wenn andere Industrieländer weitgehend ohne Maßnahmen zurecht kommen, wenn erkrankte Personen einfach in Quarantäne geschickt werden ohne ihnen von Anfang an eine ganzheitlichen ärztliche Versorgung zu gewährleisten, um das Risiko von schweren Verläufen zu minimieren und wenn immer noch der in seiner Aussagefähigkeit von Experten kritisierte PCR-Test als Basis für die Verbote dient, dann können wir die Verantwortlichen für all diese unsozialen Distanzierungsmaßnahmen nicht wirklich ernst nehmen. All diese Aussagen lassen sich, wer wirklich Interesse hat, mit etwas Eigenrecherche leicht aus öffentlich zugänglichen Informationen nachvollziehen und haben nichts mit Verschwörungstheorie oder gar rechtsextremem Gedankengut zu tun. Wir haben aber auch vollstes Verständnis für die Menschen, die das alles nicht anspricht, die der Regierungspolitik weiter folgen wollen und die bei all dem Stress mitmachen. Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von einem glücklichen erfüllten Leben und darf selbst die Verantwortung für sein Tun und Handeln tragen.

Wir sind als Familie am glücklichsten, wenn wir unseren natürlichen Bedürfnissen eines nachhaltigen friedvollen Daseins folgen können. Hierfür ist es hilfreich, sich weitgehend unabhängig von einem System zu machen, welches unseres Erachtens nach auf Überwachung, Kontrolle sowie künstlicher Zeit- und Ressourcenverknappung basiert. Wir folgen der Empfehlung von Momo und haben uns entschieden nicht auf die verlockenden Angebote der grauen Herren einzugehen. All ihre Einschränkungsversuche mit denen sie uns umstimmen wollen, sehen wir als einen willkommenen Anlass, unsere Kreativität sowie Problemlösefähigkeit voll auszunutzen. Im Vergleich zu unserer täglichen Herausforderung, einen experimentierfreudigen Frechdachs Yasu den angemessenen Freiraum für seine Potentialentwicklung zu lassen, sind die sporadischen Auseinandersetzungen mit Autoritäten für uns fast schon etwas Erheiterndes. Wenn wir überhaupt mal wegen einer angeblichen Ordnungswidrigkeit kontrolliert wurden, hatten wir immer ein nettes Gespräch mit den zuständigen Beamten ohne nennenswerte Konsequenzen. Unser mit dem Pippi-Langstrumpf-Virus infizierter Drei-Cashewkäse-Hoch dagegen hört den Ausdruck „Nein!“ nicht mehr, erwidert jede noch so eindeutige Aussage mit „Warum?“ und zeigt latente Anzeichen einer fortgeschrittenen Schabernackritis mit der er Lisa des Öfteren zur Weißglut bringt. Aber auch hier verzichten wir liebend gern auf die Entwicklung eines pharmazeutischen Impfstoffes aus dem Gen-Labor.

So sehen wir trotz allem die ganze Situation ziemlich entspannt, halten uns aus allem Trubel raus und erschaffen weiter unser Rohkost- & Mantra-Ereignis-Potluck-Paradies, indem wir uns unserer materiellen sowie seelischen Altlasten entledigen und das Natürliche in uns sowie um uns herum aufblühen lassen. In der Herbstausgabe des WA Aktuell-Magazins durften wir zuletzt ausführlich darüber berichten. Wir feiern das Leben in unserem Permakultur-Waldgarten mit dem Bewusstsein einer grenzenlosen Fülle und einer unendlichen Liebeskraft! Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Mit ganz lieben Grüßen,

Eure Lisa, Yasu und Moto

Enkeltauglichkeit

Mit der einseitig dominierenden Berichterstattung über Menschen, die eine kritische Einstellung zu den Hygiene-Maßnahmen haben, lassen sich manche dazu verleiten unser Verhalten als unsolidarisch und unverantwortlich zu bezeichnen. Nachdem dieser Vorwurf nun auch von lieben Freunden aus unserem veganen Bekanntenkreis kam, haben wir uns entschlossen anlässlich des Tages zur Abschaffung der Tierversuche folgende Zeilen zu schreiben:

Liebe angehende Omis und Opis, wie wird die Welt aussehen in der eure Enkelkinder aufwachsen werden? Wir haben uns schon vor geraumer Zeit dafür entschieden, dass unsere zukünftigen Enkelkinder in einer Welt voller Permakultur-Waldgärten rumtollen können, in der sie friedvoll mit allen Lebewesen aufwachsen und im Einklang mit der Natur leben. Ein wichtiger Eckpfeiler für diese Vision ist für uns die vegane Lebensweise. Wir sind überzeugt, dass wir damit recht bald die notwendigen Veränderungen herbeirufen können.

Dafür haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt. Wir haben Schritt für Schritt all unsere aus der Kindheit vertrauten Ernährungsgewohnheiten über Bord geworfen und es gewagt uns rein pflanzlich zu ernähren, damit die Massentierhaltung abgeschafft wird und die Regenwälder wieder wachsen können. Schnell wurde uns klar, dass da noch viel mehr geht, um den Tieren und der Natur etwas Gutes zu tun. Mittlerweile gibt es für alles die passende bio-vegane fairgehandelte Alternative, die von Menschen produziert wird, welche selbst erkannt haben, dass Tiere in Freiheit leben sollten. Oft war uns vorher nicht bewusst, was alles noch veganisiert werden kann. Sei es Kleidung, Schuhe, Kosmetika oder auch Drucksachen (wie von Voice-Design), es tut gut zu wissen, dass wir Menschen es auch anders können. Wir lieben es in Unverpackt-Läden wie im natürlich frei in Mühlheim und in Biolädchen wie dem Bioeck in Bürgel einzukaufen, die sich dafür einsetzen, dass solche Produkte für alle erhältlich sind. Auch die Landwirtschaft hat mit den bio-veganen Solawis (wie Guter Grund e.V.) einen entscheidenden Schritt Richtung friedvoller Tierbefreiung gemacht. Je mehr wir Geld für Dinge ausgeben, die den Tieren ihr natürliches Leben ermöglichen, desto zufriedener sind wir. Wir haben auch einiges an Anwaltskosten für die Kanzlei Peer Fiesel ausgeben, damit auf unserem Grundstück das Jagen aufhört. Seit unserem 4. Hochzeitstag, dem 1. April 2021 ist die sogenannte Befriedung amtlich. Juhu! Derzeit engagieren wir uns für Matipo e.V., der eine vegane Gemeinschaft mit allem Brimborium wie Waldkindergarten, freier Schule, solidarischer Landwirtschaft usw. auf der Basis der Gewaltfreien Kommunikation gründet. Interessenten sind herzlichst willkommen in irgendeiner Form mitzumachen! Unsere vegane Glückseligkeit wird noch von unserem beinahe 2½-jährigen gesunden Frechdachs Yasu komplettiert, der sich seit seiner Zeugung die reine Pflanzenkost plus Muttermilch schmecken lässt.

Ein wesentlicher Faktor, warum wir so viel Freude am veganen Leben haben, liegt darin, dass wir uns seit unserer Ernährungsumstellung intensiv mit der gesundheitlichen Auswirkung von Nahrung auseinander gesetzt haben. Der Film „Gabel statt Skalpell“ war ein Augenöffner. Wir waren sehr überrascht zu erfahren, dass schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs mit einer konsequenten Lebensumstellung, insbesondere hinsichtlich der Ernährung, geheilt werden konnten. Seitdem haben wir zu diesen Themen unzählige Bücher gelesen und Filme angeschaut. Die wichtigste Erkenntnis aus diesem wohl lehrreichsten Selbststudium ist, dass der menschliche Körper ein Wunderwerk ist, welches stets das Potential hat jede Krankheit selbst zu heilen oder sogar ganz abzuwenden, wenn langfristig die notwendigen Rahmenbedingungen gegeben werden. Entsprechend haben wir angefangen die konventionelle Schulmedizin kritisch zu hinterfragen, welche überwiegend auf pharmazeutische Medikamente zurückgreift, die nur die Symptome unterdrücken statt die Ursache der Krankheit zu therapieren. Wir haben auch hier angefangen nach nachhaltigen veganen Alternativen zu schauen und durften dabei viele engagierte Experten kennenlernen, die uns behilflich waren auf natürliche Weise unsere Selbstheilungskräfte und unser Immunsystem zu stärken. Wir haben gelernt achtsam mit unserem Körper umzugehen und uns ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. So können wir voller Zuversicht und Mut leben, was uns hilft weiter unseren Prinzipien treu zu bleiben.

Die erforderlichen Voraussetzungen für eine bis zum Lebensende währende Vitalität sind positive Grundeinstellung, das Geben und Empfangen von Liebe, ausreichend Bewegung, Sonnenlicht, Frischluft, gereinigtes Wasser, Ruhe, Entspannung, Kontakt mit der Natur sowie eine überwiegend auf naturbelassener Frischkost basierende pflanzliche Ernährung. Des Weiteren sollte die Ein- und Aufnahme von industriell-chemischen Fremdstoffen über unsere wichtigen Sinnesorgane wie Haut, Nase, Augen, Ohren und Mund, soweit wie möglich vermieden werden.

Verheerender Weise wird schon nun seit über einem Jahr von der Obrigkeit alles dafür getan, dass die meisten dieser gesundheitsfördernden Bedingungen den Menschen verwehrt werden. Mit einer verunsichernden autoritären Informations- und Sanktionspolitik wird Angst und Sorge verbreitet, durch Kontaktverbote und Quarantäne werden Menschen von ihren Liebsten isoliert und durch die Maskenpflicht kann sich bei der Rückatmung die CO2-Konzentration von 400 ppm (frische Außenluft) bis auf etwa 30.000 ppm erhöhen. Ein hygienisch akzeptabler Höchstwert, welcher etwa für ein Klassenzimmer gilt, liegt bei 2000 ppm CO2. Mit all den Desinfektionsmitteln, industriell gefertigten Masken und all den Testungen werden den Körpern der Menschen zusätzlich allerlei schädigende Chemikalien zugeführt. Mit dieser täglichen zusätzlichen Belastung durch all die Hygiene-Maßnahmen, ist es nicht verwunderlich, wenn gerade Kinder und Jugendliche, die am meisten davon betroffen sind, jetzt vermehrt sowohl physisch als auch psychisch krank werden. Nicht umsonst warnt der renommierte Gehirnforscher Gerald Hüther in aller Ruhe und Sachlichkeit, aber nichtsdestotrotz beharrlich, vor den zunehmend schädigenden Folgen der Hygienemaßnahmen insbesondere für die geistige Entwicklung unserer Kinder und Jugendliche. Die Maßnahmen im Einzelnen mögen in ihrer negativen Auswirkung kurzfristig gesehen nicht gravierend erscheinen, aber alles kombiniert und auf Dauer, ist etwa wie die Einnahme von mehreren verschiedenen pharmazeutischen Medikamente gleichzeitig. Über längere Zeit können Wechsel- und Nebenwirkungen zu schlimmeren Folgeschäden führen, als die zu behandelnden Krankheiten an sich.

Der Virus ist letztlich nur ein Symptom und nicht die Ursache für die Erkrankung unseres Planeten. Wir sollten uns viel mehr Gedanken machen, welche Vorsorgen wir treffen können, um unser Immunsystem zu stärken und wie wir bei der Nachsorge, für alle Betroffenen einen adäquaten ganzheitlichen Ansatz für die Heilung finden können. Es gibt genügend Beispiele für alternative Therapieerfolge fernab der konventionellen Schulmedizin, über die gängige Medien genauso wenig berichten, wie über Krebsheilungen ohne Chemotherapie. Das wirkliche Problem sind all die fragwürdigen Isolierungs- und Bestrafungsbestimmungen, die all die unnötigen psychischen sowie finanziellen Existenzängste bei den Menschen hervorrufen und zugleich die Suizid- sowie Misshandlungsquoten hoch gehen lassen.

Wir haben uns früh dazu entschlossen weiter unseren eigenen Weg zu gehen, um uns und andere vor der politischen Willkür zu schützen. Ein entscheidender Faktor dafür ist, alles dafür zu tun, dass unsere Mitmenschen frei handeln und denken können.

Laut der Studie mit dem Titel „The Inequality Virus“ von Oxfam hat sich die Zahl der in Armut lebenden Menschen weltweit seit März 2020 um 200 bis 500 Millionen erhöht. Die Zahl der akut an Hunger leidenden Menschen hat sich 2020 um 82 Prozent auf 270 Millionen beinahe verdoppelt. Gleichzeitig hat das Vermögen der Milliardäre von März bis Ende 2020 um 3900 Milliarden auf nun etwa 12000 Milliarden US-Dollar zugenommen. Wer sich die Zahlen genau anschaut, wird merken, dass da was nicht richtig läuft.

Diese finanziell einflussreichsten Menschen haben die Macht, all die schädigenden Maßnahmen im Namen einer fragwürdigen schulmedizinisch geprägten Gesundheitspolitik frühzeitig zu beenden. Mit all dem Geld könnten sie locker dafür sorgen, dass jeder Mensch die optimalen Bedingungen für ein gesundes erfüllendes Leben vorfindet, statt es ihnen immer mehr wegzunehmen. Derzeit stecken sie noch in einem Dilemma fest, da mit diesen strittigen Hygiene-Maßnahmen es noch nie so einfach war ihr Konto weiter mit Milliardenbeträgen zu füllen. Der Anreiz ist groß die ganze Situation so lange wie möglich fortlaufen zu lassen. Trotz allem sind wir zuversichtlich, dass da bald ein Umdenken stattfindet. Das beste Beispiel ist wohl Charles Mully. Wir werden alles tun, um diesen Bewusstseinswandel zu fördern.

Deshalb zwei Fragen an euch:

Warum sollten wir, nach all unseren Bemühungen für eine friedvolle Erde, nun anfangen, eine Politik zu unterstützen, welche die Ungerechtigkeit in dieser Welt so gravierend weiter vorantreibt? Wieso sollten wir Politikern, Wissenschaftlern und Medien diesbezüglich vertrauen, die im Grunde genommen nur die finanziellen Interessen von wenigen einflussreichen Menschen vertreten, wie hier gut beschrieben? Die Tatsache, dass die Mehrheit alles so hin nimmt, ist für uns dabei keine adäquate Antwort. Dann bräuchten wir auch nicht mehr vegan sein.

All die Maßnahmen dienen letztendlich dem Zweck, dass Menschen für was auch immer sich impfen lassen. Fast schon freiwillig injizieren sie sich mit Mitteln, die auf Genmanipulation basieren und wofür viele Nagetiere und Affen in Tierversuchen missbraucht wurden sowie noch mehr Pfeilschwanzkrebse dafür sterben mussten. Was glaubt ihr, wie es die Großinvestoren der Milchindustrie damals schafften mit Hilfe von kooperationswilligen Politikern, Wissenschaftlern und Medienvertretern eine ganze Generation von Müttern dazu zu bringen ihren Kindern industriell verarbeitete Kuhmilch-Produkte zu füttern, statt auf ihre eigene natürliche Muttermilch zu vertrauen?  Dank couragierten Frauen wie Hannah Lothrop („Das Stillbuch“), die achtsam gegen den Strom des Establishments schwimmen, steigt nun auch wieder die Zahl der Frauen, die sich für das Langzeitstillen entscheiden.

Es wäre ein riesengroßer kosmischer Witz, wenn wir, nach all unserem Engagement für die bio-vegane Bewegung uns die ganze Ladung an Gentechnik sowie Tierleid nun auch direkt in die Adern spritzen würden und uns selbst damit zu Versuchskaninchen machen, um die unbekannten Langzeitfolgen zu erleiden. Heiterkeit ist sehr gesund, aber diesen einen Lacher würden wir euch gern ersparen.

Zu guter Letzt würden wir gern darauf hinweisen, dass dies alles unsere ganz eigene Entscheidung ist und wir von niemandem erwarten es uns gleich zu tun. Alle Menschen sind frei im Handeln und Tun, solange sie selbstständig denken. Querdenken ist manchmal unterhaltsam, aber hilft letztlich auch nicht weiter. Denn das Einzige, welches euch eure Freiheit nehmen kann, seid ihr selbst. Deshalb empfehlen wir euch all eure Fähigkeiten und Freiheiten zu nutzen, um glücklich zu sein! Wir werden euch nicht daran hindern! Wir wünschen euch viel Spaß und Freude mit euren zukünftigen Enkelkindern! 🙂

Liebe Grüße,

Lisa, Yasu und Moto

Geist über Materie

Wir möchten als allererstes unseren vollsten Respekt für alle Menschen und deren derzeitiges Engagement für die Erdengemeinschaft ausdrücken. Was gerade in dieser schwierigen Zeit geleistet wird ist enorm und kann nicht genug gewürdigt werden. Unser Anliegen ist es die Menschen auf unsere Art und Weise so gut wie möglich zu unterstützen, damit wir auf lange Sicht eine der lebenswertesten Planeten im ganzen Universum sind, sowie eine Vorbildfunktion für andere Welten übernehmen können. Wir möchten allen Menschen dazu ermuntern mutig und zuversichtlich auf unsere derzeitige Situation zu schauen, die uns so viele neue Chancen bietet.

Als umwelt- und gesundheitsbewußte Lebewesen haben wir die besten Voraussetzungen auch in Bezug auf Corona langfristige Lösungen zu implementieren, die hilfreich wären, die Ursachen der Problematik zu beheben. Die Statistiken zeigen deutlich, dass in allen Regionen dieser Welt, wo die Menschen naturverbunden leben und sich entsprechend ernähren, nur milde Infektionsverläufe und  fast keine Corona-Toten zu verzeichnen sind. In vielen ländlichen Regionen Japans, wo darauf Wert gelegt wird achtsam mit allen Pflanzen und Tieren umzugehen, werden die Menschen weit über 80 Jahre alt, sind geistig fit, haben keine schweren Vorerkrankungen und leben voller Freude. Alles was diese Menschen praktiziert haben ist auch bei uns nicht besonders schwer auszuführen. Umso früher man damit anfängt umso eher wird es zu einer gesundheitsfördernden Gewohnheit. Schaut euch bitte bei Gelegenheit die Filme „die große Zuckerlüge“ und/oder „Voll verzuckert“ an. Ersteres gibt es auch kostenfrei online zu sehen. Allein wenn wir alles an raffiniertem Zucker aus allen Lebensmitteln entfernen würden und bei Bedarf mit natürlichen Süßalternativen ersetzen, hätten wir schon viel erreicht. Es gibt noch viele weitere simple Möglichkeiten wie wir als Gemeinschaft die Gesundheit und das Umweltbewusstsein der kommenden Generationen fördern können, so dass diesen, wie all den vielen gesunden Hundertjährigen weltweit, Viren oder andere Krankheitserreger nie mehr etwas anhaben können.

Die Tatsache, dass wir keine Maske tragen und auch sonst eine sonderbare Familie sind, sollte niemanden daran hindern, wie unsere Wenigkeit, sich über die vielen alternativen Lebensgestaltungmöglichkeiten zu informieren und aktiv eine friedvolle nachhaltige Revolution von der Basis aus anzustreben. Deshalb greifen wir das Thema Maske noch mal auf und hoffen, dass ihr danach etwas mehr Verständnis für uns habt, vielleicht sogar bereit wärt uns bei unseren Aktivitäten zu unterstützen,  unser Buch zu kaufen und/oder einen unserer Projektvorschläge, die am Ende aufgelistet sind, in Erwägung zu ziehen. Unser Buch wird am 1. März 2021 veröffentlicht und mit dem Kauf bei einem unserer Verkaufspartner, würdet ihr gleichzeitig auch einen nachhaltig verantwortungsvoll handelnden Laden unterstützen. Weitere Infos findet ihr auf unserer Startseite.

Schon lange vor der Einführung der allgemeinen Maskenpflicht haben in diesem Bereich spezialisierte Mediziner und Wissenschaftler darauf hingewiesen, dass in den industrialisierten Nationen ein erhöhter Sauerstoffmangel bei der breiten Bevölkerung herrscht (Buchtipp: „Fitonics fürs Leben“ von Diamond/Schnell).  Eine Kombination aus langen Aufenthalten in klimatisierten, beheizten Räumen, eine überwiegend sitzende Lebensweise, allgemeiner Bewegungsmangel und verringertes Angebot an natürlichen Lebensräumen fördern eine flache Atmung und führen zwangsläufig zu überflüssigem Kohlendioxid sowie anderen giftigen Gasen und Abfallprodukten im Blutkreislauf. Die allgemeine Maskenpflicht ist diesbezüglich eine zusätzliche Belastung.

Das klingt sehr dramatisch, aber diese Information sollte euch keineswegs beunruhigen. Es gibt genügend unkomplizierte angenehme Möglichkeiten hier entgegenzuwirken, wie etwa regelmäßig einen langen Spaziergang im Wald zu genießen. Zudem ist der menschliche Körper in der Regel im Stande viele unserer neumodischen Belastungen auszuhalten.

Erinnert ihr euch noch an Altkanzler Helmut Schmidt? So wie ihn gibt es unzählige Beispiele von alten Menschen, denen das regelmäßige Rauchen nichts ausgemacht hatte. Ein Geheimnis liegt wohl darin, dass diese Menschen, ansonsten gesund gelebt haben und das Rauchen eher als einen hilfreichen Genuss sehen statt als eine schädigende Sucht. Dahinter steckt der spirituelle Urgedanke, dass Geist über Materie steht. Es hilft auf jeden Fall der Gesundheit, in allem das Positive zu sehen und frei von negativen Emotionen wie Angst oder Sorge zu sein. Nichtsdestotrotz ist es nicht verkehrt sich über die möglichen Gesundheitsrisiken von Tabak zu informieren und nach alternativen Beruhigungsmethoden zu schauen.

Der menschliche Körper ist zudem ein Wunderwerk in stetiger Weiterentwicklung. Gerade im sportlichen Bereich ist das gut zu beobachten. Wo es im 19. Jahrhundert noch etwas Besonderes war einen 10km-Lauf zu beenden, muss man mittlerweile eine erfolgreiche Ironman-Teilnahme vorweisen, um sich von der Masse abzusetzen. Mit etwas Zuversicht und dem entsprechenden Training kann mittlerweile jeder von uns einen Marathon laufen. So gesehen, werden die Menschen sicher auch langfristig mit der Maske zurechtkommen.

Apropos Marathon, einige Experten haben darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser ganzen Corona-Geschichte um einen Marathonlauf handelt und es kein Kurzdistanzrennen ist, welches schnell beendet werden kann. Wir wollen niemandem die Hoffnung nehmen, aber wir sollten uns darauf einstellen, dass dieses Thema uns noch lange beschäftigen wird. Solange es Menschen gibt, wird es auch Viren geben. Und all die Meldung von Mutationen zeigen, dass sich Viren, genauso wie der menschliche Körper, weiterentwickeln und anpassungsfähig sind. All die unterschiedlichen Corona-Auswirkungen von symptomlos bis hin zum letztlich erlösenden Tode zeigen, dass Viren immer nur der Auslöser von Krankheiten sind und nie die Ursache. Solange wir all den unnatürlichen physischen und psychischen Belastungen unserer Wohlstandsgesellschaft ausgesetzt sind, wird unser Körper mit den Viren oder anderen Krankheitserreger als Signalgebern uns darauf hinweisen, wenn wir wieder eine Pause brauchen. In der Alternativmedizin wird eine Krankheit stets als eine Botschaft vom Körper verstanden, dass Sanierungsmaßnahmen von Nöten sind. Alle künstlichen Schutzvorrichtungen wie Masken und Impfungen werden letztendlich nur die Kreativität der Viren fördern, einen anderen Weg für ihre Bestimmung zu finden. Wer weiß, vielleicht sind die neusten Mutationen nun dazu übergegangen statt wie bisher auf Aerosolen jetzt auf Mobilfunkwellen zu reiten. Wenn das nicht reicht, werden sie ihr Aussehen und ihren Namen ändern, um von den neusten impfgenerierten Antikörpern unerkannt zu bleiben. Es könnte deshalb von Vorteil sein, wenn man nicht mehr krampfhaft versucht, diesen ganzen Evolutionsprozess mit aller Macht aufzuhalten. Es ist nämlich anzunehmen, dass je drastischer die kurzfristigen künstlichen Abwehrmaßnahmen sind, umso folgenschwerer die damit verbunden sozialen und wirtschaftlichen Kollateralschäden sein werden, mit denen wir uns in Zukunft auseinandersetzen müssen. Wenn man beim Marathon am Anfang zu viel Gas gibt, quält man sich am Ende über die Ziellinie und braucht wesentlich länger für die Regeneration, um wieder voll durchstarten zu können. Wir sollten alle darauf achten, dass wir uns nicht jetzt schon verausgaben. Deshalb ist es uns wichtig auch unabhängig von Corona auf unsere Gesundheit zu achten und für die Zeit danach fit zu bleiben.

Die potentielle Ansteckungsgefahr, die von einem nicht maskierten Menschen ausgeht, wird nach unserer Meinung von einigen stark überschätzt. Schaut man sich die täglichen Fallzahlen genau an und rechnet es in Prozentzahlen um, dann sollte ersichtlich sein, dass nur ein geringer Anteil der Bevölkerung infiziert ist. Die Wahrscheinlichkeit eine infizierte Person zu treffen ist aber sogar noch geringer als diese Prozentzahlen, da sich dann ja alle Positiv-getesteten samt Kontaktpersonen ohnehin in Quarantäne befinden. Wenn überhaupt, dann würde man nur einen symptomlosen Kandidaten vorfinden, bei dem die Übertragungsrate gering ist und der definitiv kein schleimhustender Superspreader ist. In Anbetracht der steigenden Zahl derer, die auch mit Maske eine Corona-Infektion bereits durchgestanden haben und deshalb ein geringeres Risiko darstellen, sinkt zusätzlich die Ansteckungswahrscheinlichkeit stetig, da die Menschen in der Regel in ihrem Umfeld bleiben, mit den gleichen Leuten Kontakt haben und kaum mehr neue hinzukommen. Wenn der direkte Kontakt dann noch zeitlich begrenzt ist, man den Abstand hält und/oder selbst eine Maske trägt, ist die zusätzliche Schutzwirkung, den eine Maske beim Gegenüber dann noch bewirken könnte äußerst diskutabel.

Wenn man nun auch noch bedenkt, dass weit über 90% der deutschen Bevölkerung weitgehend freiwillig eine Maske tragen, sollten doch die wenigen Maskenlosen wie wir tolerierbar sein. Angesichts des enormen Land- und Ressourcenverbrauchs der Viehzucht wären Umweltschützer schon froh, wenn 50% der deutschen Bevölkerung zumindest mal in der traditionellen Fastenzeit bereit wären freiwillig auf tierliche Produkte zu verzichten, wie etwa durch die Teilnahme an der Vegan Taste Week der Albert-Schweitzer-Stiftung. Für einige Wochen hatten wir auch unsere Erfahrungen mit der Maske gemacht und für uns feststellen müssen, dass wir damit nicht genügend Sauerstoff bekommen sowie Mikrofasern vom Maskentextil einatmen, dass unsere Konzentration gestört wird und es uns einfach nicht guttut. Sicher, wir könnten uns das Maskentragen vielleicht auch angewöhnen, wie Helmut Schmidt seine Zigaretten. Wir haben uns nach reiflicher Überlegung aller Vor- und Nachteile aber dagegen entschieden. Gerade für die kognitive Entwicklung von Jünglingen wie unserem Yasu, ist es bestimmt auch gut ab und an mal ein vollständiges Gesicht mit all der Mimik in der Öffentlichkeit zu sehen. Um niemanden in rechtliche Schwierigkeiten zu bringen, haben wir uns von einer verständnisvollen Ärztin unsere Beschwerden beim Maskentragen attestieren lassen. Das einzige Problem ohne Maske zu sein, sehen wir nun darin, dass einige Menschen sich über uns ärgern oder gar vor uns Angst haben. Wir hoffen, dass dieser Aspekt nach diesem Blog etwas weniger gravierend sein wird.

Wir geben stets unser Bestes, um einigermaßen den richtigen Ton zu finden. Nichtsdestotrotz wissen wir, dass manche doch das was wir schreiben, sagen und/oder tun nicht so toll finden. Es ist definitiv nicht unsere Absicht jemanden zu provozieren oder gar auf den Schlips zu treten. Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr euch von uns irgendwie angegriffen fühlt. Es würde uns freuen, wenn wir das aus der Welt schaffen könnten. Wir würden gern in vielen Bereichen mehr mit euch allen zusammenarbeiten, damit wir unserem Ziel einer friedvollen gesunden Gesellschaft ein deutliches Stück näher kommen können.

Im diesen Sinne, bleibt noch lange gesund und voller Lebenskraft!

Eure Familie Watanabe

Projekt-Vorschläge

– Einführung einer regionalen Parallelwährung im Raum Offenbach, um die Wirtschaftskraft von lokalen Unternehmen zu stärken.

– Nutzung und Pflege aller öffentlichen Flächen für die Kultivierung von essbaren biologischen Pflanzen.

– Ausarbeitung einer schmackhaften sättigenden alternativen Ernährungsempfehlung für die örtliche Bevölkerung mit überwiegend naturbelassenen, pflanzlichen, biologischen, regionalen, saisonalen und fair-gehandelten Zutaten sowie entsprechenden Einkaufstipps.

– Veranstaltung veganer Straßenfeste unter Berücksichtigung aller Aspekte, mit denen die Biodiversität und das Tierwohl gefördert werden können.

– Einrichtung von örtlichen Repair-Cafes in denen kostenlos und/oder auf Spendenbasis kaputte Elektrogeräte, Möbel und Ähnliches aus privaten Haushalten von Ehrenamtlichen repariert werden.

– Veranstaltung von Unverpackt-Projekttagen unter Berücksichtigung aller Aspekte, wie man vor allem Plastikmüll vermeiden kann. Eventuell auch in Zusammenarbeit mit allen Unverpacktläden aus der Region und dem Wertstoffhof.

– Regelmäßige vegane Treffen im privaten Raum mit Kindern ohne Betreuungsplatz und deren Eltern.

– Errichtung von öffentlichen Ausleihestellen für Werkzeuge, Gerätschaften, Spiel- und Sportutensilien u.ä.

– Gründung von bio-veganen Gemeinschaften

– ..

All diese Vorschläge lassen sich sicherlich nicht sofort realisieren, aber wenn viele von euch es sich vorstellen können, wie schön es wäre diese Ziele zu erreichen, dann ist der Anfang schon gemacht! Je mehr von euch an die Machbarkeit der Projekte glauben, umso eher werden die notwendigen Prozesse in Gang gesetzt!  🙂

Frohsinnlichkeit

Rückblickend war 2020 für unsere Familie ein besonders erkenntnisreiches Jahr. Gesellschaftlich gesehen hat sich der Wind heftigst gedreht und wir mussten lernen unsere Segel neu zu setzen, um auf Kurs zu bleiben. In der Politik sahen wir eine fast schon ansteckend wirkende Ausbreitung des autoritären Führungsstiles. Zu basis-demokratischen Diskursen und Lösungsansätzen wurde ein großer Abstand gehalten. Mit den gesetzlichen Hygiene-Maßnahmen wurde ein Credo etabliert, dass unseres Erachtens eine recht einseitige Gesundheitsvorstellung und ein fragwürdiges Moralverständnis fördert. Andersdenkende Menschen wurden von der Obrigkeit ungehört in verschwörungstheoretische oder rechte Ecken geschoben und entsprechend als unsozial abgestempelt. Schon das Äußern einer konstruktiven Kritik an der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung wurde zu einer wahren Mutprobe, bei der die eigene Standfestigkeit gegen einen Shit-Storm ausgetestet werden konnte. Medial wurde das tägliche Darlegen von absoluten Zahlen, welches wenig hilfreich für das persönliche Sicherheitsempfinden ist, dem Erläutern von relativierenden wissenschaftlichen Studien vorgezogen, die eine mehr differenzierte selbstverantwortliche Risikoeinschätzung ermöglicht hätten. Entsprechend häuften sich die Hotspots von verunsicherten und angespannten Leuten mit einem gereizten Umgangston allerorts. Unsere fürsorglichen tierischen Erden-Mitbewohner, wie etwa die hochintelligenten Delphine, wundern sich wohl immer noch über das neue merkwürdige Sozialverhalten ihrer sonst so kontaktfreudigen Spielkameraden.

Dass die freie Verfügbarkeit von Trinkwasser vielerorts nicht mehr gegeben ist und Großkonzernen erlaubt wird öffentliche Wasserquellen für ihre Profitinteressen aufzukaufen fanden wir schon sehr seltsam. Ebenso verwunderlich ist die Tatsache, dass das Spekulieren mit und die einhergehende künstliche Verknappung von Grundnahrungsmitteln in einer Welt mit über 600 Millionen hungernden Menschen von den Verantwortlichen mehr als nur toleriert wird (Filmtipp „We feed the World“ 2005). Wer hätte aber je gedacht, dass die Menschen nun auch für den ungehinderten Zugang zu frischer Atemluft an vielen Orten eine „Gebühr“ von bis zu 150 Euro bezahlen müssen? Positiv formuliert hat uns 2020 klar verdeutlicht, dass in dieser Welt nichts unmöglich ist. 2021 wird sicherlich noch viele weitere Überraschungen für uns parat haben.

Derweil haben wir uns wieder optimal an die neuen Gegebenheiten angepasst und verspüren einen starken Rückenwind. Da wir uns symbolisch gesehen in den letzten Jahren von allerlei Ballast verabschiedet hatten, ist unser Familienboot recht wendig geworden und ermöglicht es uns auch in diesen stürmischen Zeiten sicher durch das unwegsamen Gewässer zu gleiten.

All die neuen Verordnungen rund um Corona waren letztendlich bewusstseinserweiternde Herausforderungen für uns. Viele der Regelungen waren ohnehin kaum relevant für uns gewesen. Dass der Verzicht auf Alkohol in der Öffentlichkeit und das rechtzeitige zu Bett gehen von der Politik als so wichtig für die Gesundheit betrachtet wird, ist für uns fast schon schmeichelhaft. Restaurantbesuche und Shoppingtouren waren mit unserer Ernährungs- und Konsumumstellung ohnehin schon vor dem Lockdown eher eine Seltenheit. Yasu wird weiterhin mit einem Betreuungsschlüssel von mindestens 1:1 persönlich von seinen Eltern oder Großeltern in seiner frühkindlichen Entwicklung begleitet.

Auch mit der Maskenpflicht kommen wir ganz gut zurecht. Wir haben schnell gemerkt, dass es für uns angenehmer ist, wenn wir unser Gesicht sowie Atemwege soweit wie möglich frei lassen. Entsprechend haben wir angefangen unseren Alltag so umzugestalten, dass wir die Maskentragezeit bis auf ein Minimum reduzieren konnten. Wir fahren jetzt viel öfters mit dem Fahrrad statt die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, überlegen uns genau, wann wir wo einkaufen gehen und verzichten bewusst auf Veranstaltungen mit Maskenpflicht. So können wir weiter entspannt durchatmen und jedes Mal unserem Yasu die volle Aufmerksamkeit mit einem breitem Grinsen schenken. Welche gesundheitlichen Auswirkung das alltägliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für die Psyche und den Körper vor allem für die in der Entwicklung befindlichen Kinder und Jugendlichen hat, wird wohl noch über Jahre unklar sein. So wie bei raffiniertem Zucker (Filmtipp: „Die große Zuckerlüge“ 2015), Weichmachern im Plastik (Filmtipp: „Plastik Planet“ 2009) oder Feinstaub wird die Langzeitwirkung der Maskenpflicht einhergehend mit erschwerter Atmung sowie der andauernde Anblick von maskierten Menschen erst dann ernsthaft von den Verantwortlichen thematisiert werden, wenn die langfristigen negativen Folgen auch wissenschaftlich untersucht und aufgearbeitet werden. Vielleicht läuft alles ja aber doch ganz glimpflich und wir können auf eine entschleunigte Zeit zurückblicken, in der die Menschen wieder gelernt haben sich in die Augen zu schauen und deutlicher zu sprechen.

Bis dahin wird jeder Mensch selbst einen akzeptablen Umgang mit dieser neuen Modeerscheinung für sich finden müssen. Jeder entscheidet letztendlich selbst, welche gesundheitlichen Kompromisse er eingeht. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Unsere Erfahrung ist, dass in unserer marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft, viele Neuheiten kurzfristig Vorteile bieten, die bei einer „Markteinführung“ von den Anbietern besonders angepriesen werden, aber die möglichen langfristigen Nachteile kaum bedacht werden. Wie oft hatten wir schon den Fall, dass der Zusammenhang einer Erkrankung mit bestimmten industriellen Baustoffen oder chemischen Lebensmittelzutaten erst nach Jahren anerkannt und die Leidtragenden dafür entschädigt wurden.

Derweil zeigen uns immer wieder die indigenen Völker und vergleichbar naturverbundene Menschen, wie gesund und glücklich man aufwachsen und leben kann, ohne viel auf unnatürliche Hilfsmittel angewiesen zu sein (Buchtipp: „Artgerecht“ von Nicola Schmidt). Beispielsweise erreichen die Sinnesorgane sowie die sensomotorischen Fähigkeiten dieser autark und bescheiden lebenden Menschen schon in jungen Jahren einen ausgezeichneten Wirkungsgrad und behalten diese Qualität auch noch in hohem Alter bei. Die Aborigines etwa finden allein mit ihrem ausgezeichneten Orientierungssinn stets sicher ihren Weg zurück, nachdem sie in den Tiefen des weitläufigen australischen Buschs nach geeignetem Holz für ihre Didgeridoos suchen waren. Unsereins würde wohl schon im städtischen Wald Schwierigkeiten haben, wenn wir abseits der vorgegebenen Wege gehen würden. Dafür haben wir, als der Spezies Homo Oeconomicus zugehörig, die fragwürdige Fähigkeit entwickelt sogar den Aborigines hochmoderne Navigationsgeräte mit einer hohen Gewinnspanne aufschwatzen zu können. Wem nützt was nun wirklich?

Jedes unserer Sinnesorgane hat eine breite Facette an Funktionalitäten. Allein unser Auge hat mit der Farbwahrnehmung, dem räumlichen Sehen oder der Lichtempfindlichkeit mehr Qualitätsmerkmale als nur das bloße Erkennen von Objekten. Das volle Potential unserer Wahrnehmung entwickelt sich nur dann, wenn wir all unsere Sinne schon von Kindheit an auf natürliche Weise trainieren und entsprechend fördern. Mit der Industrialisierung, Technisierung sowie der aktuellen Digitalisierung haben wir allerdings hierfür eher suboptimale Bedingungen geschaffen.

All die Geschmacksverstärker und andere künstliche Lebensmittelbeigaben beeinträchtigen unseren Geschmackssinn, die zunehmende Bildschirmfixierung macht die Kurzsichtigkeit zu einem Massenphänomen und die mit allen möglichen Fortbewegungsgerätschaften wie Autos, Aufzügen, Rolltreppen etc. geförderte Bewegungsarmut führt im Prinzip dazu, dass die Fähigkeit unserer Sinnesorgane ganzheitlich zusammenzuarbeiten kontinuierlich abnimmt. Die vielen gemütlichen Sitzmöglichkeiten und großzügig besohlten Schuhe haben unsere Anfälligkeit für Knie-, Rücken- sowie Hüftprobleme begünstigt. Hinzu kommen noch all die Hilfsmittel, die unsere Gehirnleistung verringern lassen, angefangen vom einfachen Taschenrechner bis hin zum sprachgesteuerten Smartphone-Assistenten. Diesen langfristigen Zusammenhang zwischen technischem Fortschritt und Beeinträchtigung der menschlichen Leistungsfähigkeiten wird wohl kaum ein Wissenschaftler mehr abstreiten.

Unser Lebensstandard ist so gesehen schon so weit fortgeschritten, dass es kaum noch möglich ist auf natürliche Weise unseren Sinnen, aber auch anderen Körperorganen, ihre ursprünglich angedachte Entwicklung zu ermöglichen. Wie ungenutzte Gartenwerkzeuge die nicht gepflegt werden, verrosten all unsere Sinne, noch bevor wir ihr vollstes Potenzial erkannt und ausgeschöpft haben. Wenn wir uns dessen aber bewusst werden, können wir aktiv dieser Degenerierung entgegen wirken. Umso weniger wir uns die Nutzung naturferner Hilfsmittel zur Gewohnheit machen, umso leichter fällt es uns unseren Alltag abwechslungsreich, bewusstseinsfördernd und besinnlich zu gestalten.

Welche Auswirkungen das extensive Tragen einer Maske über Monate hinweg bei den Leuten insbesondere für deren Geruchssinn haben wird, lässt sich derzeit nur erahnen. Gerade die am meisten von der Maskenpflicht betroffenen Großstadtmenschen müssen sich ohnehin mit einer geringeren Atemluftqualität und einer bescheidenen Auswahl an natürlichen Geruchserlebnismöglichkeiten auseinanderzusetzen. Wie wundervoll und bereichernd eine ausgeprägte sowie aufnahmefähige Nase sein kann, verdeutlichen die mittlerweile sehr beliebten Aromatherapien mit Duftölen, bei denen die wundersamsten Heilungserfolge erzielt werden. Wer kennt noch nicht die vitalisierende Wirkung einer Meeresbrise mit Salzwasseraroma oder den Immunsystem-stärkenden Effekt von mit frischem Laubduft durchtränkter Waldluft?

Die beeindruckende Lebensgeschichte des sehbehinderten Saliya Kahawatte, welche im Feelgood-Film „Mein Blind Date mit dem Leben“ so herzerwärmend erzählt wird, hat uns auch noch mal verdeutlicht, welch ein Segen all unsere Sinnesorgane sind, die wir von der Natur einfach so geschenkt bekommen haben. Die schönste Art und Weise unsere Dankbarkeit dafür auszudrücken ist es doch diese Gaben auch zu nutzen, indem wir all die Potentiale, welche in unserem Körper stecken, auspacken und so mit all unseren natürlichen Wahrnehmungsapparaten diese wunderschöne Erde erleben.

Barfuß über Wiesen laufen, an Blumen riechen, im Wald spazieren, den Vögeln lauschen, Bäume umarmen, den Wind durch die Haare wehen lassen, in der Erde buddeln, Sterne beobachten, Wildkräuter schmecken, Hagebutten pflücken, im Regen tanzen, die Sonne spüren, den Mond besingen und und und. Die sinnesfördernden Lockdown-unabhängigen Betätigungsmöglichkeiten erscheinen uns unbegrenzt. Nach solchen ausgiebigen intensiven Aktivitäten in freier Natur ist dann der abendliche Genuss eines warmen Carob-Mandelmus-Latte aus dem Hochleistungsmixer auf unserer Kuschelcouch wiederum eine Bestätigung, dass wir doch auch sehr gut mit der derzeit hochentwickelten Gemütlichkeitskultur in Einklang leben können.

Wir wissen zwar nicht warum, aber wir haben das unverschämte Glück in einer privilegierten Gemeinschaft zu leben. Ein wohlwollendes Nestwerk an frohgesinnten positiv gestimmten Menschen umgibt uns, so dass wir weder gesundheitliche noch existenzielle Bedrohungen befürchten müssen und gewiss sein können stets frei denken als auch handeln zu können. Das darf gern so bleiben.

Entsprechend werden wir in 2021 weiter daran arbeiten uns in Achtsamkeit, Herzensgüte und Ausdauer zu üben. Diese alternative AHA-Regel hilft uns immer wieder auch in turbulenten Zeiten unsere Mitte zu finden und einen kühlen Kopf zu bewahren.

So wie wir immer wieder Hilfen aus unserer Gemeinschaft erhalten, wollen wir auch für diejenigen da sein, die unsere Unterstützung gebrauchen können. Deshalb schreiben wir beständig unsere Blogs und erzählen welche Herausforderungen wir auf welche Weise bewältigt haben. Sicherlich verwenden wir das Meiste unserer Energie dafür, Verständnis für unseren widerspenstigen Zögling zu haben, der sein Alleinstellungsmerkmal als unser Lieblingssohn durchaus zu nutzen weiß, um die unmöglichsten Forderungen an uns durchzusetzen. Im Gegensatz zur Bundesregierung versuchen wir unsere einzige Wählerschaft im Trotzalter, mit einem Laissez-faire-Ansatz bei Laune zu halten. Wir sind zuversichtlich, dass dieses auf gegenseitiges Vertrauen basierende Potenzial-Entfaltungs-Konzept unserem Jungen ermöglicht, wirklich frei und unabhängig in all seinen zukünftigen Lebensentscheidungen zu sein. Dennoch müssen wir zugeben, dass wir immer noch nicht verstehen, warum Yasu derzeit so gern nur die ersten Sekunden von all unseren CDs sowie Kassetten anhört und mit seinen Tonträger-Wechselspielchen unsere Auffassung eines entspannten Musikerlebnisses komplett in Frage stellt. Nichtsdestotrotz, ruft uns bei Bedarf! Wir werden unser Bestes geben, um ein adäquater Beistand für Euch zu sein. Jede Form von Energie, die wir an Euch weitergeben können, sei es materiell oder immateriell, sei es physisch oder psychisch, wird dazu beitragen, dass das friedvolle Miteinander unserer Gemeinschaft gestärkt wird.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein frohes und ganzheitlich gesundes Jahr 2021! Möge das kollektive Bewusstsein euch ermöglichen all die schönen Entwicklungen sowie Chancen dieses neuen Jahres zu erkennen und euch die Bereitschaft geben all die kommenden Veränderungen willkommen zu heißen.

Liebe Grüße,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Mit einer Gong-Reise und einer mystischen Schnee-Wanderung durch den Schlosspark von Kronberg mit beeindruckenden Mammutbäumen durften wir einen magisch anmutenden Ausklang zum Jahresende erleben. Wer auch mal die tiefen-entspannende Wirkung von Gong-Klängen erleben mag, mehr über die alten Kraftorte im Taunus erfahren möchte und/oder vielleicht auch Interesse hat mit freilebenden Delphinen zu schwimmen, um neue Sinneseindrücke kennenzulernen, empfehlen wir folgende Webseite anzuschauen: www.namayan.de

Hier noch ein paar Impressionen von unserem veganen Rohkost-Festtagsessen:

Kleiner Jurtenprinz

musikalischer Einstieg

Unser Yasu ist 2 Jahre alt geworden! Das wollen wir nun ordentlich feiern. Mittlerweile ist unser Sohnemann viel unterwegs und kundschaftet seine nähere Umgebung neugierig aus. Mit einer unbändigen Abenteuerlust führt er uns immer wieder in Gefilde, die deutlich außerhalb unserer Komfortzone liegen. Mittlerweile ist es nichts Ungewöhnliches mehr, wenn wir bei Eiseskälte zu einem Sandkasten laufen, damit gebaggert werden kann oder wir mit ihm zum nahgelegenen See joggen, um frühmorgens den Sonnenaufgang zu erleben. Hinzu kommen all seine Schrank- sowie Taschenausräumroutinen kombiniert mit einer im-ganzen-Raum-Verteilaktion, meistens nachdem Mama und Papa alles ordentlich eingeräumt hatten. Derzeit erforscht er auch gerne, welche Reaktionen seine Eltern zeigen, wenn er genau das macht, was denen gerade nicht so passt. Ja, wir haben unseren Spaß mit unserem Lausbub. Jeder Tag mit ihm ist etwas Besonderes. Obwohl er viel von uns abverlangt und wir viel am Hinterherlaufen sind, gibt er uns gleichzeitig die nötige Motivation und zusätzliche Kraft uns für seine Zukunft einzusetzen. Allein seine Freuden über die einfachsten Dinge wie etwa die Erweiterung seiner Sprachfähigkeiten mit Wörtern wie „Gabelstapler-Wackelkontakt“ und die damit einhergehenden Lachattacken führen zu einer Aufladung unserer mentalen Akkus. So schenken wir ihm zum Geburtstag diesen Blog und hoffen, dass viele Menschen ihn lesen und damit motiviert werden wieder verständnisvoller und offen über alles zu reden.

Mehr denn je sehen wir in diesem Jahr 2020 die große Chance, dass unsere Gesellschaft ihre Verantwortung für die Kinder der Welt übernimmt und die längst überfälligen Veränderungen einleitet, um eine langfristig nachhaltige und friedvolle Welt zu erschaffen. All die Maßnahmen rund um Corona haben gezeigt, dass wir dazu fähig sind sehr schnell drastische Umgestaltungen vorzunehmen und unsere Verhaltensweise zu ändern, wenn wir die Dringlichkeit erkennen. Es wird unseres Erachtens nach Zeit unseren Fokus wieder so zu erweitern, dass wir alle unsere gesellschaftlichen Probleme sehen und mit derselben Vehemenz angehen, wie wir es auch mit einem Virus geschafft haben. Gefühlt war die weltweite Solidarität noch nie so hoch wie in diesem Jahr. Diese Dynamik sollten wir nutzen. Hier einige Beispiele, die uns eingefallen sind.

Auf der Welt leiden rund 2 Milliarde Menschen an Mangelernährung und schätzungsweise 3,1 Millionen Kinder unter 5 Jahren sterben jährlich an den Folgen. Mit der massiven Beeinträchtigung der Nahrungsmittelversorgung sowie erhöhten Arbeitslosigkeit durch die Lockdowns wird diese Situation insbesondere in den Entwicklungsländern jetzt nicht besser sein. Perrine und Charles Hervé-Gruyer haben schon vor Jahren beeindruckend gezeigt, wie eine Familie sich mit nur 1000 qm Landwirtschaftsfläche und der entsprechenden Expertise selbst versorgen kann. Wir haben selbst erlebt, welche Energien freigesetzt werden, wenn man ein Stück Land zur freien Verfügung bekommt. Es wird Zeit, dass wir den Menschen überall auf der Welt wieder Land für ein selbstbestimmtes Leben geben, anstatt es ihnen für den Anbau von großflächigen Monokulturen für die Futtermittel- oder Biospritindustrie wegzunehmen. Wenn die WHO, der IWF und die Weltbank dazu in der Lage sind, all den Entwicklungsländern Finanzhilfen zu geben, damit sie die strikten Corona-Maßnahmen durchsetzen, kann es nicht so schwer sein ähnliche Anreize für eine faire Umverteilungspolitik der landwirtschaftlichen Flächen zu bieten.

Kennt ihr noch das Lied „We Are The World“? Dieses Lied gibt es bereits seit 1985 und es hat schon damals die Menschen in den Industrienationen auf das verheerende Hungerproblem aufmerksam gemacht. Seitdem wurde viel gemacht aber wenig erreicht. Mit Spendengeldern wird zwar immer wieder kurzfristig die Notlage der Hungernden gelindert, aber eine echte Unabhängigkeit der Betroffenen von den Industrienationen wird nicht gefördert. Globale wirtschaftliche Interessen verhindern meist ein selbstbestimmtes Leben der Menschen in den rohstoffreichen Entwicklungsländern. Kredite und Fördergelder werden stets an Bedingungen geknüpft, die letztendlich nur den großen Geldgebern nutzen. Eine wirksame Entwicklungshilfe sollte die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, dass die Menschen dort fair entlohnt werden, statt sie als günstige Arbeitskräfte auszubeuten und ihnen Land sowie Rohstoffe wegzunehmen. Spendengelder sind dabei vergleichbar mit Tabletten, die bei chronisch Kranken für eine kurzfristige Erleichterung sorgen. Spenden und Tabletten sind nichts Verwerfliches, aber wir verfallen damit immer wieder in ein Muster von fatalen Trugschlüssen. Wir glauben sehr gern, dass wenn wir kurzfristig und unverzüglich ein Leiden verschwinden lassen auch die Ursache verschwindet.

Damit dieses kontraproduktive Denkschema sich nicht weiter etabliert, sollten wir schleunigst in allen Lebensbereichen nach langfristigen Lösungen suchen und implementieren. Auch für Corona gibt es diese langfristigen Lösungsansätze. Aus all den langjährigen Erfahrungen mit Infektionskrankheiten dürfte es für all die Wissenschaftler keine Überraschung gewesen sein, dass insbesondere Vorerkrankte, Pflegebedürftigte sowie sozial Benachteiligte häufiger an solchen Erkrankungen sterben als Menschen, die gesund sind und in intakten Lebensgemeinschaften leben. Mit einer weltweit dezentralen gerechteren Produktion und Verteilung von naturbelassenen gesunden Nahrungsmitteln sowie fairen Entlohnungen würden wir auf Dauer so ziemlich allen Viren den Zahn ziehen. Wenn wir uns aber an all die kurzfristig ausgelegten Maßnahmen wie Maske, Abstand, Desinfizieren und Impfen gewöhnen, werden wir auch in Zukunft nichts Anderes machen.  In der Alternativmedizin wird in der Regel gleich nach den Ursachen der Symptome geschaut, um langfristige Maßnahmen auszuarbeiten sowie durchzuführen, damit eine Krankheit für immer verschwindet. Dieses Prinzip lässt sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche übertragen.

Den nötigen Handlungsdruck auf die Entscheidungsträger können die Medien bewirken. Wenn sie in Bezug auf das weltweite Hungerproblem regelmäßig und mit aller Deutlichkeit über die Opfer  berichten würden, wie sie es auch bei Corona geschafft haben, dann sind echte Veränderungen nur noch eine Frage der Zeit.

Ein weiteres gesellschaftliches Problem, welches sich in den letzten Jahren verstärkt hat, ist die erhöhte Zahl an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer schon mal den Tod durch Herzinfarkt eines Vaters erlebt hat, wird wissen, wie traumatisch all die daraus folgenden Konsequenzen für die betroffene Familie sind. Allein in Deutschland sterben jährlich über 300.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Wie leicht, unkompliziert und dazu noch sehr schmackhaft man dieses Risiko minimieren kann hat z.B. Rip Esselstyn mit seinen Aufklärungs-Kampagnen verbunden mit einem Ernährungsumstellungskonzept bei den New Yorker Feuerwehrmännern erfolgreich gezeigt. (Filmtipp: „Gabel statt Skalpell“) Es ist bestimmt nicht schwer, diese und ähnliche Konzepte länderweit zu übernehmen und durchzuführen. Ein Großteil der Bevölkerung ist bereit sogar freiwillig über Wochen Masken aufzusetzen und auf Partys zu verzichten, wenn es um ihre Gesundheit geht. Warum sollten sie nicht bereit sein ihre Ernährung umzustellen, wenn man ihnen medial den Nutzen genau erklärt und politisch die Rahmenbedingungen entsprechend verändert?

Die Bundesregierung hat es mit ihren Maßnahmen geschafft die statistische Kurve der Corona-Toten einigermaßen flach zu halten. Dafür hat die Mehrheit der Bundesbürgerinnen und –bürger viele Einschränkungen akzeptiert. Nach diesem Prinzip sollten wir nun auch weitere statistische Unglückskurven dauerhaft verflachen lassen. In Deutschland werden jährlich über 2,5 Millionen Verkehrsunfälle mit über 65.000 schwerverletzten polizeilich gemeldet. Allein mit einem allgemeinen Tempolimit, welches die restlichen 70% unserer Straßen von unnötiger Raserei befreien würde, reduzieren wir das Unfallrisiko signifikant. Wenn wir auch noch mehr autofreie Zonen in den Innenstädten schaffen, haben unsere Kinder wieder mehr sichere Plätze zum Spielen und das Klima wird verbessert. Wir sollten uns noch mal genau überlegen, ob wir wirklich weiter vorangehen wollen wie im Danröder Forst, wo derzeit 27 Hektar Wald gerodet werden, um eine neue Autobahn zu errichten. Wie sinnvoll ist eine solche Vorgehensweise, wenn Fachleute der Biodiversität uns dringend Raten  die verbleibenden Wildtiergebiete zu schützen und neue zu erschaffen, um die nächste Pandemie zu verhindern? Wer trotzdem noch das Bedürfnis verspüren sollte, neue Straßen zu bauen, kann gern Moto ablösen, der fast allmorgentlich von Yasu mit „Auto spielen!“ geweckt wird und seinen Sohn im Kinderzimmer helfen muss, neue Rennbahnen für seine Spielfreunde auf 4 Rädern zu gestalten.

Eine schnelle Änderung der entsprechenden Gesetze sollte für unsere Bundestagsabgeordneten recht unkompliziert sein. Die Neufassung und die Abstimmung am 18.11.2020 für das Infektionsschutzgesetz, welches fälschlich und unnötig von manchen als „Ermächtigungsgesetz“ benannt wurde, ging bekanntermaßen ziemlich flott.

Es gibt noch zig wenn nicht gar hunderte Beispiele wie man politisch nach dem Prinzip „Corona“ drastische Veränderungen mit einer breiten Akzeptanz von der Bevölkerung durchführen kann. (Filmtipp: „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“) Wenn man bedenkt wie gering der Prozentsatz der Menschen mittlerweile ist, die eines natürlichen Todes umkommen, dann wird klar, dass in den verschiedensten Bereichen Handlungsbedarf besteht.

Für die Vermeidung von unnatürlichen Todesursachen gibt es meist wirksame Lösungsansätze. Bei vielen kann allein schon eine adäquate Veränderung der Lebensbedingungen das Todesrisiko deutlich verringern. Die Politik hat im Prinzip keine Ausrede mehr. Es wird Zeit, dass wir alle sozialer, achtsamer, gesünder und in Maßen leben können. So kann uns ein Virus in Zukunft auch nichts mehr anhaben. Ein vollkommen gesunder Körper, egal wie alt sollte in der Regel jede Virusinfektion verkraften. Geschätzt etwa 50-70% der Corona-Todesfälle betraf diejenigen Menschen, die in Pflegeheimen weit weg von ihrer Familie lebten. Hinzu kommen noch all die gesundheitlich sowie sozial Benachteiligten wie etwa die vielen Afro-Amerikaner in den USA. Es gibt genügend Möglichkeiten das Gesundheits- und Sozialsystem so zu reformieren, dass wir wieder viel mehr vitale und glückliche Menschen bis ins hohe Alter haben, die sich am Ende ihres Erdendaseins im trauten Heim von ihrer Familie verabschieden können.

Niemand sollte mehr etwa an Medikamenten-Nebenwirkungen (bis zu 25.000 jährlich in Deutschland) sterben müssen, weil auf Profit getrimmte Krankenhäuser ihren überforderten Ärzten keine Zeit mehr geben, mit ihren Patienten eine sanftere pharmafreie Therapie durchzuführen. Eine Umwandlung der Krankenhäuser zu echten Gesundungszentren sollte eine Hauptagenda für jeden Gesundheitsminister sein. Lasst uns dafür die Rahmenbedingungen schaffen! Mit der politischen Förderung von etwa natürlichen alternativen Heilungstherapien und gemeinschaftlichen Mehr-Generationshäusern werden in der heutigen Zeit ganz sicher keine Wählerstimmen mehr verloren gehen, eher im Gegenteil. Wir würden behaupten, dass sich ein Großteil der Wählerschaft nach solchen mutigen Entscheidungen sehnt. Auch die deutlich stärkere Besteuerung von multinationalen Konzernen einhergehend mit mehr steuerlichen Freiheiten sowie finanziellen Unterstützungen für Geringverdiender ist ein notwendiger Schritt, um unsere Gesellschaft toleranter und lebenswürdiger zu gestalten. Viele der Großkonzerne aus dem Digital- sowie Pharmabereich profitieren enorm von all den Corona-Maßnahmen. Man würde ihnen sicherlich keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie einen Großteil ihrer Gewinne für den Neustart mit der Gesellschaft teilen würden, anstatt diese den ohnehin überversorgten Großaktionären auszuschütten. Eine radikalere und dennoch friedliche Vermögensumverteilung von superreich zu arm wäre jetzt auch durchaus vorstellbar. So würden all die Milliarden an Neuverschuldungen an privaten Großinvestoren vermieden werden, die unsere Kinder in naher Zukunft mit Zinseszins mühsam zurückzahlen müssten und die sie in ihrer Entscheidungsfreiheit deutlich einschränken würden.

Wirtschaftliche Interessen dürfen ab jetzt zweitrangig oder gar drittrangig sein. All die Klima- und Umweltschutzmaßnahmen können in Deutschland sofort, auch ohne die Zustimmung von anderen Staaten vorangetrieben werden. (Buchtipp: Sven Plöger „Zieht euch warm an, es wird heiß!“) Für all unsere gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Probleme gibt es schon lange adäquate Lösungen. All diese Lösungen haben meist eines gemeinsam. Es findet eine direkte und faire Entlohnung an die Durchführenden statt. Kein Multi-nationaler Konzern kann daran verdienen. Corona ist ein globales Problem, das nur regional gelöst werden kann. Die weltweite Ausbreitung von Viren können wir bestimmt nicht eindämmen, wenn wir weiterhin diese Form des Welthandels beibehalten, bei dem wir Bio-Äpfel aus Neuseeland importieren und Unmengen an Kuhmilch-Produkten nach China exportieren. Wir fordern unsere Vertreter in der Bundesregierung deshalb auf, wieder langfristig sinnvolle politische Maßnahmen zu treffen. Die entsprechenden Experten findet ihr bei all den Nachhaltigkeitsprojekten, die derzeit weitgehend ohne staatliche Unterstützung auf der untersten Ebene von engagierten teils auch ehrenamtlichen Menschen initiiert werden. Diese werden euch sicherlich nicht zu all den exklusiven Restaurants, Hotels und Veranstaltungen auf Spesenbasis einladen und auch keinen lukrativen Beraterjob nach eurer Amtszeit anbieten können, aber sie werden ehrlich mit euch sein. So erhoffen wir uns bald ein flächendeckendes Angebot in unseren Städten und Gemeinden an Unverpacktläden, Repair-Cafes, Kooperativen, SolaWis, Tauschbörsen, regionalen Währungen, Waldkindergärten, Geburtshäusern und vielen weiteren nachhaltigen Einrichtungen, die alle staatlich gefördert werden. Wir brauchen keine riesigen Einkaufszentren mit all den kurzlebigen Plastikgerätschaften mehr, bei denen unser Geld im Nu Richtung Großinvestoren verschwindet anstatt einen Mehrwert für die Region zu erschaffen. Mit all diesen Verbesserungen können wir sicherstellen, dass all die heranwachsenden Permakulturlinge und Waldgartenzwerge wie unser Yasu in Zukunft wieder mehr intakte blühende Naturlandschaften und zufriedene Gemeinschaften vorfinden. Ein entscheidender Faktor für diesen Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen ist eine gezielte und gebündelte Informationspolitik. Hinzu kommt noch ein Appell an die Vernunft und die Solidarität aller Mitmenschen. Wir sollten wieder anfangen über alle unsere sozialen sowie gesundheitlichen Krisenherde ausführlicher zu berichten, darüber zu sprechen und signifikante Veränderungen vorzunehmen. Wenn wir es noch schaffen, dass alles ohne gesetzliche Maßregelungen und Zwänge, dafür mit Anreizen und Unterstützungsmaßnahmen durchzusetzen, werden unseres Erachtens nach die Verbesserungen sehr schnell spürbar sein und langfristig anhalten. Gerade Verbote und erzwungene Einschränkungen führen immer wieder zu Unmut und einer Verkümmerung der intrinsischen Motivation. Unnötige Proteste einhergehend mit extremistischen Verschwörungstheorien sind dann die Folge.

Es klappt nicht immer, aber wenn Moto seiner Schülerschaft mündliche Pluspunkte für freiwillige Hausaufgaben vergibt, hat er im Endeffekt mehr motivierte Lernende, als wenn er ihnen Minuspunkte für nicht gemachte Pflichtaufgaben aufdrückt. Es hat sich auch gezeigt, dass wenn Moto sich die Zeit nimmt und mit den vermeintlichen Unterrichtsstörern offen über alles redet und sie nicht gleich maßregelt, es zu einer deutlichen Verbesserung des Unterrichtsklimas kommt. Wenn die schulrechtlichen Bestimmungen nicht so streng wären, hätte Moto schon öfters die Gelegenheit gehabt mal eine liebevoll von den Schülern handgedrehte Friedenstüte auf Hanfbasis mitzurauchen. So belässt er es dabei, ab und an mit ihnen kurze Meditationsrunden durchzuführen, damit alle wieder mal frei durchatmen können.

Wir gehen davon aus, dass keine Politikerin, kein Politiker ernsthaft daran glaubt, dass all die kollateralen Missstände und deren Folgeschäden, die durch die Corona-Maßnahmen entstanden sind, sich symbolisch gesehen hinter all den sogenannten „Alltagsmasken“ verstecken lassen und später in steuerfinanzierten Impfzentren weggespritzt werden können. Mit all den kreditfinanzierten Hilfsgeldern können unseres Erachtens nach die mit all den Hygienemaßnahmen vermehrten psychischen Volkskrankheiten wie Depressionen, Mobbing, Zwietracht, häusliche Gewalt bis zu Suiziden nur kurzfristig gemindert werden. Bitte gebt so bald wie möglich all den Notleidenden der Corona-Maßnahmen die nötige Aufmerksamkeit und echte fachliche Hilfen für eine dauerhafte Bewältigung der Krise.

All die Erfahrungen im Umgang mit unseren artverwandten Mitgeschöpfen in der Massentierhaltung, den Zoos, den Tierversuchslaboren, den Zirkussen, Delphinarien haben gezeigt, dass Tiere deutlich schneller sterben und anfangen Verhaltensstörungen zu zeigen, sobald ihnen die natürlichen Lebensbedingungen genommen werden. All die Affen, Delphine, Wale, Elefanten oder Schweine verkümmern, wenn man sie von ihren Artgenossen isoliert, einsperrt und sie zudem mit degeneriertem Futter versorgt. Wie all diese äußerst intelligenten und mitfühlenden Tiere sind wir Menschen als Säugetiere ein Teil einer ganzheitlichen selbstheilenden Natur. (Buchtipp: Peter Wohlleben „Das Seelenleben der Tiere“) Wir sollten es uns überlegen, ob es das wirklich Wert war, dieses Experiment der sozialen Distanzierung, Isolierung und Maskierung, entgegen all unserer menschlichen Instinkte, an uns selbst über so eine lange Zeit so drastisch durchzuführen. Wie fühlen wir uns jetzt? Was würde unser Herz tun, wenn unser Verstand wieder alles erlauben würde?

Vielleicht sollten wir die besinnliche Weihnachtszeit wieder nutzen miteinander zu reden und uns gegenseitig zuzuhören. Gedanklich frei von jeglicher Beurteilung und Distanzierung. Dieses Jahr ist viel von Angst und Sorge geprägt. Die einen haben Angst davor eine verheerende Pandemie miterleben zu müssen, die anderen haben Sorge davor ihre schwer erkämpften Freiheiten dauerhaft an eine Gesundheitsdiktatur zu verlieren und in einem Überwachungsstaat zu leben. Jeder hatte seine Gründe, keiner will dem anderen mit seinen Handlungen bewusst etwas Böses antun. Manch einer, wie Attila Hildmann, hat sogar die Befürchtung, dass die Menschheit mit dem neuen Impfstoff um die Hälfte dezimiert werden würde, sei es durch Unfruchtbarkeit und/oder gentechnisch hervorgerufene Erkrankungen. In dieser Hinsicht haben wir auch nie behauptet, dass eine vegane Ernährung bei jedem zu einer positiven Lebenseinstellung führt. Mitunter können zu viele Sojaburger auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Der vermeidbare herzbedingte Tod seines Ziehvaters in jungen Jahren hat sicherlich auch bei ihm Spuren hinterlassen. Wir lieben dennoch all seine Rezepte und hoffen, dass Attila es trotz aller Polemik schafft friedlich zu bleiben. Genauso wie es auch unser widersprüchlichster Provokateur Donald Trump paradoxerweise geschafft hat, als einziger US-Präsident seit Dwight Eisenhower (1953-1961) keinen neuen Krieg in der Welt anzuzetteln. Wir sind zuversichtlich, dass Joe Biden das nun toppen kann, indem er diese Friedenspolitik nun auch auf der verbalen Ebene fortführt.

Auch wenn wir selbst, unabhängig von Attilas Schreckensszenario, es tunlichst vermeiden werden uns impfen zu lassen, haben wir vollsten Respekt für all diejenigen, die dazu bereit sind sich im Prinzip dafür aufopfern. Es gehört sehr viel Mut dazu ein auf Gentechnologie beruhendes Mittel zu injizieren, dessen langjährige Wirkungen völlig unbekannt sind. Genauso sind wir dankbar für all die Menschen, die sich konsequent informiert haben sowie alle Corona-Maßnahmen und darüber hinaus allen Empfehlungen der Bundesregierung gefolgt sind. So konnten noch strengere Regeln vermieden werden und wir hatten die Freiheiten unsere Projekte voranzutreiben. Wir hoffen, dass ihr unsere teils unverantwortlich anmutenden Vorgehensweisen nicht allzu übel nehmt. Wir entschuldigen uns hiermit ganz aufrichtig für all die Unannehmlichkeiten, die ihr durch unsere Unbekümmertheit erleiden musstet.

Bei uns flackern ja auch immer wieder diverse Sorgen und Zweifel auf, ob alles richtig läuft. Wir haben uns diese Denkstruktur schon seit frühester Kindheit unbewusst angewöhnt. Wir haben aber nun gelernt diese Ängste loszulassen. Es hilft, wenn man sich seiner oft unterbewussten Besorgnisse gewahr wird und ungezwungen mit jemand darüber reden kann. Wir sind froh, dass wir so viele Menschen um uns herum haben, die gerne mit uns reden und uns auch zuhören. Es ist uns wichtig, dass wir die Verbundenheit zu all unseren Freunden und Verwandten beibehalten, egal zu welcher Meinungsgruppe sie derzeit gehören und welchen Medienkanal sie bevorzugen. Die schönsten, spannendsten, wertvollsten und interessantesten Nachrichten kommen von den persönlichen Begegnungen. Keine Fernsehsendung, kein Zeitungsbericht und auch letztendlich kein noch so unterhaltsam geschriebener Blog kann das bieten. Wir hoffen, dass es bald wieder mehr Gelegenheit gibt sich offline auf persönlicher Ebene auszutauschen. Bis dahin werden wir Yasu weiter fleißig mit Sprachinput wie etwa „freie Impfentscheidung“, „Kauft das Buch: das Leben ist ein Permakultur-Waldgarten!“, „Windelfrei“ oder auch „Eintracht Frankfurt!“ füttern, damit er mitreden kann. Bis dahin wünschen wir euch viele alltägliche Freuden und einen wundervollen Ausblick in die nahe Zukunft! Wir danken euch für eure AufmerksamZeit! 

Mit ganz lieben Grüßen,

Eure Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Mit unseren Blogs wollen wir niemanden vor den Kopf stoßen. Entsprechend versuchen wir achtsam mit unseren Worten umzugehen. Sollte sich dennoch jemand in irgendeiner Textpassage provoziert oder gar angegriffen fühlen, gebt uns bitte ein Feedback, damit wir diese Stellen ausbessern können. Wir lernen mit jedem Blog dazu. Wir sind auch dankbar für jeden Faktencheck unserer fachlichen Ausführungen. Wie vielleicht manch einer bemerkt haben mag, sind wir in unseren Meinungsäußerungen kontrolliert opportunistisch. Wenn wir damit unsere selbst aufgetragene universelle Aufgabe erfüllen können, den Mitmenschen mehr Mut und Zuversicht zu vermitteln, ist uns fast jedes kommunikative Mittel recht. Wir schrecken auch nicht davor zurück uns als die harmonischste aller alternativen Rohkostfamilien zu präsentieren, welches wir ja gar nicht sind. Hinter unseren Kulissen fliegen durchaus die Fetzen, wenn wir wieder mal die Schnauze voll haben von unseren Schönredner- und Eigenlobhudeleien. Wir tragen alle unser verletzliches Päckchen Stolz mit uns herum, welches immer wieder mal an die frische Luft möchte. Rohköstlich haben wir uns nun auch entschlossen mal inkonsequent zu sein. So haben wir nun unseren Spaß dabei all die liebevoll zubereiteten veganen Kochkost-Delikatessen von Oma zu genießen, mit der sie uns immer wieder in Versuchung bringt. Ihr seht, wir sind durchaus anpassungsfähig, auch in der Verständigung. Das einzige Kommunikationsmittel, welches wir gern vermeiden würden ist das Heraufbeschwören von Sorgen und Ängsten oder gar Schuldgefühlen. Bitte unterstützt uns dabei!

Wundersame Geb(j)urtstage

Es ist vollbracht, die Jurte steht! Nach einem über 2,5 Jahre andauernden Winterschlaf hat unser größtes Familienmitglied einen neuen Platz gefunden, um seinen Prachtkörper mit all seinen Rundungen wieder zur Schau stellen zu können. Bei einem außergewöhnlichen Geburtstag, der über 3 Tage gefeiert wurde, war der Aufbau der Jurte das besondere Highlight. Moto hatte alle Freunde, Familienmitglieder sowie die Rohkost-Potluck-Gemeinde zu dieser Feierlichkeit eingeladen. In diesen drei Tagen durften wir eine besondere Gemeinschaft von lieben Menschen erleben. Einige kamen sogar von weit hergereist und übernachteten auf unserem Gelände in Zelten oder Wohnwägen. Es kamen sowohl unsere ältesten Schulfreundschaften als auch die jüngsten Spontanbekanntschaften aus unseren alternativen Erkenntnisreisen. So wie etwa Sigrun und Rolf, unsere Gallen-Leber-Reinigungs-Mitstreiter aus dem Schwabenländle, die uns bereits 2 Tage vorher besuchten und uns alle bis zuletzt mit ihrem enormen Garten-Fachwissen, viel Herzlichkeit sowie mitgebrachten Leckereien beglückten. Den kürzesten Weg hatten unsere Nachbarn und Vorbilder hinsichtlich Selbstversorgung, Traudel und Olov, die uns mit zwei riesigen Pavillons, einem schmackhaften Topf voll selbst eingelegtem Sauerkraut und allerlei Werkmaterial einen guten Start ins Festivalwochenende ermöglichten.

Mit dem Jurtenaufbau hatten wir das ideale Teambuilding-Event parat, bei dem sich die unterschiedlichsten Charaktere besser kennenlernen konnten. Beim Bodenplattenpuzzeln, Scherengitterverknoten, Dachholme-Mikado und Jurtenverpacken konnten wir miterleben, dass für das Erreichen eines gemeinsamen Zieles, es so ziemlich egal ist, was die Menschen essen, welche Idealvorstellungen sie vom Leben haben oder an welche Gesundheitslehre sie glauben. Wir alle hatten unser Spaß am Tun und Sein.

Beim 1-Euro-Flohmarkt von Oma Keiko konnten unsere Gäste sich nebenbei mit Old-School-Klamotten, orientalischen Raritäten und niedlichen Schmuckstücken eindecken. Die Erlöse durften wir dankbarer Weise für unser Familienbuchprojekt entgegennehmen. Eine Vielfalt an (f)rohköstlichen Stärkungsmöglichkeiten wurde am Samstag in Form eines Potlucks geboten. Aber auch sonst klappte das unkoordinierte Catering von mitgebrachten Speisen auf unserer Picknickwiese erstaunlich gut. Hilfreich war dabei auch der Vorort-Verkauf von sonnengereiftem Obst und Gemüse durch Andreas Hahn. Beim Potluck durften wir auch Christian Wenzel begrüßen, der uns mit seinen Töchtern beehrte. Mit seinem Vorwort in unserem Erstlingswerk wird der auch als Mr. Broccoli bekannte Influencer und Buchautor uns Neuligen eine hilfreiche Starthilfe geben. Es war ein enormer Motivationsschub als wir seine Zusage bekamen.

Beim abendlichen Lagerfeuer durften wir gemeinsam mit erfahrenen Musikern wie „Wild & Anders“, Corinna Wilden oder Paul, unserem Facebook-Zufallsfreund die schönsten Lieder spielen und singen. Wir schafften es auch zu unserem Lied „Creation Happens Everyday“ den PerKuWaGa-Tanz mit der fertigen Jurte als Kulisse sowie all unseren Helfern auf Kamera zu filmen. Wir freuen uns bald einige Ausschnitte davon in unserem ersten Musikvideo auf unserem Youtubekanal zeigen zu können.

Wir danken allen tatkräftigen Beteiligten, aber auch allen, die gedanklich bei uns waren für ihre wertvolle Unterstützung bei diesem Event. Auch diesmal habt ihr uns viel Mut und Zuversicht gegeben. Es ist ein sehr beruhigendes und erfüllendes Gefühl zu wissen, dass unser inoffiziell neues Zuhause mit so vielen herzlichen Menschen errichtet und eingeweiht wurde. Gerade weil wir mit unseren Ansichten sowie Aktionen immer wieder mal Grenzen austesten und mit unseren Spinnereien, die eine oder den anderen an unserer Gesellschaftsfähigkeit zweifeln lassen, sind wir voller Demut und Verbundenheit, wenn gerade die alten Freundschaften und Familienmitglieder uns zeigen, dass sie uns trotz allem liebhaben und uns beistehen. Mit unseren Blogs sowie Veranstaltungen wollen wir euch gern kurzweilig unterhalten und unsere Freude am Leben mit euch teilen. Gleichzeitig wollen wir die Botschaft vermitteln, dass jeder Mensch einzigartig ist und jederzeit etwas Besonderes für die Gemeinschaft leistet. Wir alle machen das auf unsere Art und Weise. Das „lisaconmoto-Prinzip“ ist nur eines von unzähligen Konzepten für ein erfülltes Dasein, welches letztendlich auch nur für unsere Familienbande passend ist. Deshalb freuen wir uns immer wieder, wenn wir euch treffen und ihr uns über eure Familienerlebnisse berichtet. Jede eurer Geschichten ist es wert erzählt und gehört zu werden. Wir geben es offen zu. Wir finden uns toll und denken, daß wir mit all unseren Fehlern alles richtigmachen. Aber das können wir nur deshalb behaupten, weil wir genau wissen, dass ihr mindestens genauso super seid und die besten Entscheidungen für euch sowie für eure Kinder trefft wie wir. Manchmal ist es sinnvoll sich gegenseitig darauf aufmerksam zu machen. Im ganzen Alltagstrubel vergisst es sich dann doch leicht wie wundervoll wir eigentlich sind. Schließlich sind wir alle aus einem Akt der Liebe geboren.

Wir sind glücklich in einer friedvollen Welt leben zu dürfen, in der alle Menschen ihren eigenen Weg gehen können, auf dem sie auf vielfältige Weise unsere Gesellschaft schöpferisch sowie nachhaltig gestalten sowie voranbringen. So durften wir die Tage erleben wie etwa unsere Segelfreunde Katja als Schauspielerin und Flo als Soundmaster mit der FrauenTheatergruppeHerrmann erfolgreich ins Showbusiness eingestiegen sind oder Lisas Stiefschwester Cathy mit der Vocalband SoundsL!ke stimmgewaltig die Alte Schmelze in Wiesbaden rockte. Beim Geburtstagswochenende von unserem aufgeweckten Rohkost-Patenkind Nell bewunderten wir, wie ihre Mutter mit viel Engagement einen Waldkindergarten samt Luxusbauwagen für die Gemeinde Bornheim errichtet hat. Bei diesem liebevoll organisierten Erlebniswochenende mit Zeltübernachtung trafen wir auch wieder bemerkenswerte Persönlichkeiten, wie etwa Dennis einen abenteuerfreudigen Wildnispädagogen und ehemaligen Youtuber, Seif ein ex-Fußballprofi, der mit roh-veganer Ernährung seine chronischen Gelenkschmerzen loswurde und nun in Ruanda ein Entwicklungsprojekt starten will oder Leute vom Klangraum, die gerade eine größere Öko-Gemeinschaft in Witzenhausen aufbauen.

Mit offenen Herzen sehen und finden wir in all unseren Begegnungen immer wieder die besonderen Begabungen sowie Erfahrungsschätze unserer Mitmenschen, mit denen sie unsere Welt zur Entfaltung bringen. So wie all unsere Gast-Schreiberlinge unseres Buches, die mit ihren Nach(haltigkeits)worten zum Ausdruck bringen, wie sie ihre wahre Berufung erkannt haben und jetzt aufleben lassen. All diese Lebenskunstschaffenden, Improvisationsmusizierenden, Freigeister und Glücklinge haben unseren Horizont immens erweitert. Aber genauso viel Respekt haben wir vor all den Menschen, die weniger im Rampenlicht stehen und sich dafür umso mehr um ihren Nachwuchs kümmern. Wir sind auch dankbar für Menschen wie unseren bisherigen Gartenmitbewohner Christoph, dessen Konsum von Alkohol, Nikotin und Fleisch mit unserem Verbrauch zusammen etwa dem Bundesdurchschnitt entsprechen würde, weil er nichtsdestotrotz ein herzenslieber Kerl ist und sich auf seine Art und Weise für das Wohlergehen seiner Mitmenschen kümmert. Er ist ein ebenbürtiger Teil unserer Gemeinschaft und wir begegnen uns stets auf gleicher Augenhöhe, auch wenn er mal skeptisch schaut, wenn wir unsere Wildkräuter essen.

Wir sind gespannt, wem wir demnächst alles wiederbegegnen oder neu kennenlernen. Mit Yasus zweitem Geburtstag Ende November steht schon bald das nächste besondere Familienereignis an. Wir werden sicherlich diese willkommene Gelegenheit nutzen, all unseren Freunden stolz unser neues Heim präsentieren zu können. Bis dahin zeigen wir euch schon mal ein paar Impressionen vom Jurtenaufbau. Wann immer ihr in der Gegend seid, schaut vorbei! Wir freuen uns immer über Besuch!

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

Exitplan à la Goethe

„Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

Johann Wolfgang von Goethe

Wir sind davon ausgegangen, dass es mittlerweile allen klar ist, wie aufgeschlossen wir sind für alles Fremde und Neue. In der jetzigen Zeit scheint es als alternativ-orientierte Familie dennoch ratsam zu sein, immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir wirklich eine Multikulti-Gesellschaft bevorzugen und nicht mit rechts-orientierten Menschen sympathisieren. Mindestens genauso wichtig ist es deutlich zu machen, dass wir keine Verschwörungstheorien oder Sekten benötigen. Mal schauen, wie lange es dauert, bis wir das wieder verdeutlichen müssen. Das Blogger-Dasein hat so seine Tücken. Wie wird es erst sein, wenn wir unseren Youtube-Kanal mit Musikvideos ausweiten und unser Buch veröffentlichen? Wir nehmen auf jeden Fall jede Art von Feedback sportlich und sind dankbar für die damit verbundene zusätzliche Motivation unser Handeln wieder mit einem Blog zu rechtfertigen.

Für dieses Mal scheint unser Besuch bei den Querdenkern einigen unserer Leserinnen und Lesern Assoziationen ausgelöst zu haben, dass wir vielleicht doch in die rechte und/oder verschwörungstheoretische Ecke abgerutscht sind. Zugegebener Weise haben wir anfänglich alle öffentlichen Corona-kritischen Veranstaltungen vermieden, weil wir von den gängigen Medien den Eindruck hatten, dass sich dort überwiegend braungefärbte und unseriöse Gruppierungen tummeln, die nicht allzu ernst genommen werden können. Nachdem aber viele von unseren Multikulti-Freunden positiv von den „Querdenken“-Veranstaltungen berichteten, wagten wir es selbst mal dabei zu sein. Wir vergewisserten uns zuvor, dass zumindest die Veranstalter sowie die Vortragenden frei von fragwürdigen Gesinnungen sind und schauten uns ihre Webseite an. Mit ihrem Manifest konnten wir zumindest auf öffentlicher Seite sicher sein, dass sie nur friedliche Absichten hatten. Wir waren mittlerweile in Darmstadt, Berlin und zuletzt in Frankfurt dabei. Bei allen drei Veranstaltungen können wir nun bestätigen, dass dort überwiegend aufgeschlossene Menschen wie wir sind, die gerne die Welt für unsere Kinder etwas besser gestalten wollen. Wir haben stets eine multikulturelle seriöse Veranstaltung erlebt, die fernab von Rassismus und/oder skurrilen Verschwörungstheorien ist. Die Reden, die wir mitgekommen haben, waren allesamt amüsant sowie erhellend. Weniger gefallen haben uns die teils heftigen Seitenhiebe in Form von ironisch gemeinten Äußerungen gegen die Politik, Medien und Lobbyisten, auch wenn wir die damit verbundene Kritik verstehen. Jede Berufsgruppe versucht das Beste für die Gesellschaft und macht Fehler. Wir wollen uns über niemanden höher stellen oder uns über sie lustig machen.

Die Moderation wurde jedes Mal von Nana Lifestyler übernommen, ein durch und durch liebenswürdiger sowie motivierender Mensch mit ghanaischen Wurzeln. Wir freuen uns, dass er uns erlaubt hat, seine Animationskünste auf unserem ersten Musikvideo zeigen zu dürfen. Auch das Informationsmaterial, das wir mitnehmen durften, war leicht verständlich und schlüssig geschrieben. Ein, zwei Mal haben wir tatsächlich jemanden mit einer Deutschlandflagge gesehen oder auch Leute, die Bill Gates nicht ganz so wohlgesonnen waren, aber das waren bei den Veranstaltungen die Minderheiten. Wir würden davon ausgehen, dass bei jeder Großveranstaltung, sei es im Fußballstadion, auf Straßenfesten oder bei anderen Demos mindestens genauso viele Rechte und andere dubiose Gestalten zu finden sind.

Vielleicht war es ja schon immer so, aber in unserer heutigen Medienlandschaft erleben wir oft das Phänomen, dass gern ausgiebig über die schlimmsten Sonderfälle berichtet wird und weniger über die in der Regel positiv verlaufenden Ereignisse. Sei es das Thema Flüchtlinge, vegane Rohkost, Hausgeburt oder Selbstversorger. Stets findet man abschreckende Artikel über Einzelfälle. So werden auch immer wieder die wenigen unsympathischen Krawallmacher von Großdemos hervorgehoben. Letztendlich sind wir Konsumenten selbst verantwortlich für dieses Nachrichtenangebot. Diese ganzen Berichte über Ausnahmefälle werden ja auch gern gehört oder gelesen. Wichtig ist, dass wir bewusst bleiben, dass wir ansonsten über die meiste Zeit in einer friedvollen, gesunden und glücklichen Welt leben.

Weil in den üblichen Medien wenig oder gar nicht über die Inhalte der von uns besuchten drei Veranstaltungen gesprochen wird, haben wir uns den Aufwand gemacht, die wesentlichen Informationen von dort zusammen zu fassen. Ein Großteil der Teilnehmenden erhofft sich im Prinzip und sobald wie möglich folgende Aussage von der Bundesregierung:

„Hallo Leute, vielen Dank für euer bisheriges Vertrauen und dass ihr all unsere Maßnahmen tapfer mitgemacht habt. Wir haben uns heute entschlossen, alle gesetzlich verpflichtenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens für die Gesundheit aufzuheben. Es hat sich gezeigt, dass in der Regel eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ungefährlich ist. Auch wenn man zur sogenannten Risikogruppe gehört, heißt es noch lange nicht, dass man langfristige Folgeschäden davon trägt oder gar daran stirbt. Bei dem Marathonläufer, der ohne besondere Vorerkrankungen gestorben ist und ähnlichen Vorfällen, handelt es sich um Ausnahmen und es ist auch gar nicht klar ob sie nicht doch nur mit und nicht an Corona gestorben sind. Sollte es dennoch zuschwerwiegenderen Verläufen kommen, haben wir genügend fachliches Personal und Räumlichkeiten parat, die euch helfen werden. Solche Ausnahmezustände wie in Italien können bei uns nicht auftreten. Wir haben hier optimale Rahmenbedingungen geschaffen. Wer sich dennoch Sorgen macht, kann gern weiter Schutzmasken tragen, Großveranstaltungen meiden und den Mindestabstand zu anderen Menschen halten. Wir werden dafür sorgen, dass genügend klinisch wirksame Schutzmasken vorhanden sind und diese von den Krankenkassen bezahlt werden. Auch das Arbeiten von Zuhause werden wir weiter gutheißen. Achtet dennoch darauf, dass ihr oft im Freien seid und viel Sonnenkraft tankt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Ansteckungsgefahr in der freien Natur am geringsten ist und Menschen mit einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung weniger an Corona-Erkrankungen leiden mussten.

Wir werden uns auch dafür einsetzen, dass in Zukunft nur noch die landwirtschaftlichen Betriebe, die eine ökologisch nachhaltige Anbaumethoden sowie eine weitgehend artgerechte Tierhaltung betreiben, staatlich gefördert werden. Entsprechend werden wir auch die Verringerung des allgemeinen Fleischkonsums tatkräftig unterstützen, ohne euch aber vorzuschreiben, was ihr essen sollt. Wir werden nur die nötigen Anreize setzen und faire Preise sicherstellen. Einerseits können wir damit eine gesündere Ernährung ohne Schadstoff-Rückstände in der Gesellschaft etablieren und andererseits vermeiden wir durch den Abbau der Massentierhaltung die Entstehung sowie Vermehrung von allen möglichen Seuchen.

Wir haben auch beschlossen PCR-Tests nicht mehr finanziell zu fördern oder gar euch diese aufzuzwingen. Testwiederholungen haben gezeigt, dass die Methode nicht immer akkurat ist und auch keine Krankheitsverläufe vorhersagen kann. Zudem hat er keine Aussagekraft über die tatsächliche Ansteckungsgefahr, die von der Testperson ausgeht. Ebenso wollen wir die Berichterstattung zu diesem Thema auf ein Minimum reduzieren. Damit wollen wir eine unnötige Verunsicherung vermeiden. Wer dennoch Interesse hat, kann sich gern bei den jeweiligen Instituten, wie dem statistischen Bundesamt oder dem Robert-Koch-Institut informieren.

Wir hoffen sehr, dass ihr unsere Entscheidung nachvollziehen könnt. Wir wollen damit auch erreichen, dass Kinder wieder Kinder sein dürfen und uns Erwachsene wieder als selbstbewusste Vorbilder erleben und auch wirklich sehen können. Wir wollen auch das Miteinander wieder mehr kultivieren. Genauso wenig wie wir uns vor Menschen aus anderen Kulturen fürchten müssen, sollten wir auch keine Angst vor Ansteckungen haben. Anfänglich ist eine Ansteckung oft unangenehm und ist mit Unwohlsein verbunden. Aber in der Regel kann der Körper damit umgehen und „lernt“ dabei noch etwas dazu. Es findet eine innere Reinigung statt und die nötigen Antikörper werden gebildet. Genauso wie wenn wir fremde Menschen kennenlernen. Anfangs ist die Kommunikation schwierig und es können Missverständnisse oder gar Unannehmlichkeiten entstehen. Aber meist verbessert sich die Verständigung und plötzlich hat man eine dicke Freundschaft aufgebaut. So wie Moto, unser neuer Möchtegern-politscher Berater, der zu seinen Schulzeiten Kourosh kennenlernte, der damals aufgrund eines unnötigen Krieges aus dem Iran kam und noch kein Deutsch sprach. Kourosh ist jetzt einer seiner besten Freunde, von dem er viel gelernt hat. Gerade in Bezug auf Weltpolitik und Sportgeschichte hat er ein enormes Wissenschatz aufgebaut, an dem er Moto immer wieder teilhaben läßt.

Ach ja, hier noch eine Botschaft an alle Verschwörungstheoretiker. Uns ist bewusst, dass wir nicht immer optimal reagiert oder informiert haben und ihr euch deshalb die wildesten Vermutungen aufgestellt habt, warum wir all die teils drastischen Handlungen durchgeführt haben. Habt bitte Verständnis. Wir sind auch nur Menschen und sind auch manchmal überfordert. Wir können euch aber versichern, dass wir keine Machenschaften bewusst unterstützen. Wir werden auch in Zukunft darauf achten, dass Menschen mit mehr Geld keine gesellschaftlichen Entscheidungen durchsetzen können, die nachteilig für die Gesamtbevölkerung sind. Wir nehmen entsprechend eure Sorgen ernst. Stellt deshalb bitte keine voreiligen Annahmen mehr und baut euch damit ein negatives Gedankenkonstrukt auf. Damit erschwert ihr euch euer Leben nur selbst und es hilft niemanden. Setzt eure Energie stattdessen auf eine Etablierung einer friedvollen Gemeinschaft voller Mut und Zuversicht ein! So bleiben wir geistig und körperlich langfristig gesund! Gemeinsam schaffen wir es!“

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Mittlerweile gibt es einige Leute, die glauben, dass es überhaupt keine Viren gibt. Falls ihr diese Menschen, die öfters mal auch als „Corona-Leugner“ betitelt werden, besser verstehen wollt, könnt ihr euch folgendes Interview mit Dr. Lanka In „die Wurzel“ als PDF-Datei herunterladen und lesen.

Berlin! Berlin!

Wir waren in Berlin!

In den Sommerferien 2020 waren wir einerseits viel in unserem Garten und andererseits auch viel unterwegs. Zweimal durften wir Stefanie Bieber bei ihren Improvisationsabenden voller nachhal(l)tiger Heilklänge erleben. Zweimal haben wir bei geselligen Rohkostpotlucks ein schönes kulinarisches Miteinander genossen. Jeweils einmal waren wir in Frankfurt bei einem erkenntisreichen impfkritischen Stammtisch, bei einer motivierenden Demo für die Schließung aller Schlachthäuser von ARIWA sowie einer aussagekräftigen Informationskampagne über Massentierhaltung von der Albert-Schweitzer-Stiftung dabei. Wir durften dabei viele Junge aber auch viele junggebliebene Senioren kennenlernen, die sich voller Energie für die gute Sache einsetzen und ihre Stimme erheben.

In unserem Garten haben wir Corinna Wilden mit ihrer Familienbande als Campinggäste empfangen dürfen und dabei eine friedliche Zeit verlebt. Die Kinder haben ausgelassen im Garten ihre Späße getrieben und wir Erwachsenen haben uns auf die mit allerlei Obst oder Kokoswasser gefüllten Bäuche die Sonne scheinen lassen. Nebenbei haben wir auch etwas Gartenpflege betrieben und weiter den Jurtenplatz bearbeitet. Abends wurde am Lagerfeuer musiziert und geplaudert. Gemeinsam waren wir auch bei einem chillig-coolen Konzert von Jan’s Eastend Jazzband in seinem ClubGarten Paradies&das.

Ein schönes Familienevent war die Warm Up-Party von Yasus Cousine Emilia einen Tag vor ihrem 2. Geburtstag. Ein glückliches Beisammensein von drei Generationen im wunderschönen Hausgarten bei den Großeltern, bei dem Emilia und Yasu ihren Spaß hatten, die erstaunlich große Kollektion an Matchbox-Autos aus Onkel Freddys Kinderzeiten mehrmals auszuräumen, ordentlich aufzureihen und wieder einzuräumen. 

Auf dem „Weg in die Zukunft“, eine Initiative der Stiftung Lebensraum in der Pfalz, lernten wir mehr über konstruktive und regionale Lösungen für eine regenerative Landnutzung. Unsere Buchcovergestalterin Larissa Spindler hatte uns zur Einweihung dieser einzigartigen interaktiven Rundreise eingeladen, bei der sie künstlerisch mitgewirkt hatte. In den Bereichen Agroforst, Mikrofarming, Pflanzenkläranlagen oder Terra Preta entdeckten wir hier viele Wissenschätze, die uns als angehende Selbstversorger sehr von Nutzen sein werden. Wir fanden hier zudem mit Ackerbaum einen fachkundigen Anbieter von essbaren Pflanzen für die Zukunft. Mit offenem Enten-Dach und insgesamt sieben Bäumen (2x Indianerbanane, Pfirsich, Maulbeere, Felsenbirne, Feige und Zeder) fuhren wir an diesem Tag voller neuem Garteninput und leicht kaufgerauscht zurück nach Offenbach.

Für eine Woche waren wir wieder beim Rohkost-Sommercamp von Sonja Watt und haben dieses uns mittlerweile wohlvertraute Gemeinschaftsleben in vollen Zügen genossen. Wir haben wieder viel getanzt, gesungen, gelacht, meditiert, beim Yoga die Sonne gegrüßt, uns die schönsten Geschichten erzählt, die wertvollsten Erfahrungen ausgetauscht, (f)rohköstlich geschlemmt sowie einfach im Hier und Jetzt gelebt. Am Lagerfeuer haben wir auch an einem Abend unsere zweite Lesung für unser Buch gehalten. Beim Camp waren diesmal auch viele Omas dabei, die voller Liebe und Geduld die zahlreichen Kinder mitbetreuten. Yasu hatte das Glück, dass mehrere ältere Mädchen Gefallen an ihm fanden und sich wie große Schwestern um ihn kümmerten. Noch können wir sicher sein, dass er keine Nummern mit ihnen ausgetauscht hat.

Vollgetankt mit positiver Lebensenergie fuhren wir nach dem Sommercamp mit unserem altbewährten Entlein nach Berlin, um Yasus Cousine Olive sowie ihre Eltern zu besuchen. Vollgepackt mit von Yasu gutgenutzten Kindersachen samt Stoffwindeln für Olives künftiges Geschwisterlein tuckerten wir über Nacht hinter entspannten Lastwagenfahrern auf weitgehend freien Autobahnen zu einer der vegansten und hippesten Großstädten Europas. Zugleich war diese Reise auch der Beginn unserer Promotiontour für unser Familienbuchprojekt „Das Leben ist ein Permakultur-Waldgarten!“  sowie der dazugehörigen Crowdfunding-Kampagne. Ausgestattet mit handgemachten Schildern, Flyern, drei Avocados und einer Gitarre machten wir uns gleich am ersten Tag auf den Weg zu den „Querdenkern“, die Rund um das Brandenburger Tor ihr Fest feierten. Wir trafen dort überwiegend gutgelaunte Menschen verschiedenster Kulturkreise, darunter viele kinderreiche Familien sowie VertreterInnen der älteren Generation, die von weit her gereist waren. Alle waren sie sehr aufgeschlossen für unser Projekt und wünschten uns viel Erfolg. Zwischenzeitlich haben wir auf der Strasse des 17. Juni bei einem Baum gepicknickt und mit der Gitarre unsere Buch-Promotionlieder „Hallo Erdling“ und „Creation happens every day“ geträllert.

Die darauffolgenden Tage in Berlin verbrachten wir überwiegend im oder rund um dem Stadtteil Weißensee, wo nun viele unserer Flyer in Bioläden, an Laternen und Plakatflächen sowie im vorbildlichen Unverpacktladen „Der Sache wegen“ zu finden sein müssten. Vormittags waren wir oft im nahegelegenen See schwimmen, baggerten mit den Kindern im Sand und praktizierten die Wim-Hof-Atemtechniken. Nachmittags waren wir im idyllischen Schrebergarten von unseren lieben Gastgebern oder erkundeten die Spielplätze in der näheren Umgebung. Wann immer möglich stellten wir unsere Schilder auf, packten die Gitarre aus und erzählten interessierten Leuten von unserem Projekt. Dabei lernten wir sehr interessante Menschen kennen, wie etwa einen aufgeweckten vorpupertären Jungen der selbst angefangen hat ein Buch über die Römerzeit zu schreiben, eine ehemalige DDR-Schauspielerin die sich jetzt Momo nennt oder einen Querflötespielenden Arzt, der Moto schmeichelhafterweise auf 30 Jahre schätzte. Wir haben Berlin als eine sehr sympathische und offene Stadt erleben dürfen. Kein Wunder, dass wir hier mit dem Erfinderladen auch ein Geschäft vorfanden, das ausschließlich Gadgets und verrückten Krimskram verkauft, bei dem nicht sicher ist, ob es überhaupt einen Markt dafür gibt. Ein besonderes veganes Highlight gönnte sich Moto noch bei Brammibal’s. Nachdem wir uns tagsüber mit viel Sonne, Bewegung und frischem Obst, Wildkräutern sowie Salaten wohl genährt hatten, machte sich Moto eines Abends fast unbemerkt von seiner Familie auf eine Spritztour zu einem der für Rohköstler wohl sündigsten Orte von Berlin. Hier erfüllte sich Moto einen Herzenswunsch aus seiner vorrohköstlichen veganen Umstellungsphase. 4 Donuts (pistacio white choc, rasberry pistacio, mango filled, chocolate peanut fudge) und ein Matcha-Latte waren ausreichend um Moto auf einen Gluten-Fett-Zucker-High der besonderen Art zu heben. Jeder der diese schwer widerstehlichen Frittierkreationen probiert hat, wird sich fragen, warum andere Süßspeisenhersteller immer noch tierische Zutaten verwenden. Allein schon aus wirtschaftlicher Sicht würde sich die Umstellung auf die kostengünstigeren pflanzlichen Alternativen lohnen, mit der sich der potentielle Schleckermäulchen-Kundenkreis im Nu deutlich erhöhen würde. Aber vielleicht ist es ja auch gut, dass dieser vegane Donutladen noch ein Geheimtipp ist und somit unser veganer Rohköstling Yasu beim Heranwachsen weniger der Versuchung ausgesetzt wird, seine zahngesundheitliche Belastbarkeit auszutesten.

Im Stadtsteil Kladow besuchten wir noch Lisas langjährige Schulfreundin Alisa und ihre bezaubernden drei Kinder Leon, Zoe und Mena. Mit Mena als erste echte Berlinerin der Familie haben sie sich ein hübsches Häuschen in einer ruhigen Neubausiedlung gekauft. Fernab vom Großstadttrubel genießen sie hier ihr Familienglück unweit vom Wannsee. Im großen Garten mit superweichem Gras durften Yasu und Moto mit Leon ausgelassen Fußball spielen und Wasserbomben platzen lassen. Zoe bediente uns mit frischgepflückten Tomaten aus eigenem Anbau. Auf dem Rückweg erlebten wir mit der zum öffentlichen Nahverkehr angebundenen Fährfahrt über den Wannsee ein unverhofftes touristisches Hightlight unserer Berlinreise.

Einen ganz besonderen Ausflug hatte uns Lisas Bruder Jonas für den Rückreisetag aufgehoben. In Oderin südlich von Berlin bestaunten wir ein herrlich blühendes Stück Natur. Auf herausfordernd sandigem Boden hat Benni, ein guter Kumpel von Jonas, voller Leidenschaft dort einen ertragreichen Gemüse- und Obstgarten erschaffen, womit er Berliner Läden nachhaltig-regional versorgt. Gut genährt mit vollreifen Tomaten und saftigen Gurken aus diesem Garten gönnten wir uns zum Abschluss noch einen erfrischenden Sprung in den nahe gelegenen Waldsee. Umgeben von ganz vielen prächtigen Bäumen war das noch mal ein außergewöhnliches Badeerlebnis. Die Kinder hatten dabei so viel Spaß, dass die Rückreise in die Heimat sich leicht verzögerte. Dafür schlief dann Yasu ziemlich schnell im Entlein ein und wir konnten ziemlich entspannt wieder auf freien Autobahnen hinter gechillten Lastwagenfahrern hertuckern.

In der letzten Ferienwoche haben wir angefangen Löcher für unsere neuen Waldgartenmitbewohner zu graben. Gleich unser erstes Loch war ein „Volltreffer“ mit einem großen Fundamentklotz, der erst mal mit dem Vorschlagshammer zerkleinert werden musste. Jetzt steht an diesem Platz Yasus Indianerbananenbaum, in bester Gesellschaft mit seiner eingegrabenen Plazenta, die fast 2 Jahre im Tiefkühlschrank auf diesen Einsatz gewartet hat. Wir hoffen, dass die weiteren Aushebungen uns etwas weniger Energieeinsatz  abverlangen. Auf jeden Fall freuen wir uns, Euch bald unseren Waldgarten im Entstehen präsentieren zu können. Desweiteren werden wir weiter unser Familienprojekt online und offline promoten. Vielleicht sehen wir den ein oder anderen von Euch, wenn wir irgendwo in der Stadt Straßenmusik machen. Wir würden es sehr begrüßen, wenn Ihr nicht gleich weglauft. Wann immer ihr online unterwegs seid, schaut doch mal auf unserer Crowdfundingseite vorbei. Für jeden Euro, mit dem Ihr uns unterstützt, erhaltet Ihr vorab schon ganz viel Liebe und mentale Smileys von uns zugeschickt. Wenn wir mit unserem Buch reich und berühmt werden sollten, werden wir trotzdem immer wieder mal an Euch denken.

Wir hoffen Euch mit diesem Sommerferien-Bericht ansprechend unterhalten zu haben und dass ihr Euch damit auch all Eure eigenen schönen Momente in dieser besonderen Zeit in Erinnerung rufen könnt. Wir danken Euch für Eure AufmerksamZeit!

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt noch, wie wir mit all den neuen gesetzlichen Regelungen umgegangen sind. Für alle die aufgeschlossen sind auch eine unkonventionelle Meinung zu akzeptieren, haben wir die folgenden Zeilen geschrieben:

In der Regel vermeiden wir es soweit wie möglich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Wir begrüßen all die Menschen, die wir sehen und lächeln sie an. Wenn wir Freunde, Bekannte oder Verwandte treffen und sie uns das Gefühl vermitteln, dass sie offen dafür sind, umarmen wir sie meist zur Begrüßung sowie zur Verabschiedung oder geben ihnen zumindest die Hand. Sie dürfen uns auch so nah kommen, wie sie möchten und jederzeit ihr Gesicht zeigen. Wir machen das so, weil es sich für uns richtig anfühlt. Wir sind mittlerweile überzeugt, dass wir damit langfristig etwas Gutes für das Wohlbefinden sowie die Gesundheit von uns, als auch für all unsere Mitmenschen bewirken.

Aus all den von uns praktizierten alternativen Heilungsmethoden wie etwa Meditation, Yoga, Kältetraining u.ä. wissen wir, dass das richtige Atmen von guter Luft neben einer vitalen Ernährung ein entscheidender Faktor für ein intaktes Immunsystem ist. Jede Form von Mund-Nasen-Bedeckung behindert diesen wichtigen natürlichen Körperprozess. Gerade bei Kindern ist das ungehinderte Ein- und Ausatmen ein essentieller Bestandteil ihres Wachstumsprozesses. Aber auch kranke Personen sollten darauf achten viel an der frischen Luft zu sein und eine regelmäßige tiefe Atmung zu praktizieren, wenn sie die körpereigenen Heilungsprozesse fördern wollen.

Zudem spielt für eine friedvolle Kommunikation, sowohl verbal als auch nonverbal, die Mimik eine entscheidende Rolle. Gerade Kinder achten auf die Mimik ihres Gegenübers, um sie besser zu verstehen. Für das Wohlbefinden und für ein harmonisches Miteinander ist eine friedvolle Kommunikation unverzichtbar. Kinder können sich nur dann unbekümmert und frei entfalten, wenn sie die Gesichter ihrer Eltern wahrnehmen und sie damit gut verstehen können.

Dass eine liebevolle Umarmung und Nähe etwas Wunderbares ist, erleben wir immer wieder. Beispielsweise kommt Oma Keiko mit ihren stattlichen 75 Jahren und etlichen Vorerkrankungen (Brustkrebs, Darmverkürzung, Asthma usw.) mittlerweile zweimal wöchentlich, um mit ihrem Enkel zu spielen und blüht dabei förmlich auf. So vital und voller Freude hat Moto seine Mutter lange nicht erlebt. Es ist schon fast erstaunlich, dass es dazu wissenschaftliche Studien bedarf, um zu zeigen, wie sehr das Immunsystem von solchen liebsamen sozialen Kontakten profitiert. Eine herzhafte Umarmung von einer vitalen Person, die vollgeladen mit positiver Lebensenergie ist, dürfte unseres Erachtens nach besonders wirksam für die Stärkung der Abwehrkräfte sein.

Nun haben die vielen Regierungsoberhäupter sich entschieden anders vorzugehen und entsprechend zu informieren. Das ist ihr gutes Recht. Sie wurden demokratisch gewählt und tragen die Verantwortung für ihr Volk. Das muss aber nicht heißen, dass sie stets das Richtige machen und wir als Individuen alle Entscheidungen mitmachen müssen. Es gibt viele Entscheidungen, bei denen wir anderer Meinung sind, sei es die Subventionierung von Massentierhaltung, die Genehmigung der Glyphosat-Anwendung oder auch die Teilnahme an Kriegen. Gerade in einer Demokratie kann man davon ausgehen, dass Minderheitenmeinungen auch akzeptiert sind und alternative Vorgehensweisen respektiert werden. Zwangsimpfungen, Bußgeldandrohungen oder öffentliche Diffamierungen stellen für uns indes keine wirksamen Maßnahmen dar. Nach all den Zwangsmaßnahmen und negativen Berichterstattungen gepaart mit vermehrten krankenkassenfinanzierten Testangeboten ist es für uns nicht überraschend, dass die Zahl der Infizierten weiter zugenommen hat. Aber wie schon gesagt, die Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen die Regierungsoberhäupter ja selbst. Wenn sie weiterhin darauf setzen wollen, dass die Vermarktung eines auf Genmanipulation und Tierversuchen basierenden Impfstoffes mit einem Cocktail an Schadstoffen in homöopathischen Dosierungen mit unbekannten langfristigen Nebenwirkungen die Endlösung sein soll, dann ist es so. Wir haben uns schon lange davon verabschiedet, unsere Gesundheitsentscheidungen von lobby-freundlichen Obrigkeiten beeinflussen zu lassen.

Bis jetzt sind wir immer gut damit gefahren, uns bei all unseren Entscheidungen ausgiebig sowie umfassend zu informieren und letztendlich aus Überzeugung zu handeln. Einige dieser Informationen findet Ihr am Ende dieses Blogs. Wenn das Bedürfnis besteht, schauen wir uns auch gerne andere konträre Informationen an, die Ihr uns zukommen lasst. Dass manche unserer Mitmenschen unsere Handlungen mit Skepsis sehen, akzeptieren wir. Wir haben gelernt konstruktiv und liebevoll mit teils emotionsbeladenem Gegenwind umzugehen. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Vorgehensweise niemandem schaden. Am Ende trägt jede erwachsene Person die Verantwortung für sich selbst. Selbstverständlich halten wir uns von Personen fern, die uns als eine Bedrohung sehen. Wir haben nicht vor unnötig zu provozieren. Das Einzige was wir mit unseren Blogs, Büchern und Liedern erreichen wollen, ist es, den Menschen mehr Mut und Zuversicht zuzusprechen. Wir hoffen auch, damit ein Stück weit die besten Voraussetzungen für unsere Kinder und deren universelle Entfaltung zu erschaffen.

Permakultur-Waldgärtnerei

Wir haben Anfang 2019 ganz in unserer Nähe einen 1700 qm großen Garten samt Restmüllbeständen sowie polnischem Gastarbeiter gepachtet. Aufgrund unseres vollen Terminkalenders mit etlichen Freizeitaktivitäten haben wir aber erst Anfang April 2020 mit unseren ersten Gartentätigkeiten angefangen. Da fielen plötzlich all unsere Vereinsaktivitäten und wöchentlichen privaten Verpflichtungen weg. Dank der reduzierten Auswahl an alternativen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten kommen wir jetzt gut voran. Wir haben schon einiges an Schutt und Müll aus der Erde entfernen können. Sowohl unser polnischer Dauercamper als auch Familie und Freunde haben schon tüchtig mitgeholfen. Wir haben auch schon unsere erste Übernachtung dort gehabt. Moto ganz in Freien auf dem zukünftigen Jurtenplatz, Lisa und Yasu in unserem kuscheligen Zweimannzelt. Anbei ein paar Impressionen von unseren Arbeitsergebnissen sowie Baustellen.

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Ein weiteres Familienprojekt steht kurz vor der Vollendung. Wir werden bald ein neues „Baby“ haben. Nachdem wir unsere ersten Erfahrungen als Blogger gesammelt haben und wir auf den Geschmack gekommen sind, wagen wir es jetzt unsere ersten Schritte in die Schriftstellerei zu machen. Wir haben unsere Erlebnisse der letzten Zeit sowie viele unserer bisherigen Blogbeiträge als auch Webinhalte genommen und ein Buch geschrieben. Derzeit sind wir noch auf Verlagssuche, aber wir sind zuversichtlich, dass wir ab September unser Erstlingswerk präsentieren können. Ein Verlag hat schon Interesse gezeigt. Bei acht Verlagen warten wir noch auf eine Antwort. Eventuell werden wir noch einen zweiten Anlauf bei anderen Verlagen mit einer aufwendigeren Bewerbung als wir es bisher gemacht haben starten. Für den Fall, dass wir Niemanden finden, informieren wir uns schon mal über Self-Publishing sowie E-Book-Publikationen. Lisa ist noch beim Korrekturlesen des Buches sowie der Erstellung der Illustrationen zu den einzelnen Kapiteln. Hier schon mal als Vorgeschmack der voraussichtliche Klappentext unseres Buches:

„Lisa und Moto haben sich getraut! Sie sind das Wagnis eingegangen ihr bisheriges gutbürgerliches Weltbild auf den Kopf zu stellen. Aus Rinderbraten samt Kartoffelbrei wurden Schwarze-Bohnen-Tempeh mit fermentierter Erdnusspaste, aus dem Käsebrot mit Frühstücksei wurden Sauerkrautkräcker mit Bärlauch-Pesto und aus Tupperwaren wurden Einmachgläser. Die üblichen Arztbesuche mit Medikamentenverschreibungen wurden durch Yogakurse sowie Saftfastenkuren ersetzt, das Handy, die Kreditkarte sowie der Fernseher wurden gänzlich abgeschafft. Statt der globalisierenden Konsum- sowie Leistungsgesellschaft in aller Eile weiter hinterher zu rennen, entschleunigten sie und gingen gemächlich ihren eigenen Weg mit freundlicher Unterstützung durch das Universum. Anstatt einer schicken Eigentumswohnung in Mainhatten kauften sie sich gleich eine fast 1,5 Hektar große Landwirtschafts­fläche und strebten ein Selbstversorger-Leben in der freien Natur an. Sie fingen an ihre Grenzen auszutesten, ohne sich dabei selbst auszugrenzen. Sie wagten den Sprung ins erfrischende Wasser der nachhaltigen Lebensgestaltungs­alternativen. In ihrem Erstlingswerk erzählen sie von den schönsten und lehrreichsten Momenten ihrer klimaneutralen Erkenntnisreise durch das Reich der unbegrenzten Entfaltungsmöglichkeiten. Erst zu zweit und dann zu dritt mit Söhnchen Yasu. Dabei setzen sie sich auch mit den derzeit kontrovers diskutierten Trends der neuen Elterngeneration auseinander, wie etwa Hausgeburt, rohvegane Kinderernährung oder freie Impfentscheidung. Ein abwechslungsreicher Familienerlebnisbericht über Fülle und Vielfalt wie in einem Permakultur-Waldgarten, wo alle Lebewesen sich gegenseitig unterstützen und somit in Verbundenheit gemeinsam wachsen sowie gedeihen dürfen! Mit den Bonusmaterialien zum Thema „Fermentieren nach Lust und Laune“ bekommen die Leserinnen und Leser noch zusätzlich einen Gaumenschmaus in Form von aktuellen Rezepten aus der familienbetriebenen frohköstlichen Erlebnisküche serviert.“

Ansonsten machen wir weiter das Beste aus der jetzigen Situation. Auch wenn wir die ganzen Umstände derzeit etwas anders interpretieren als viele von unseren Mitmenschen, glauben wir nicht daran, dass diese durch eine Verschwörung ausgelöst worden sind. Wir denken auch, dass die Bundesregierung in allen Belangen nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Wir verharmlosen auch die ganzen Ereignisse weltweit nicht. Wir nehmen die Sache sehr ernst und denken sogar, dass die Maßnahmen wie Sicherheitsabstand, Mundschutz und Desinfektionsmittel bei weitem nicht ausreichen werden, um langfristige Erfolge zu erzielen. Solange wir all die Vorerkrankungen, die die ganzen Schwersterkrankungen sowie Todesfälle begünstigt haben, weiter mit vermeidbaren Umweltbelastungen sowie unserem Lebensstil fördern, werden wir ähnliche Situationen auch in Zukunft erleben. Es gibt noch viel Handlungsbedarf langfristig gesehen, um unsere Abwehrkräfte effizient zu steigern und unsere Gesundheit zu erhalten. Mögliche Impfstoffe werden unseres Erachtens dabei nicht die Lösung sein, eher im Gegenteil. Umso mehr und öfters wir uns impfen, umso öfters und schneller werden neue gefährlichere virenbedingte Erkrankungen entstehen, ähnlich wie der vermehrte Einsatz von Antibiotika zur Entstehung von noch gefährlicheren antibiotika-resistenten Erregern sowie deren Folgen geführt hat. Vergleichbar wären Impfungen auch mit den chemischen Pflanzenschutzmitteln, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. All die Pestizide, Fungizide, Herbizide und Insektizide führen kurzfristig zu großen Erträgen, aber langfristig werden die Pflanzen so geschwächt, dass diese kaum noch Nährstoffe haben und entsprechend fad schmecken. Jeder nicht auf Masse produzierende Bio-Bauer kann bestätigen, wie widerstandsfähig, nahrhaft und geschmacksvoll sein Obst sowie Gemüse werden, wenn sie sich erstmal auf seinem Feld ohne Chemie gegen all die natürlichen Widrigkeiten durchgesetzt haben. Zudem schwächen wir durch jede Impfung unser eigenes Immunsystem, das dadurch verlernt die körpereigenen Abwehrkräfte aufzubauen. So wie der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittel dazu führte, dass weltweit immer mehr und mit stärkeren Mitteln gespritzt wird, ist auch die Anzahl der vermeintlich notwendigen Impfungen sowie deren Dosis weiter angestiegen. Wenn das nicht mehr ausreicht, geht der Trend in der konventionellen Landwirtschaft dann hin zur Genmanipulation. Wie wird es dann im konventionellen Gesundheitssystem sein? Alles nur unsere Meinung und bevor wir hier zu sehr ausschweifen, wollten wir einfach nur sagen, dass wir uns an alle Maßnahmen halten, keine Fake-News verbreiten oder uns einer Partei oder gar einer Sekte angeschlossen haben.

Wir sehen die ganzen Veränderungen um uns herum als Chance für die Menschheit umweltschädigende Denkstrukturen aufzubrechen und gesundheitsfördernde Gewohnheiten zu beleben. Wir hoffen Ihr könnt uns da ein wenig zustimmen und könnt hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, wie wir es tun.

Wenn alles klappt und es erlaubt ist, könnten wir die Buchveröffentlichungsparty mit Motos Geburtstag kombinieren und in unserem Garten samt Jurte im Rahmen eines großen Rohkost-Potlucks feiern. Ihr seid dann selbstverständlich alle eingeladen! Bis dahin wünschen wir Euch allen eine gesegnete Zeit voller Zuversicht und Freude!

Liebe Grüße,

Lisa, Yasu und Moto

Frohköstliche Nachrichten

Alle die diesen Blog lesen, sollten am Ende frei von jeglicher Sorge sein! Wir haben seit unserem letzten Blog wieder einiges zu berichten. Unter anderem haben wir wieder eine sehr lehrreiche Windelfrei-Phase von Yasu erlebt, haben unsere Nährstoffversorgung optimal erweitert, indem wir tiefer in die Kunst des Fermentierens eingetaucht sind und konnten mittels diverser Methoden uns auf geistiger, körperlicher sowie seelischer Ebene weiterentwickeln.

Windelfrei ist in unserem Fall ein klassischer Fall von „nicht immer, aber immer öfter!“. Yasu war bisher nicht immer windelfrei, oft hat er eine Stoffwindel getragen, manchmal auch eine Wegwerfwindel. Wenn er keine Windel an hatte, hat er nicht immer vorzeitig signalisiert, dass er mal müsste, oft mussten wir Pipi vom Laminat aufwischen, manchmal auch einen nassen Teppich waschen und bei ganz wenigen Fällen (ca. 10 mal) landete Kaka auf dem Boden statt ins Waschbecken. Aber wir wurden immer wieder von Yasu ermutigt, weiter am Windelfrei-Konzept festzuhalten. Bis auf einer ein-wöchigen Trotzphase (Mitte Januar 2020/ 14. Monat), wo Yasu sich nicht abhalten lassen wollte, hat er uns stets eindeutige Signale gegeben, so dass er seine großen Geschäfte windelfrei erledigen konnte. Trocken gebliebene Nachtwindeln und kleine Geschäfte ins Töpfchen mit vorzeitigen „Pipi!“-Ankündigung häufen sich immer mehr. Wir können jetzt schon sagen, dass sich das intensive Auseinandersetzen mit dem Windelfrei-Konzept für uns gelohnt hat. Etliche Kilo an Wegwerfwindeln wurden eingespart und auch das Waschen der Stoffwindeln hielt sich in Grenzen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Griseldis bedanken, die uns in jeder Windelfrei-Phase fachkundig unterstützt hat. Ihre Kurse sind sehr empfehlenswert!

„Fermente sind wie Nährstoff-Atombomben!“ Mit dieser Aussage hat unser guter Kumpel Sascha unsere Neugierde geweckt und uns neue Perspektiven in Rahmen der rohköstlichen Ernährung eröffnet. Wir wussten zwar vorher schon, dass Fermentiertes gut für die Verdauung ist, aber uns war nicht bewusst wie sehr man damit auch die Nährstoff-Versorgung optimieren kann. Gerade in der Winterzeit mit wenigen Wildkräutern sind Fermente perfekte Sattmacher und Energielieferanten. Fermentation hat eine lange Tradition und ist sehr abwechslungsreich im Geschmack. Die Zubereitung ist oft sehr simpel. Wir haben mit klassischem Sauerkraut angefangen: 1 Kg Weißkohl fein schneiden, 10-15 Gramm Salz dazugegeben, ordentlich aber liebevoll mit den Händen durchkneten, in ein Glas-Gefäß rein pressen, so dass der Saft nach oben quillt, mit einem Weißkohlblatt fest zudecken und dann ein paar Tage stehen lassen. Wie Pflanzen mögen die Fermente es auch, wenn man ihnen täglich Aufmerksamkeit schenkt. Später haben wir angefangen uns noch mehr zu informieren. Wir haben uns aus der Stadtbibliothek Frankfurt einige Bücher ausgeliehen und im Internet bei „Sauer macht glücklich“ und den Doppelsprossen vorbeigeschaut. Mit der Zeit hat sich dann unser Repertoire erweitert. Da die Zubereitung an sich kinderleicht ist und Freude bereitet, probiert man immer mal was Neues. Mittlerweile tummeln sich alle möglichen Fermente bei uns wie etwa Kombucha, Dinkel-Keimling-Trunk, Cashew-Jogurt, Erdnuss-Creme, Rejuvelac, Kimchi, Chilisauce und Ginger Beer. Da durch die Fermentation auch gekochte Bohnen mit wertvollen Nährstoffen wiederbelebt werden, stellen wir unser eigenes Natto aus schwarzen Bohnen her. Demnächst wollen wir uns auch an Tempeh ran wagen. Yasu probiert immer mal von allem etwas. Wir durften dabei schon allerlei an amüsanten Gesichtsausdrücken beobachten. Cashew-Jogurt mit Granatapfelkernen ist derzeit sein Favorit. Am allerliebsten trinkt er aber noch an Mamas Milchbar.

Ach ja, wir haben auch tolle Erlebnisse mit Baby-Signalen. Seit dem wir den Kurs besucht und das Erlernte immer wieder angewendet haben, hat Yasu seinen Handzeichen-Schatz stetig erweitert. Wir zählen bisher 20 Handzeichen: Milch, nochmal, Katze, hurra, itadakimasu, usw. Wir haben jetzt auch angefangen seine gesprochenen Wörter aufzuschreiben, so dass er später mal weiß was seine ersten 100 Wörter waren.

Für unsere körperliche, geistige sowie seelische Weiterentwicklung haben wir auch wieder Einiges neu entdeckt. Für unser körperliches Wohlbefinden durften wir uns zwei Wochen lang von „Mr. Raw“ David ein SiWave-Vibrationsgerät ausleihen, das wir dann auch recht intensiv genutzt haben. Das hat unseren Organismus ordentlich in Schwung gebracht. Seitdem wurde uns auch wieder klar, wie wichtig Bewegung für unsere Gesundheit ist. Wir achten wieder mehr darauf, lange Sitzpausen zu vermeiden und den Alltag so aktiv wie möglich zu gestalten.

Wie einflussreich das Sprechen und Denken für unser Leben ist, wurde uns durch die Lektüre von „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg und „die vier Versprechen“ von Miguel Ruiz bewusst. Alles was wir sagen, bildet die Grundlage dafür, wie wir die Welt gestalten. Alles was wir denken, bildet die Grundlagen dafür, wie wir die Welt wahrnehmen. Es fällt uns zwar noch nicht immer leicht, aber wir versuchen stets achtsam mit unseren Worten umzugehen, nichts was man uns sagt persönlich zu nehmen und keine voreiligen Annahmen zu treffen.

Um mehr über unsere Intuition und Sensitivität zu erfahren, haben wir uns näher mit dem „Seelen-Navigator“ von Angelika Gulder beschäftigt und uns den Film „Die Übersinnlichen“ von Thomas Schmelzer angeschaut. Die kurzweiligen Übungen aus dem „Seelen-Navigator“ sind hilfreich um herauszufinden, warum wir überhaupt auf diese Erde gekommen sind und mit welcher Intention wir unsere Eltern ausgesucht haben. „Die Übersinnlichen“ erzählen recht verständnisvoll und glaubwürdig über ihre Erfahrungen mit ihren Fähigkeiten und ermutigen uns, selbst unseren „sechsten Sinn“ wieder zu entdecken. Einen sehr hilfreichen Tipp haben wir dabei von Sabrina Fox erhalten. Sie beschreibt die Intuition als die Stimme in uns, die immer wieder mal was Ungewöhnliches von uns fordert, ohne aufdringlich zu sein. Umso gelassener und entspannter wir sind, umso klarer können wir diese Stimme wahrnehmen. Folgen wir unserer Intuition gehen wir auch unseren angedachten friedvollen Seelenweg. Wir haben jetzt schon viele Entscheidungen intuitiv getroffen und haben dabei schon sehr signifikante positive Veränderungen in unserem Leben wahrgenommen. Eine dieser Eingebungen hatte uns zu einem Bücherschränkchen am Merianplatz geführt, wo wir ein Büchlein von Elisabeth Kübler-Ross entdeckten und so mehr über ihre Forschungen zu Nahtod-Erlebnissen erfahren konnten. Alle ihre Ausführungen verdeutlichen, was für ein besonderer Moment der Tod für die Seele ist. Egal wie man stirbt, der Tod ist ein friedvolles Ereignis den jeder von uns erleben darf. Mit diesen Erkenntnissen fällt es uns leichter in jeder Situation besonnen zu sein und gleichzeitig unser Bestes zu geben.

So beenden wir diesen Blog mit einem Zitat von Ghandi: „Lebe, als würdest Du morgen sterben. Lerne, als ob Du ewig leben solltest.“

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Wir wollten niemanden provozieren oder verunsichern und hatten vollstes Verständnis für alle Maßnahmen, die bis dato durchgeführt wurden. Wenn ihr unsere bisherigen Blogs gelesen habt, gehen wir davon aus, dass ihr auch mit folgender unkonventioneller Sichtweise, die wir entwickelt haben, klarkommt.

Aus unserer Erfahrung mit der Fermentation von Lebensmitteln wussten wir, dass alle möglichen Bakterien und Mikroben zu jeder Zeit im Gemüse vorhanden sind. Ist man sorgsam bei der Zubereitung entsteht z.B. ein schmackhaftes sowie nährstoffreiches Süßkartoffel-Kimchi mit vielen Milchsäurebakterien, das sich ewig hält. Bei Unachtsamkeit kann sich z.B. Schimmel bilden und man würde vermehrt andere Bakterien vorfinden. Bemerkenswert auch: Ein gutes Kimchi schimmelt in der Regel nicht mehr.

Deshalb fragten wir uns: Könnte es nicht sein, dass Viren sich nur dann vermehren können, wenn der Mensch ein geschwächtes Immunsystem hat? Bzw. mit welcher Wahrscheinlichkeit kann man ausschließen, dass Viren eigentlich nur ein Auslöser aber nicht die Ursache einer Krankheit sind?

Bekanntermaßen wird das Immunsystem etwa durch ungünstige Ernährungs- und Konsumgewohnheiten, Nährstoff- und Bewegungsmangel, Toxin-, Lärm-, Mobilfunk- und weitere Umweltbelastungen sowie familiäre Probleme etc. geschwächt. Diese Faktoren haben in den letzten Jahren mit der fortschreitenden Technisierung, den Wachstumsbestrebungen sowie dem Wettbewerbsdruck weltweit deutlich zugenommen, insbesondere in den Ballungsgebieten. Parallel entstehen immer mehr physische und psychische Erkrankungen, die in vielen Fällen mit pharmazeutischen Medikamenten behandelt werden, die nur die Symptome beheben, aber gleichzeitig den Körper mit Fremdstoffen belasten. Netterweise hat uns da jemand noch ein­ sehr ausgeklügeltes körpereigenes Entgiftungssystem mitgegeben, damit wir nicht gleich unter der Last der heutigen Zeit zusammenbrechen. Der Großteil der Toxine, die wir täglich aufnehmen, wird wieder ausgeschieden. Der restliche Teil, den das Entgiftungssystem nicht bewältigen kann, wird an möglichst ungefährlichen Bereichen des Körpers abgelagert. Um diese Ablagerungen abzusondern und wieder Platz zu schaffen gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Gefastet wurde schon ­immer, Sauna und Basenbäder sind auch schon länger bekannt, es gibt aber auch angepasst an die neuen Umweltbelastungen neuere Ansätze wie etwa Saft- und Wildkräuterkuren oder Gallen-und-Leber-Reinigungen. Diese zu neudeutsch als Detoxing bezeichneten Maßnahmen erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit und ihre Wirksamkeit wird immer mehr wissenschaftlich untersucht. Gerade beim Fasten ist die Studienlage unseres Erachtens nach ausreichend, um den positiven Effekt zu bestätigen. Die folgenden Erläuterungen aus der Alternativmedizin sind weniger verbreitet, aber erscheinen uns zumindest als überlegenswert. Beurteilt es selbst.

Werden diese Entgiftungsmaßnahmen nicht ausreichend durchgeführt, hat der Körper noch die Möglichkeit sein System runterzufahren und selbst eine Grundreinigung durchzuführen. Je nach Art, Stelle und Dringlichkeit kann der Körper die ungewollten Fremdstoffe durch die Erhöhung der Temperatur (Fieber/Entzündungen) lösen und aus allen Körperöffnungen mittels Sekreten (Husten/Schnupfen/Eiter/Schweißausbruch/Durchfall) hinausbefördern. Krankheit wird somit als ein lebensnotwendiger Heilungsprozess interpretiert. Mit diesem Ansatz kann man erklären warum Krankheiten so verschiedenartig sind und auch zum Tod führen können.

Je nach Lebenssituation ist jeder Mensch anderen Umweltbelastungen ausgesetzt. Wenn ein Organ, wie etwa die Lunge, bestimmten Umweltbelastungen (Smog/Fein­staub/Abgase/Nikotin) kontinuierlich ausgesetzt ist, entsteht eine einseitige Überbelastung, dass System kommt aus dem Gleichgewicht, stößt an seine Grenzen und kann entsprechend auch zusammenbrechen. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einem endgültigen Totalausfall.

Wie passen dann die Viren in dieses Gedankenkonstrukt? Aus der Permakultur wissen wir, dass jeder Organismus einer intakten Natur seinen Sinn hat. All die sogenannten Ungeziefer und Viecher erfüllen einen bestimmten Zweck in der Fauna und Flora eines Ökosystems, damit dieses sich entfalten und selbst erhalten kann. Alles was die Natur so produziert, wird langfristig in irgendeiner Form zersetzt und  z.B. in Form von nährstoffreichem Humus der Erde zurück gegeben. Gerät dieser Selbsterhaltungskreislauf aus irgendeinem Grund aus dem Gleichgewicht, führt das zu einer Vermehrung von einzelnen Krabbeltiersorten, Pilzen oder Ähnlichem, die wir Menschen dann gern als Schädlinge klassifizieren. All diese Schädlinge sind aber in angemessener Zahl wichtige Mitglieder des Ökosystems. Würde man eines dieser Mitglieder ganz aus dem System abschaffen, würde das wiederrum zu Ungleich­gewichten an anderer Stelle führen. Umso mehr man bereit ist bei kurzfristigen Unannehmlichkeiten der Natur die Möglichkeit zu geben langfristig ihr eigenes Gleichgewicht wieder zu finden und weniger eingreift, umso stabiler wird das Ökosystem. Beispielsweise führt eine vermehrte Anzahl an Insekten im Idealfall wieder zu einer Vermehrung von Singvögeln, die uns dann wieder etwas Schönes vorzwitschern können.

Warum sollte dieses recht pragmatische Naturprinzip nicht auch für die Welt der Viren gelten? In geringen Mengen findet man alle möglichen Viren in der freien Laufbahn, aber auch im menschlichen Körper. Viren kommen und gehen unabhängig vom gesundheitlichen Zustand eines Menschen. Das wurde ja auch bei den jüngsten Ereignissen von offizieller Seite bestätigt. Besonders gern bleiben diese Viren aber dann bei gesundheitlich vorbelasteten Personengruppen und vermehren sich dort.

Und jetzt kommt unsere Interpretation:

Bei den meisten dieser Personengruppen verläuft die Krankheit ohne Komplikationen. Richtig? In diesem Fall bestätigen die Ausnahmen die Regel. All die Todesfälle und langfristigen Folgeschäden fanden bei denen statt, die schwerwiegende Vorerkrankungen hatten. Interessant wäre zu wissen, wie sich die geheilten Menschen danach gefühlt haben. Da in der Alternativmedizin jede Krankheit zugleich ein Reinigungsprozess darstellt, wären Viren auch nur wichtige Helferlein dieses Selbstheilungs- bzw. Selbsterhaltungssystems. D.h. ein Virus bleibt nur dort, wo er auch „gebraucht“ wird. Vorerkrankungen gehen einher mit allen möglichen Umweltbelastungen und Ernährungsgewohnheiten. In solch einem Milieu fühlen sich Viren scheinbar besonders wohl. Sie nähren sich dann von all den toxischen Ablagerungen und können sich vermehren. Wir würden das so interpretieren, dass sie dort viele Leckerlis vorfinden. Gleichzeitig scheint es im Körper aber etwas zu geben, das wiederum die Viren als etwas Schmackhaftes empfindet und sich ebenfalls vermehrt, wie unsere Singvögel. Das müssten dann die sogenannten Antikörper sein, die sich von dem reichhaltigen Angebot an Viren bedienen. Im Idealfall wurde das meiste an Altlasten von den Viren bereinigt bevor sie dann von den Antiviren dezimiert werden. Problematisch wird es dann, wenn die Viren besonders viele Leckerlis vorfinden und sich so vermehren, dass die Antikörper nicht mehr nachkommen.

Wenn man bedenkt, dass gerade in Ballungsgebieten, aber auch im kleinen Rahmen die Familien, jeweils ähnliche Umweltbelastungen vorfinden und einen ähnlichen Lebensstil pflegen, wäre die Vermehrung von einer Sorte Viren sowie den entsprechenden Heilungssymptomen zu gleicher Zeit mit unserer Sichtweise nichts Ungewöhnliches. So sind nach unserer Meinung nicht die Viren an sich das Problem, sondern das Milieu, das wir ihnen anbieten.

Genauso wie wir mit all unseren Eingriffen des Öfteren die Natur aus dem Gleichgewicht bringen, machen wir das auch mit unserem Körper. Nikotin, Koffein, Alkohol, Pharmazeutika, raffinierter Zucker, Transfette, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und und und. Die Auswahl sowie die Menge an gesundheitsbelastenden Konsummöglichkeiten haben über die Jahre hinweg in der modernen Gesellschaft immer mehr zugenommen. Bei all den Annehmlichkeiten die uns geboten werden, leben wir auch in einer ziemlich schadstoffüberdosierten Welt. Entsprechend hat sich auch die Zahl der Menschen vermehrt, deren Körper sich im extremen Ungleichgewicht befinden. Für diese Menschen ist dann eine Virusinfektion äußerst belastend.

Hier erscheint es kurzfristig als sinnvoll, diese sogenannten Risikogruppen von den Viren fernzuhalten. Entsprechend widerspricht unsere These im Prinzip auch nicht all den Sicherheitsvorkehrungen, die weltweit vorgenommen wurden. Man könnte im Nachhinein darüber diskutieren, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig waren und welche nicht. Wir werden es erst mal lassen. Wir haben damals die Vorgaben so akzeptiert, wie sie getroffen wurden.

Also beachteten wir zu jener Zeit alle Regelungen und hielten Abstand von unseren Mitmenschen. Etwas schwer fiel es uns unsere Freunde und Familie nicht zu umarmen, wenn wir sie in der Öffentlichkeit sahen. Aber wir herzten uns drei dafür noch öfters. Beruhigend fanden wir auch, dass zumindest die Autoritäten mit denen wir zu tun hatten, das Durchsetzten der Maßnahmen nicht allzu strikt vorgenommen haben und unnötige Konflikte vermieden in dem sie auch öfters mal ein Auge zudrückten. Wir hatten aber auch vollstes Verständnis für alle Kritiker der gesetzlichen Maßnahmen, die sich begründete Sorgen um die demokratischen Werte machten und sich für ihre Grundrechte einsetzten.

Da wir uns schon länger mit den Theorien rund um den Sinn und Zweck von Krankheiten beschäftigt hatten, fühlten wir uns sicher und hatten keine Berührungsängste in jeglicher Hinsicht. Nach all unseren Detox-Maßnahmen über die Jahre hinweg, waren wir ziemlich sicher, dass die Viren bei uns nicht viel vorfinden würden, wenn sie sich überhaupt die Mühe machen sollten uns zu besuchen. Eine Vermehrung war eher ausgeschlossen und entsprechend war für uns die Wahrscheinlichkeit minimal, dass wir zu ihrer Verbreitung beitragen würden. So konnten wir all unsere Gedanken weiterhin auf das Hier und Jetzt fokussieren sowie unsere Zeit schöpferisch nutzen. Wir hatten durch die Umstände viel Zeit geschenkt bekommen, welche wir in unsere ersten Gartenarbeiten sowie in das Schreiben dieses Buches investierten.

Wir denken auch, dass durch diesen „Shut down“ viele nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen stattfinden werden. Eine vermehrte Etablierung von Home-Office wird enorme Ressourcen-Einsparung hinsichtlich Fahrtkosten sowie Raumkapa­zitäten ermöglichen und die Umwelt entlasten. Die Wirksamkeit von Freilerner-Konzepten im Rahmen von Home-Schooling wird mehr Akzeptanz finden und die gesetzlichen Bedingungen könnten entsprechend angepasst werden. Der Ausbau von Mehr-Generationen-Gemeinschaften könnte gefördert werden, um den älteren Menschen eine Alternative zu den immer größer werdenden Pflege- und Altersheimen zu bieten. Es entstehen mehr Selbstversorgergärten. Einen wunderbaren Artikel zu diesen Zukunftsvisionen hatten wir von Matthias Horx auf seiner Webseite gelesen.

Erstaunlich auch wie schnell und wirksam die Entscheidungsträger etwas gegen die globale Klimaerwärmung tun und die Luftqualität verbessern konnten. Wir freuen uns über jeden Tag, an dem wir einen überwiegend Kondensstreifen-freien Himmel sehen können und dem Vogelgesang ohne Fluglärm zuhören dürfen.

Wir sind recht zuversichtlich, dass sich langfristig eine neue Denkweise etablieren wird. Wie aus zahlreichen Placebo-Studien bekannt, ist der Glaube der allerwichtigste Faktor für eine Heilung. Stellt euch vor, wie sich das Gesundheitsbewusstsein der Menschen verändern würde, wenn sie überzeugt wären, dass Viren niedliche kleine Müllmänner sind, die nur im Notfall dem Körper beim Heilungsprozess helfen, indem sie besonders hartnäckige Altlasten beseitigen und im Grunde genommen nicht bösartig sind. Was wenn es für alle selbstverständlich wäre eine Überdosierung von Schadstoffen zu vermeiden, sich überwiegend pflanzlich und nachhaltig zu ernähren, auf Erholung und Bewegung sowie Detox-Maßnahmen zu achten, den Erhalt der Natur zu fördern, friedvoll zu kommunizieren, nichts persönlich zu nehmen, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und täglich das Beste zu geben, um gesund zu bleiben? Und wenn doch akute Erkrankungen eintreten würden, wäre es da nicht sinnvoll eine eingehende Ursachenforschung beim Patienten zu betreiben und ihn seinen Bedürfnissen angepasste selbstwirksame Entgiftungsmaßnahmen durchführen zu lassen, um eine langfristige Heilung zu ermöglichen?

Wenn man genau hinschaut, findet man diese Denkweise bereits bei einigen renommierten Ärzten sowie bei vielen engagierten Heilpraktikern. Es gibt auch schon ganze Kliniken wie etwa das Hippocrates Health Institut in Florida, die mit diesem Konzept arbeiten und ziemlich erfolgreich ihre teils schwersterkrankten Patienten von ihren Beschwerden befreien, indem sie deren Selbstheilungs­fähigkeiten fördern. Also leben wir bereits in einer Welt, in der es keine unheilbaren Krankheiten gibt. Um mit dieser Denkweise zu Recht zu kommen, bedarf es einer gewissen Eigeninitiative. Die Bereitschaft für diese Eigeninitiative wächst insbesondere in Krisenzeiten.

Versteht ihr jetzt woher unsere Zuversicht kommt?

Entsprechend unserer Interpretation können wir auch ausschließen, dass bei der ganzen Geschichte eine Verschwörung dahintersteckt. Wir denken, dass die Bundesregierung in allen Belangen nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Wir verharmlosen auch die ganzen Ereignisse weltweit nicht. Wir nehmen die Sache sehr ernst. Maßnahmen wie das Verbot von Großveranstaltungen könnten kurzfristig hilfreich gewesen sein. Langfristige Erfolge erzielen wir aber nach unserer Meinung erst durch die Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Solange wir all die Vorerkrankungen, die die ganzen Schwersterkrankungen sowie Todesfälle begünstigt haben, weiter mit vermeidbaren Umweltbelastungen sowie unserem Lebensstil fördern, werden wir ähnliche Situationen auch in Zukunft erleben. Es gibt noch viel Handlungsbedarf langfristig gesehen, um unsere Abwehrkräfte effizient zu steigern und unsere Gesundheit zu erhalten. Mögliche Impfstoffe werden unseres Erachtens dabei nicht die Lösung sein, eher im Gegenteil. Umso mehr und öfter wir uns impfen, umso öfter und schneller werden neue gefährlichere Virenerkrankungen entstehen. Mit unserer These interpretieren wir Impfungen, insbesondere die mit den toxischen Fremdstoffen, als unnatürliche Eingriffe in unser sonst intaktes Gesundheitssystem ähnlich wie der vermehrte Einsatz von Antibiotika zur Entstehung von noch gefährlicheren antibiotika-resistenten Erregern sowie deren Folgen geführt hat. Vergleichbar wären Impfungen auch mit den chemischen Pflanzenschutzmitteln, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. All die Pestizide, Fungizide, Herbizide und Insektizide führen kurzfristig zu großen Erträgen, aber langfristig werden die Pflanzen so geschwächt, dass diese kaum noch Nährstoffe haben und entsprechend fad schmecken. Jeder nicht auf Masse produzierende Bio-Bauer kann bestätigen, wie widerstandsfähig, nahrhaft und geschmacksvoll sein Obst und Gemüse wird, wenn es sich erstmal auf seinem Feld ohne Chemie gegen all die natürlichen Widrigkeiten durchgesetzt hat. Jede Impfung schwächt unser eigenes Immunsystem, das dadurch verlernt die körpereigenen Abwehrkräfte aufzubauen. So wie der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittel dazu führte, dass weltweit immer mehr und mit stärkeren Mitteln gespritzt wird, ist auch die Anzahl der vermeintlich notwendigen Impfungen sowie deren Dosis weiter angestiegen. Wenn das nicht mehr ausreicht, geht der Trend in der konventionellen Landwirtschaft dann hin zur Genmanipulation. Wie wird es dann im konventionellen Gesundheitssystem sein?

Bereits 1975 als Moto noch ein nach Muttermilch schreiendes Baby war und sich wenig Gedanken über Umwelt oder Gesundheit machte, hatte sein Landsmann Masanobu Fukuoka für sich erkannt, dass jeglicher Versuch die Natur zu kontrollieren kontraproduktiv ist. In seinem Buch „Der Große Weg hat kein Tor“ wird beschrieben, wie er es schaffte, auf seinen Feldern die besten Ernteerträge landesweit zu erzielen, gleichzeitig die Bodenqualität zu verbessern sowie die Artenvielfalt zu vergrößern, in dem er einfach der Vollkommenheit der Natur vertraute. Er besann sich auf die natürlichen Vorgänge von Fauna und Flora. Gleichzeitig verzichtete er bewusst auf den Einsatz von Maschinen sowie Chemikalien. Im Zuge dessen hat er erkannt, dass sein Vorgehen sich nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern im Prinzip auf alle Lebensbereiche wie etwa Gesundheit oder Erziehung sinnvoll übertragen lässt. Als einer der bedeutendsten Vorreiter der Permakultur-Bewegung, hat er mit seinen Erkenntnissen sowie Veröffentlichungen nicht nur die Landwirtschaft revolutioniert, sondern eine Philosophie kultiviert, anhand der die Menschen glücklich im Einklang mit der Natur leben können. Bezeichnenderweise hat sein radikaler Lebenswandel von einem im Labor arbeitenden Pflanzenpathologen hin zu einen philosophierenden Öko-Bauern damit begonnen, dass er sich als 25 Jähriger eine akute Lungenentzündung zuzog und in eine Sinnkrise verfiel. Seitdem war er bis weit über seine achtziger Lebensjahre als Bauer aktiv, wurde 95 glückliche Jahre alt und hielt noch wenige Jahre vor seinem Tod Vorträge über die natürliche Lebensweise.

Wir gehen davon aus, dass Fukuoka-Sensei kein Befürworter von pharmazeutischen Impfmaßnahmen war.

Alles nur unsere Meinung und bevor wir hier noch weiter ausschweifen, wollten wir einfach nur sagen, dass wir uns weitgehend an alle Maßnahmen halten und keine Fake-News verbreiten. Wir haben uns weder einer fremdenfeindlichen Partei, einer freiheitsberaubenden Sekte noch einer ideologischen Gruppierung angeschlossen und sind auch keine Sympathisanten von solchen intoleranten Vereinigungen. Nichtsdestotrotz verurteilen wir niemanden, auch wenn wir dessen Handlungen nicht gutheißen.

Kein Mensch ist bösartig, manche sehen nur nicht was sie anderen antun oder haben sich nicht mehr unter Kontrolle. Viele der gesellschaftsschädlichen Wertevorstellungen haben sich durch eine missglückte Kindheit und/oder Jugend bei diesen Menschen über die Jahre hinweg entwickelt. Wenn Erwachsene Kindern immer wieder in unnötige Stresssituationen zwingen und ihnen wenig Aufmerksamkeit schenken, ist es unseres Erachtens auch nicht verwunderlich, wenn diese dann irgendwelche Psychosen entwickeln. Gerade misshandelte Kinder neigen dazu als Erwachsene vergleichbare Fehler wie ihre Eltern zu machen. Hinzu kommen dann all die Süchte, von denen sie nicht mehr loskommen. Jeder der mal an einer Sucht gelitten hat wird es bestätigen können. Auch wenn man genau weiß, dass es nicht gut für einen und die Umwelt ist, setzt der Verstand aus und man tut Dinge, die man eigentlich lassen sollte. Langfristig kann aber jeder sich von selbstschädigenden Verhaltensmustern befreien, wenn man ihnen immer wieder mit Aufmerksamkeit und Liebe eine echte Chance gibt, aus ihrem Teufelskreis auszutreten.

Entsprechend halten wir uns an den spirituellen Ansatz aller Weltregionen des liebevollen Umgangs mit allen Geschöpfen. Wir sehen die ganzen Veränderungen um uns herum weiterhin als Chance für die Menschheit, umweltschädigende Denkstrukturen aufzubrechen, ein verständnisvolles Miteinander zu kultivieren und gesundheitsfördernde Gewohnheiten zu beleben. Wir hoffen Ihr könnt uns da ein wenig zustimmen und könnt wie wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.