Hausgeburtstagsparty

Unser Sohn Yasuki erblickte an einen herbstlichen Sonntagmorgen in unserem Wohnzimmer die Welt. Es war eine unkomplizierte und kurzweilige Angelegenheit. Nachdem gegen halb drei Uhr morgens bei Lisa die Wehen einsetzten, begannen wir mit den letzten Vorkehrungen für die Ankunft unseres neuen Erdenbürgers. Das Wasser im Geburtspool wurde eingelassen, die Heizung wurden aufgedreht, die Kerzen angezündet und der Tee wurde gekocht. Eine Pause zwischen zwei Wehen nutzte Lisa dafür drei Engelchen aus der Bio-Bengelchen Tee-Probier mal!-Packung von Sonnentor zu basteln. Halb Sieben war dann eine gute Zeit, um unsere Hebamme Michelle anzurufen. Wir wollten ihr noch etwas Schlaf gönnen. Hätten wir gewusst, dass sie schon seit 3 Uhr morgens wach war und Serien angeschaut hatte, haha.

Während unser Fruchtwasserwesen die erste Hälfte des Geburtskanals gemächlich durchrutschte, verweilte Lisa im Geburtspool und atmete in den einzelnen Wellen nach der Hypnobirthing-Methode. Mit unterschiedlichen Körperhaltungen und Positionsänderungen unterstützte Lisa die Rutschpartie. Im Hintergrund lief Mantramusik von Snatam Kaur. Moto hatte die ehrenvolle Aufgabe immer wieder Lisas Kreuzbein mit den Handflächen zu drücken. Währenddessen wurden wir sehr rücksichtsvoll von unserer Hebamme betreut. In regelmäßigen Abständen überprüfte sie die Herztöne und gab uns stets die Zuversicht, dass alles gut verläuft. Wir hatten dann auch noch den Luxus, dass mit Melanie und Sarah zwei weitere Hebammen hinzukamen. Somit hatten wir zu den gebastelten drei Engelchen auch noch die Originale als Unterstützung dabei. (Die Original-Engel können hier bestellt werden)

In der zweiten Hälfte der Geburtskanalreise erhöhte sich der Wellengang. Hierfür stieg Lisa aus dem Pool, um es sich auf der vorbereiteten Matte unter unserem Hängesessel gemütlich zu machen. Die Geburtsbegleitmusik wechselte von sanften Mantragesängen zu den mehr rhythmusbetonten Popliedern von  Lisa Stansfield und Gabrielle. Frauen-Power pur! Die Abstände zwischen den Wehen wurden kürzer und auch der Umgangston wurde ruppiger (O-Töne Lisa: „F…!“, „Das mach ich nie wieder!“). Moto hatte weiter die ehrenvolle Aufgabe Lisas Kreuzbein mit den Handflächen zu drücken.

Um 9:13 war es dann soweit. Lisa hielt sich am Hängesessel fest und kniete auf dem Hochzeitstuch mit Herzausschnitt durch das sie Moto genau 20 Monate vorher getragen hatte. Moto kniete vor Lisa auf dem Boden mit geschlossenen Augen und war gerade dabei eine meditative Entspannungsübung anzusetzen, um alle Sorgen rund um die Geburt loszulassen. Dann machte es flutsch und es war da! Moto durfte dieses glitschigen Knäuel zuerst in die Arme nehmen, welches sich dann sehr bald mit kräftigem Begrüßungsschrei zu einem Baby entfaltete. Die Übergabe des kleinen Wesens mit Meister-Yoda-ähnlichen Gesichtszügen an Lisa erfolgte relativ schnell, zumal Moto mit so viel Verantwortung auf einmal zu diesem Zeitpunkt etwas überfordert war. Leicht blutverschmiert ruhten dann farblich passend Mutter und Kind eine Weile auf dem rot-schwarzen Eintracht-Frankfurt-Handtuch. Zur Begrüßung unseres konfessionslosen Erdenkindes läuteten im Hintergrund die Kirchglocken.

Im Nachgang leistete uns noch die Plazenta Gesellschaft. Wir warteten ab bis unser neuer Herr im Haus den letzten Tropfen Blut aus seiner treuen Fruchtblasengenossin ausgesaugt hatte, bevor Moto voller Ehrfurcht die Nabelschnur durchtrennen durfte. Als Dank für ihre aufopfernden Dienste aßen wir frisch gebackenen Eltern noch eine Woche lang ein Stückchen von ihr. Einmal pur und die weiteren Male vermischt im Frühstücks-Smoothie verzehrt, sollten diese Leckerlis u.a. die Abwehrkräfte gegen Wochenbettdepressionen stärken. Ein weiteres Stückchen wurde für die Herstellung von Plazenta-Globolis an Mentop geschickt, welche künftig als heilpraktische Erinnerungskügelchen für unseren heranwachsenden Sohnemann an seiner Weggefährtin dienen sollen. Der Rest wartet in der Gefriertruhe darauf bald an einem schönen Platz vergraben zu werden, um darauf einen Baum für unseren neuen Erdling zu pflanzen.

Nachdem die wesentlichen Formalien, wie etwa Großeltern, Tanten und Onkel anrufen sowie das Wiegen (3380 Gramm) und Messen (54 cm), erledigt wurden, konnte die Hausgeburtstagsparty richtig beginnen. Lisa hatte extra für dieses Event eine Cashew-Käse-Torte (Rezept-Link) zubereitet. Unsere Hebammen und alle unsere Besucher in der ersten Woche erhielten ein Stückchen von diesem Geburtstagskuchen. Am Geburtstag an sich gesellten sich noch die Großeltern mütterlicherseits zu uns. Dabei betrieb der Großpapa ein Event-Hopping der besonderen Art. Heute mit seinem neuen Enkelkind gefeiert, am nächsten Tag schon auf dem Flug nach Hawai, um dort den Marathon zu laufen. Die Großeltern sorgten auch gleich dafür, dass die weiteren Verwandten benachrichtigt und mit Fotos versorgt wurden, zumal sie in Gegensatz zu uns auch mit modernster Smartphone-Technologie ausgestattet waren. Abschließend wurde noch etwas mit der Gitarre musiziert. U.a. wurde das Lied „Kind der Erde“ vom Papa und „Wie schön dass Du geboren bist“ von der Großmama gespielt und besungen.

Dank einer hervorragenden Betreuung durch das Team der Milla Hebammenpraxis durften wir somit eine wunderschöne Geburt in unserem vertrauten Wohnzimmer erleben. Es war ein emotionaler Höhenflug mit leichten Turbulenzen und einem sanften aber dennoch imposanten Flutsch durch den Zielausgang. Ein unvergessliches Ereignis wovon wir sicher noch unseren Urenkeln erzählen werden. Für uns war es zudem ein gelungener Start in ein neues Leben zu dritt. Wir sind unendlich dankbar für diese enorme Bewusstseinserweiterung. Voller Zuversicht und Vorfreude erwarten wir nun all die vielen Abenteuer sowie Herausforderungen die uns bald bevorstehen.

Ach ja, hier noch drei Empfehlungen von Büchern, die uns kurz vor der Geburt noch eine Extraportion Selbstvertrauen für eine natürliche Hausgeburt gegeben haben: Für eine positive Grundeinstellung lieferte Joe Dispenza mit seinen Buch „Ein neues Ich“ sehr praktische Meditationsanleitungen und für eine bessere spirituelle Verbindung zu unseren Kind fanden wir viele Anregungen in den Büchern von Neale Donald Walsch („Gespräche mit Gott“) sowie von Anne und Daniel Meurois-Givaudan („Die neun Schritte ins Leben“).

 

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

 

P.S.: Yasuki ist ein japanischer Name und lässt sich zu Deutsch übersetzen als „friedvolle Lebensenergie“. Wir rufen ihn „Yasu“ (sprich Jassu). J

Unser 9-monatiger Erlebnispfad in und für ein neues Leben

Unser großes Langzeit-Projekt „Permakultur-Waldgarten“ ist derzeit in einem Befriedungsprozess (siehe hier für Details: Freiheit für Tiere 4-2018_Antrag auf Jagdverbot Main-Kinzig-Kreis) und ruht seit dem Beginn von 2018, trotz eines klärenden Gespräches mit dem Umweltamt und dem Bürgermeister von Gründau sowie eines motivierenden Permakultur-Seminars  in Tübingen Mitte März. Ein wesentlicher Grund für diese Pause ist ein anderes kleines aber stetig wachsendes Projekt, das uns derzeit eine Riesenfreude bereitet. Nach einer ordentlichen innerlichen Reinigung zu Jahresbeginn (siehe Blog „Erlebnisbericht: Neujahrsputz“) waren wir zeugungsfreudig und haben unsere Familienplanung vorangetrieben. Gleich nachdem unser neuer Erdling es sich in Lisas Bauch gemütlich gemacht hatte, haben wir bei den Millas was Besonderes bestellt. Das hat sich unser Kind zum Geburtstag gewünscht: eine Hebamme! 😉

Die ausschließlich positiven Erlebnisberichte von Freunden und Bekannten sowie die beeindruckenden fundierten wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse und Statistiken zu diesem Thema, die wir in zahlreichen Büchern („artgerecht“ von Nicola Schmidt, „Naturgeburt“ von  Andrea und Michael Delias, „Alleingeburt“ von Sarah Schmid, „Hausgeburt“ von Frauke Lippens etc.) und auch Filmen („Birth Story: Ina May Gaskin and the Farm Midwives“ [2012], „Der erste Schrei“ [2007]) erfahren durften, haben uns überzeugt, dass eine Hausgeburt mit den entsprechenden Vorkehrungen für uns das Richtige ist. Um unseren neuen Erdenbesuch adäquat empfangen und gut verstehen zu können, haben wir angefangen entsprechende mentale und körperliche Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen.

Unsere große Bildungs- und Erlebnistour zur Geburtsvorbereitung starteten wir im April mit einer wunderschönen Reise an die Cote d’Azur zu Muzius und seiner Familie, wo wir unseren ersten Hochzeitstag feierten und den Frühlingsbeginn in all seiner Blüte erleben durften. Der 1. April war auch der Tag, an dem wir zum ersten Mal andere an unserem Glück haben teilhaben lassen. Daraufhin wurden wir prompt mit Stoffwindeln versorgt, die bald zum Einsatz kommen werden. Auf dem Heimweg waren wir noch in Paris und haben an der Seine Salsa getanzt und waren auf der VeggieWorld , wo wir uns mit vielen veganen Leckereien überwiegend aus der französischen Küche (Schokocroissant, Camenbert, Käsefondue etc.) verwöhnten. Zurück in Frankfurt haben wir uns bei der Lebensfreude Mitmachmesse eine seelische Massage gegönnt. Hier ist uns insbesondere der Vortrag vom Motivations-Coach Fred Herbst positiv in Erinnerung geblieben, der unter anderem mit seinem Zitat von Pipi Langstrumpf: „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!“ uns noch mehr Selbstvertrauen in unser Handeln vermitteln konnte. Ende April feierten wir den Geburtstag von unserem Freund Andreas in Fulda in Rahmen eines Rohkost-Potlucks sowie einer Wanderung auf die Wasserkuppe und gönnten uns dort einen Sprung in den Guckaisee.

Anfang Mai waren wir auf der Rohvolution in Mühlheim an der Ruhr. Hier deckten wir uns mit allerlei roh-veganen Köstlichkeiten ein und informierten uns über die neuesten Entwicklungen in der Rohkost-Bewegung. Nebenbei erhielten Lisa und unser Kind eine geistige Aufrichtung durch den Basen Coach Christian Poeschke. Anschließend fuhren wir nach Telgte, um die runden Geburtstage von Anke und Willi zu feiern. Einfach wunderbar und motivierend ein so lange glücklich verheiratetes Paar gemeinsam beim Feiern zu erleben!

Beim Akasha-Congress haben wir uns über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der alternativen Medizin kundgemacht. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, welche einfachen Methoden und natürlichen Mittel eine effektive und anhaltende Gesundung bewirken können. Die Grundidee aller alternativen Heilungsmethoden ist recht simpel und einleuchtend. Der Körper hat die Fähigkeit sich selber zu heilen. Die nötigen Voraussetzungen hierfür sind Entspannung und ein innerer Reinigungsprozess. Hierfür gibt es mittlerweile sehr viele Möglichkeiten fernab von Operationen und Medikamenten. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis beim Kongress war der Vortrag vom 70-jährigen Dr. Probst, der mit vollem Esprit und vielen lustigen Anekdoten seine wertvollen Erfahrungen für ein gesundes und glückliches Altern präsentierte.

Dann hat unser Bauchbewohner den sensationellen Pokalsieg von Eintracht Frankfurt über den sonst so übermächtigen FC Bayern München mitfühlen können. Moto hatte sich seinen Kindheitstraum erfüllt, indem er das Spiel live im Stadion mit seinen besten Kumpels aus Jugendzeiten erleben durfte. Am selben Wochenende verbrachten wir auch eine sehr schöne Zeit mit Jonas in Berlin, mit dem wir sehr interessante und inspirierende Gespräche führen konnten.

 

Das Seminar „Sehen ohne Augen“ Ende Mai hat uns wieder bewusst gemacht wie wichtig es ist auf die eigene Intuition zu achten und diese immer wieder durch Anwendung zu trainieren. Gerade bei Kindern, die bereits über sehr ausgeprägte intuitive Fähigkeiten verfügen, helfen die im Seminar vermittelten einfachen und kurzweiligen Spiele diese sinnvoll zu erhalten und auszuweiten.

Ein sehr schönes und berührendes Ereignis war auch die Taufe von Noam im Juni. Im kleinen Kreis, aber mit viel Herz und Fürsorge hatten Benjamas und Jakob eine wunderbare weltliche Zeremonie für ihren Schützling arrangiert. Mit sehr schönen Beiträgen von der Familie und Freunden sowie einem leckeren vegetarischen und veganen Buffet bei strahlendem Sonnenschein durften wir eine emotionale Feier erleben. Eine Art Event-Hopping betrieben wir dann zum zeitgleich stattfindenden Familienwochenende mit Jürgen, Doro, Cathy, Kristian, Freddy, Matilde, Jonas, Lydia und Olive. Ein sehr entspanntes Beisammensein, das wir sehr genossen haben. Hier haben sich auch die Cousinen Emilia und unser Kind schon mal aus den Bäuchen kennengelernt.

Wir haben uns zwischendurch auch Zeit genommen, um für den Weltfrieden zu beten und mehr Farbe ins Leben zu bekommen: Wir hatten einen Heidenspaß beim „Just-Love-Festival“ auf einer Ackerwiese zu zelten, mit einem Haufen von entspannten Yogis im Kreis Om zu chanten und das bunte Holi-Fest zu erleben. Eine sehr beglückende und unterhaltsame Taufe erlebten wir am gleichen Wochenende mit Julius, dem Wonneproppen von Melanie und Thomas. Es war zudem ein fröhliches Treffen mit vielen alten Schulkameradinnen von Lisa.

Im Juli gab es ein Wiedersehen mit den liebevollen und engagierten Seminarleitern Evelyn und Axel von „Sehen ohne Augen“ in Pforzheim bei ihrem alljährlichen Come-Together-Fest. Dieses Event haben wir auch genutzt um seit langem mal wieder Anna, Matze und Johanna in ihrem idyllischen Haus auf einem Hügel in einem Vorort von Pforzheim zu besuchen. Einen weiteren Fernbesuch erlaubten wir uns gleich im Anschluss bei Stephanie, Moses und Noah in Konstanz. Wir wurden jeweils sehr herzlich empfangen und konnten sehr erholsame Tage genießen.

Auch das Familientreffen mit Anke, Sabine, Ulrike, Bärbel sowie Matthias in Bad Sobernheim im gleichen Monat war sehr angenehm und erfrischend. Mit einem ausgiebigen Gang über den Barfußpfad konnten wir wieder eine sehr gute Erdung finden und unsere Energiekanäle öffnen.

An den „freien“ Sommerferientagen erkundeten wir oft die Badeseen und Naturschwimmbäder in der Umgebung und unser kleines Fruchtwasserwesen hatte ganz viel Spaß im Nassen. Besonders genossen haben wir die Aufenthalte am Kahler See bei Motos Eltern mit vorzüglicher japanischer Verköstigung durch Keiko.

Beim Rohkost-Sommercamp von Sonja Watt konnten wir von den Eltern, die bereits glückliche und gesunde Kinder im trauten Heim auf die Welt gebracht haben, wertvolle Ratschläge erhalten. Hier wurde wieder viel musiziert, getanzt und Erfahrungen ausgetauscht. Corinna von Futuroh verwöhnte uns zudem täglich mit leckeren Rohkost-Gerichten.

Ende Juli/Anfang August konnten wir bei einem Segeltörn auf dem Ijsselmeer bei angenehmen Wellengang und frischer Meeresluft neue Energie tanken. Hier kam auch unsere Ente seit langem Mal wieder zu einem Langstreckeneinsatz und konnte uns sicher zum Ausgangshafen sowie zurück nach Hause chauffieren.

Eine große berufliche Veränderung erlebte Moto gleich nach den Sommerferien. Ganz unverhofft hatte sich der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung mit einem Schulwechsel näher zu unserem Grundstück realisiert. Die neue Schule mit spannenden Entwicklungsfeldern, ein sehr unterstützendes Kollegium sowie ein vitalisierender Radweg entlang des Mains haben den Einstieg besonders einfach gemacht.

Bei Lisa fanden die beruflichen Veränderungen schon etwas früher und schrittweise statt. Nach und nach hatte sie sich für eine unbestimmte Zeit von ihren Schülerinnen und Schüler verabschiedet, die sie mit vielen rührenden Dankeskarten und liebevollen Geschenken bedachten und sie so behutsam in den Mutterschutz schickten.

Eine wundervolle Hochzeitsfeier mit köstlichem veganen Buffet durften wir mit Jasmin und Aaron erleben. Im Bad Homburger Restaurant „Apfelkern und Kolibri“ wurden wir u.a. mit Pole-Dancing und Live-Musik sehr kurzweilig unterhalten und haben ein sehr glückliches Paar bewundert.

 

In September wurde der 60ste von Doro ausgiebig und in einem sehr herzlichen Rahmen gefeiert. Es wurde wieder viel gelacht und gesungen. Bei einer speziell für diesen Event engagierten mobilen Pizzabäckerei haben wir uns dann auch seit langem mal wieder eine leckere vegane Pizza gegönnt.

Zuvor hatten wir auch Cathy und Kristian in Wiesbaden besucht. Hier bewunderten wir die bezaubernde neugeborene Emilia.

Beim Bio-Scan von David, der uns bereits in März bei einem Rohkost-Potluck in unserer alten Wohnung einen Vortrag (Videolink wird noch aktualisiert) gehalten hatte, haben wir zusätzliche hilfreiche Tipps in Bezug auf die Ernährung für eine sanfte Geburt geholt. Faszinierend und motivierend waren auch die Seminare zu Hypnobirthing und zu „Elimination Communication“ (zu Deutsch missverständlich übersetzt als Windelfrei). Hier haben wir gelernt, dass der Geburtsprozess bei völliger Gelassenheit etwas Entspanntes sein kann und mit etwas Übung sowie mit dem Erlernen der Babysprache es wesentlich kosten- und zeitersparender ist, das Baby abzuhalten als Windeln wechseln zu müssen.

Die „Umzugsparty“ am Ende des Monats war auch ein sehr spannendes und freudiges Ereignis für uns. Recht spontan und zu einem Moment, in dem wir es nicht mehr erwartet haben, wurde unser Wunsch nach einer größeren Wohnung in einer ruhigeren Gegend in der Nähe von Natur sowie unseren Eltern erfüllt. Wir danken hiermit nochmal ganz lieb Anke & Matthias, Jürgen & Doro, Ondrej, Ken, Jasmin, Jakob, Christopher & Marie, Matthias P., Andres Br., Andres Be., Melanie & Thomas & Elena & Amalia mit Julius sowie Cathy & Kristian & Emilia für ihre tatkräftige Hilfe beim Renovieren und Kisten schleppen. Dank Euch konnten wir ein sehr angenehmes und zügiges Umziehen in unser neues Zuhause realisieren, wo wir jetzt schon gefühlt mehr Zeit auf dem Balkon verbracht haben als auf dem Balkon unserer alten Wohnung (Das waren für Moto 17 Jahre!)!

In Oktober waren wir bei einem Shiatsu-Workshop im Thüringer Wald, wo wir viel meditiert, getanzt, im Wald gewandert sowie Entspannungsübungen durchgeführt haben und uns mittels Meridian-Behandlungen einiges an seelischen Blockaden raus massieren ließen. Lisa bekam eine Holzbehandlung und fühlte sich daraufhin gestärkt und voller Kraft und Moto fand mehr Bodenhaftung (Element Erde). Ein besonderes Highlight war der letzte Abend im Wald mit Lagerfeuer, Gitarrenmusik und Übernachtung unter einem sternenklaren Himmel. Bei den erfrischend authentischen Seminarleitern Samira & Axel haben wir nochmal ordentlich Selbstbewusstsein aufgebaut und einen erstaunlichen Energieschub für den Alltag erhalten.

Beim Mantra-Gitarrenkurs von Gabi und Herbert haben wir wunderschöne Lieder aus allen spiriturellen Richtungen kennengelernt und gesungen (hier ein kurzes Video). Hier wurden wir von wohlklingenden Klangteppichen in eine liebevolle und harmonische Stimmung getragen. Jetzt haben wir einige Willkommenslieder für den Empfang Mitte November parat!

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Als letzte Vorbereitungsmaßnahme werden wir die Veggienale besuchen, um uns über die neuesten Entwicklungen bezüglich Nachhaltigkeit zu informieren.

Zuhause und bei allen Ereignissen waren wir stets gut mit frischen und meist naturbelassenen Lebensmitteln aus biologischem Anbau versorgt gewesen. Unsere ausschließlich pflanzenbasierte  und überwiegend rohköstliche Ernährung (fast immer zucker- und glutenfrei) kombiniert mit regelmäßigen Yogastunden (bei Klaus & Ludmilla und Aline), viel Bewegung (radeln, spazieren, schwimmen, tanzen etc.) und Ruhephasen, lange Aufenthalte in der Natur sowie in der Sonne haben Lisa bisher eine sehr angenehme Schwangerschaft ermöglicht. Um die wichtigsten Nährwerte auf einem sicheren Niveau zu halten, wurden auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel mit in den Speiseplan aufgenommen. Besonders bekömmlich war das Obst und Gemüse selbst geerntet aus dem Garten der bioveganen Solawi sowie die wöchentlichen Glückskisten-Lieferung von Shumei.

Wir sind unheimlich dankbar für all die schönen Erlebnisse, die Vielzahl an inspirierenden Begegnungen und die vielen Glückwünschen für die anstehende Geburt unseres Kindes. Wir sind glücklich, dass sich das kleine Wesen für uns entschieden hat und sind sehr froh, dass es in einer Zeit sowie in einem Umfeld geboren wird, wo vieles sich im positiven Wandel befindet. Die Menschheit ist dabei eine neue Bewusstseinsebene zu erreichen. Mit all dem vielen Sonnenschein, den Glückshormonen und dem ermunternden Zuspruch sowie der Unterstützung von allen Seiten, die wir während all unserer Erlebnisse in der Schwangerschaftsphase empfangen durften, freuen wir uns einfach auf die anstehende sanfte Hausgeburt unseres Kindes. Wir sind zuversichtlich, dass unser kleiner Sonnenschein bei all der Liebe und den Entfaltungsmöglichkeiten, die auch wir schon miterleben durften, eine friedvolle und glückliche Kindheit voller Freude und Entdeckungsgeist erleben wird. Wir danken dem Universum und Mutter Erde für dieses wunderschöne Leben!

Eure Lisa & Euer Moto

Neubeginn

Liebe Freunde und Familie,

Nach einem sehr konstruktiven Mitglieder-Treffen der Bio-Veganen Solawi Rhein-Main haben wir beschlossen uns vom „Anastasia“-Label Familienlandsitz zu trennen und uns bei unserem Projektvorhaben neu auszurichten. Wir bereuen die Lektüre der Anastasia-Bücher nicht. Wir haben viel Freude beim Lesen gehabt und es hat uns den Anlass gegeben unser Grundstück zu kaufen. Da wir aber bei vielen Inhalten der Bücher nicht genau wissen, was die Intention des Autors ist, werden wir von nun an unseren eigenen Weg gehen und uns nicht der Anastasia-Bewegung anschließen. Im Prinzip besinnen wir uns wieder auf unseren ursprünglichen Traum einen eigenen Waldgarten nach dem Permakultur-Prinzip zu gestalten, um dort bio-vegane Lebensmittel anzubauen und zu ernten.

So wie wir das auch in unserem ersten Zeitungs-Interview beschrieben haben. 🙂

Zeitungsartikel als Download (PDF)

GNZ Hauptartikel

Eure Lisa & Euer Moto

Nummer 1 lebt!

Irgendwann zwischen den Jahren fegte ein Sturm über Hessen hinweg, während Lisa und Moto sich nichtsahnend beim smartphone- und tagesnachrichtenfreien Gemeinschaftsfestival vom Großstadtleben erholten. Ein Sturm so heftig, dass sogar eine tapfere mongolische Jurte ihren Widerstand aufgeben musste. Ganz erschöpft vom Kampf lag Jurte Nummer 1, wie sie liebevoll von ihren Freunden genannt wurde, über die Neujahrstage auf der nassen Wiese und wartete auf Hilfe.

Nun ja, da Lisa und Moto nicht immer die besorgtesten Pflegeeltern sind, haben sie nach dem erbärmlichen Anblick von Nummer 1, sie erst mal liegen lassen und sind heim gefahren. Darüber hinaus haben Sie dann sogar unbesorgt und ausgelassen Lisas Geburtstag gefeiert. Erst ein Tag nach den Feierlichkeiten hat das junge Paar sich auf seine Fürsorgepflicht besinnt und war wieder voller Aufmerksamkeit für die Jurte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Motos Eltern, Norbert und Keiko, wurde Nummer 1 entknotet und in Einzelteilen geordnet. Nach der ersten Diagnose sah es so aus, dass eine Wiederbelebung keinen Sinn machen würde. Es waren mehrere innere Brüche zu verzeichnen und auch die Schutzhaut hatte durch die Witterung einiges abbekommen. Aber nachdem das Kind ins Trockene gebracht wurde, stieg wieder die Zuversicht, dass Nummer 1 sein Comeback feiern kann. Nachdem sie etwas nachlässig mit der Aufsichtspflicht umgegangen waren, wollen Lisa und Moto, als Wiedergutmachung ihrem Pflegekind eine Rundum-Auffrischungs-Kur gönnen. Für die Pflegeeltern stehen in den nächsten Wochen wohl wieder einige Besuche beim Holzdoktor Gerhard an. Zudem könnte bald eine Industriewäscherei einen Großauftrag erhalten. Das Kind soll zu alter Stärke zurückfinden und wieder ordentlich gekleidet werden. Etwas Geduld ist aber noch nötig. Der Segen vom lieben landwirtschaftlichen Bauamt steht noch aus, dass Nummer 1 offiziell auf seiner Spielwiese herumstehen darf. Hierfür mussten einige Nachweise einreicht werden. Nicht immer einfach, so ein Pflegeeltern-Dasein für eine Jurte! Aber die Strapazen haben sich bisher immer gelohnt und es herrscht große Zuversicht, dass wir alle noch viel Freude mit Nummer 1 haben werden! 🙂

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Lisas Schlemmer-Blog Nr. 1

Ihr Lieben,

herzlichen Dank für einen wunderschönen Geburtstag! Danke an alle, die mitgefeiert haben!

Moto, Benjamas, Noam, Norbert, Keiko, Aline, Marieke, Ulrike, Paul, Jürgen, Doro, Steffie, Matthias, Corinna, Katharina, Ina, Andreas, Ju, Saied, Lenka, Adrian, Sina, Johannes, Christian.

So schön, euch zu sehen, mit euch Zeit zu verbringen und zu schlemmen!

Dadurch dass wir doch zuhause gefeiert haben, konnte ich (Handylose) alle Anrufe entgegen nehmen – danke an Alisa, Melanie, Milena, Luis Martin, Andreas aus Andalusien, Oma, Johanna, Ingo, Alessandro, Andi, Sandrea, Kathrin, Jonas, Jakob und Anna. Danke auch für alle Glückwünsche per Mail und sonstige positive Vibes!

Danke fürs Vorfeiern mit Anke und Matthias – Lenka möchte das Rezept deiner vielgelobten Lebkuchen haben. Danke fürs Nachfeiern mit Cathy und Kristian!

Steffie meinte, in unserem Blog fehlten noch Rezepte. Hier mal die neuesten Inspirationen von unserer Leberreinigung bei Florian Sauer und ein paar aktuelle Dauerbrenner:

Frisch Gepresstes als Start in den Tag

Shot mit Ingwer, Kurkuma und Orange
Shot mit Sellerie, Fenchel und Gurke
Granatapfelshot

Beerenjoghurt mit Müsliflocken nach Florian Sauer

Gefrorene Beeren (Blau- oder Erd-) (z.B. von Alnatura) am Vorabend in den Mixer geben zum Auftauen. Ca. 2 Esslöffel Mandelpürree (z.B. von Betty Butter – mega! Das ist fermentiert.) dazu geben. Außerdem Kokosblütennektar (Alnatura) und Vanille nach Geschmack. Mixen. In eine Schüssel füllen und mit Müsliflocken nach Wahl toppen (auf jeden Fall ohne Nüsse; Getreide in gekeimter Form, z.B. Baobab-Müsli von Keimling).

Matcha-Latte reloaded

Gefiltertes oder Quellwasser auf ca. 80°C erwärmen (300ml), mit besagtem Betty Butter Mandelpürree (ca. 2 EL), Matcha (am besten von Keimling) (½ TL), Kokosblütennektar (1 Schuss) und Vanille (großzügige Messerspitze) mixen.

Jürgen-Knospe-Salat

Grünkohl in feinste Streifen geschnitten, Apfel und Topinambur in mundgerechte Stücke geschnitten, Walnüsse (eingeweicht und getrocknet), Dressing: Efa-Oil-Blend nach Brendan Brazier: 8:1:1 Hanf-:Lein-:Kürbiskernöl für ein ausgewogenes Omega3/6 Verhältnis, Balsamico oder Apfelessig oder Zitronensaft, Kurkuma, Pfeffer, Algen (fürs Jod), Tamari.

Sven-Nachtisch

Erdmandeln (1 Tasse) im Mixer zu Mehl verarbeiten (Achtung laut und nur mit Hochleistungsmixer möglich) und in eine Schüssel füllen. Gekeimten Buchweizen (1 ½ Tassen) mit Kokosöl (1 EL), Kakaopulver (1EL) und Datteln (5 Medjoul) vermixen und mit dem Erdmandelmehl vermischen.

Schiffchen nach dem Tausendsascha

Hokkaidokürbis fein reiben (Küchenmaschine), Rosinen, gekeimte Kürbiskerne und Dressing (siehe Jürgen-Knospe-Salat) untermischen, in Chinakohlblättern servieren.

Süßkartoffelpommes mit Mandelmayo

Süßkartoffeln in Pommesgröße zurechtschneiden, würzen mit Paprika, Pfeffer, Chili, evtl. Tomatenmark. In etwas geschmolzenem Kokosöl verrühren. Ca. 15 min. backen.

Zitronensaft, Mandelpürree, etwas Wasser, Kurkuma, Paprika, Gemüsebrühe, Senf mixen, Raps- oder Mariendistelöl allmählich untermixen.

Party-Käsekuchen zum 34. Geburtstag nach Florian Sauer & Nicole Franz (Naturapie®Akademie)

Boden:

  • 200 g Mandeln
  • 50 g Kokosflocken
  • 150 g Datteln (9-10 Stück)
  • gemahlene Vanille
  • Prise Salz

Für den Boden die Mandeln in der Küchenmaschine zu Nussmehl verarbeiten. Anschließend die Kokosflocken hinzufügen und kurz vermengen. Dann die Datteln zugeben und so lange laufen lassen bis ein leicht klebriger Teig entsteht. In eine Springform füllen und sanft andrücken.

Füllung:

  • 300 g Cashewkerne (eingeweicht)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 150 ml Zitronensaft
  • Abrieb von einer Zitrone
  • 100 g Kokosnusssirup
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • gemahlene Vanille
  • 38 g Lecithin
  • 150 g Kokosöl

Für die Füllung alle Zutaten außer dem Lecithin und dem Kokosöl in der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verarbeiten. Im Anschluss das Lezithin untermengen, dann das Kokosöl. In einem Hochleistungsmixer muss das Kokosöl nicht geschmolzen werden. Die Füllung auf den Boden gießen und im Kühlschrank fest werden lassen. Sollte der Teig noch nicht fest genug sein, für 1-2 Stunden in den Gefrierschrank geben.

Eure Lisa

Happy Birthday, Lisa!

Liebe Freunde und Familie,

c’est la vie, c’est le rire, Sellerie! Das Leben ist wie es ist, Hauptsache wir können immer wieder darüber lachen! (Achtung: Es wird jetzt gleich etwas esoterisch!) Wahrscheinlich hatte uns irgendeine höhere Kraft (vielleicht das Universum?) vorsorglich mit dem Frohen Neuen JA und dem inneren Neujahrsputz mental gestärkt, damit wir mit schwierigen Situation besser zurechtkommen und das Beste daraus machen. Lisas einziger Wunsch zum Geburtstag war es, die Nacht vorher in der Jurte zu übernachten, damit sie durch die offene Dachkuppel optimal von ihrer Sternenkonstellation energetisiert wird. Nun ja, eine andere höhere Kraft (vielleicht ein Orkan, eine Horde Wildschweine oder ein betrunkenes Trampeltier?) war mit dieser Idee nicht ganz einverstanden und hat während unserer Abwesenheit die Jurte mehr oder weniger sauber zusammengelegt. Unser jüngstes Familienmitglied so vorzufinden, war wahrlich der unwitzigste Moment in unserem kurzen Familienlandsitz-Dasein. (Sorry, es wird noch etwas esoterischer!) Nachdem wir eine Stunde (oder auch zwei) alle Emotionen hochkommen ließen, uns selbst bemitleidet haben und wieder nach Frankfurt in unseren kleinen Kabuff gefahren sind, haben wir was gegessen und gewartet, bis wir wieder lachen konnten. Erstaunlicherweise konnten wir dann recht bald sehr gut lachen. Zum einen hat der Jurten-Rückschlag, wie ein Gegentor beim Fußball, die Angriffslust bei uns gesteigert und neue Energien freigesetzt. Zum anderen kam schnell die Erkenntnis, dass uns damit ja für unser Projekt neue Gestaltungsmöglichkeiten in vielerlei Hinsicht gegeben wurden. So wie wenn mehrere Triebe nachwachsen, wenn man die Spitze einer Brennnessel abpflückt. (Für alle Insider: Who ever did it, it’s their karma and our dharma!) Dementsprechend konnten wir uns wieder frohen Mutes auf Lisas besonderen Tag einstellen. Durch den spontanen Wechsel der Party-Location vom Grundstück zu unserer kuscheligen Wohnung in Bornheim, mussten wir uns dann auch keine Sorgen mehr machen, dass unsere Gäste nasse Füße bekommen. In den nächsten Tagen werden wir dann schauen, wie wir die Jurte wieder aufpeppeln können.

Ach ja, mit der Geburtstagsfeier und der Jurten-Wiederauferstehung hat man wieder neues Material für ´ne Story. Also, ihr müsst damit rechnen, dass wir mit unseren Beiträgen weiter den Klimawandel in der Blogosphäre vorantreiben werden. Im diesen Sinne: Fortsetzung folgt …  😉

Eure Lisa & Euer Moto

Neujahrsputz

Liebe Freunde und Familie,

geladen mit positiver Lebensenergie von den Festivaltagen, waren wir gut gerüstet für eine intensive Regenerationsmaßnahme direkt zu Beginn des Jahres. Bei Florian Sauer, einem hervorragenden Gesundheitslehrer, haben wir sechs unglaublich heilsame Tage verbringen dürfen. Ausgestattet mit qualitativ hochwertigen Revitalisierungs-Apparaturen vereint mit traditionellen Heilwissen wie etwa Shiatsu-Massagestuhl oder Infrarot-Sauna war unsere Übernachtungsstätte allein schon wie ein Erlebnispark für Erwachsene, was keine Langeweile aufkommen ließ. Hinzu wurden wir mit einer Gourmet-Vital-Küche verwöhnt, bei der jeder Teilnehmer, unabhängig von seinen bisherigen Essensgewohnheiten, wohlgenährt und zufrieden sein konnte. In Form von Seminaren durften wir teilweise die Verpflegung selbst zubereiten und haben dadurch praktikable Zubereitungsmethoden sowie eine Vielfalt an naturbelassenen nährstoffreichen Zutaten kennengelernt. Zwischendurch wurden den individuellen Anforderungen angepasste Schneewanderungen in einer märchenhaften Berglandschaft angeboten. Mit maximal 12 Anmeldungen von wirklich netten Menschen aus ganz Deutschland entwickelte sich schnell eine sehr harmonische Gruppenbeziehung. In dieser Wohlfühlatmosphäre wurden dann die Teilnehmer ganz behutsam und gut informiert auf eine natürliche Leber-und-Gallenreinigung vorbereitet sowie bei der Durchführung professionell unterstützt.

Das Ergebnis dieser 6 Tage war für uns der Hammer! Leute macht diesen Kurs! Es ist nach unserer Erfahrung eine der besten Möglichkeiten zur Investition Eures Geldes und Eurer Zeit, die Ihr derzeit auf dem Markt tätigen könnt, ganz egal auf welchem gesundheitlichen Niveau Ihr Euch befindet. Körperlich fühlen wir uns jetzt fast wie neugeboren. Auf geistiger Ebene haben wir gefühlt unser Gesundheitswissen verdoppelt. Die vielen Maßnahmen haben allerlei fein- und grobstoffliche Altlasten aus uns hinausbefördert und die unterschiedlichsten Selbstheilungskräfte in uns gefördert, so dass unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit ein neues Level erreichen konnten. Unsere geistige Aufnahmefähigkeit hat sich verbessert und wir haben die Informationen in Form von spannenden Gesundheitsvorträgen aufgesaugt wie ein Schwamm. Weitere Details könnt Ihr auch bei folgendem Workshop von uns erfahren.

Wir bieten im neuen Jahr einen Workshop zum Thema „Rohkost und Gesundheit“ in Frankfurt am Main an. Es findet ein Erfahrungsaustausch mit Praktikern in Rahmen eines Mitbringbuffets sowie ein Vortrag von einer Rohkost-Expertin statt. Würden uns sehr freuen, wenn viele von Euch dabei wären! Anbei die wichtigsten Infos:
Freitag 2.2.2017, ab 13:00 bis etwa 16:00 Uhr.
Adresse: Bitte per Kontakt oder Mail melden!
Programm: 
13:00 Empfang der Teilnehmer mit Buffetbeiträgen
13:30 Eröffnung des Rohkostbuffet und Erfahrungsaustausch mit Praktikern
14:30 Vortrag von der Rohkost-Expertin Sonja Watt (www.sonjawatt.com/ueber)
Kosten: Statt einem Geldbeitrag b
itte für das Buffet eine Köstlichkeit aus der roh-veganen Küche oder einfach rohes Obst/Salat/Gemüse/Nüsse mitbringen.
Hier noch zwei Rezepte-Links:  nordischroh.com rohkostlady.de

Eure Lisa & Moto

Frohes Neues JA(hr)!

Liebe Freunde und Familie,

wir wünschen Euch allen ein glückliches Neues Jahr 2018 voller Zuversicht und Lebensfreude!

Den Jahreswechsel haben wir im Rahmen eines wundervollen Festivals in Butzbach gefeiert. Wie bei einer Kinderfreizeit wurden wir bei diesem mehrtägigen Gemeinschaftstreffen rundum versorgt, haben viel erlebt und konnten uns optimal erholen. Für unser leibliches Wohl gab es Bio-Vollverpflegung mit leckeren veganen sowie roh-veganen Speisen. Für das seelische Wohlbefinden wurde täglich eine Auswahl an angeleiteten Entspannungsübungen in Kleingruppen angeboten und der Geist wurde immer wieder mit anregenden Vorträgen und Workshops gefüttert.

Wir waren umgeben von einer erfrischenden Naturlandschaft und liebevollen Menschen, mit sehr verschiedenen und interessanten Lebenserfahrungen. Innerhalb von nur wenigen Tagen haben wir wieder viele neue Erkenntnisse für unser Familienprojekt gewonnen und eine Überdosis positive Energie getankt. Wir haben einiges über natürliche Geburten, alternative Schul- und Gemeinschaftskonzepte erfahren und haben u.a. miterlebt, wie ein Baby von früh an ins Töpfchen machen konnte und weitgehend ohne Windeln auskam. Mit „Ho’oponopono“ oder auch der „Gewaltfreien Kommunikation“ haben wir Methoden kennengelernt, wie wir Streitigkeiten besser bewältigen und eine harmonische Beziehung zu unseren Mitmenschen fördern können.

Unter hervorragenden Musikern wie dem Duo Herzenswind, Peter Fehr (Schaut Euch dieses Video an!), Tara und Ainjali durften wir am Sylvesterabend unseren eigenen bescheidenen Premierenauftritt als „Lisaconmoto“ auf der Bühne mit dem Lied „Creation Happens Every Day“ feiern. Nebenbei wurde noch viel gelacht, geweint, gesungen, gequatscht und ausgelassen getanzt. Erstaunlicher Weise konnten wir zudem immer ausreichend Schlaf- und Entspannungspausen einlegen. Wir danken ganz herzlich den Veranstaltern vom ÖKODORF Institut sowie allen Helfer für die bedachte und unkomplizierte Organisation dieser faszinierenden Ferientage!

Bleibt alle gesund und fröhlich! Wir umarmen Euch alle ganz herzlich!

Eure Lisa &Euer Moto

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Was wir im alten Jahr noch loswerden wollten…

Seitdem die Bücher von Wladimir Megre auch in Deutschland an Popularität gewonnen haben und viele sogenannte Anastasia-Leser angefangen haben die Ideen daraus zu realisieren, mehren sich die kritischen und oft negativen Berichterstattungen von teils auch sehr renommierten Medien. Eine ausführliches Beispiel findet ihr auf diesem Link. Kritikpunkte sind etwa, dass antisemitische Inhalte propagiert werden und die Nazi-Szene gefördert wird, dass die fiktiven Darstellungen der Protagonistin mit übernatürlichen Fähigkeiten sektenähnliche esoterische Tendenzen hervorbringe oder dass die Bücher die Geschlechtergleichstellung gefährde, indem ein starres Frau-Mann-Bild vorgeschrieben werde.

Alles sehr schwerwiegende Aspekte die von uns definitiv nicht ignoriert und erst recht nicht toleriert werden. Es ist sehr unangenehm, mit solchen Vorwürfen in Verbindung gebracht zu werden. Wir sind fernab von nationalsozialistisch orientiert, wir wollen keinem Dogma folgen, geschweige einer Sekte angehören oder gar eine gründen und wir haben auch nicht vor die Emanzipation rückgängig zu machen.

Deshalb hier unsere Stellungsnahme, warum wir trotz allem die Ideen aus den Anastasia-Büchern gut finden und ein Link zu einem offenen Brief von anderen die ähnlich wie wir denken.

Wir haben alle 10 Bänder der Anastasia-Reihe gelesen und haben uns viel extern über die inhaltlichen Hintergründe informiert. Überzeugt hat uns die Grundidee von der Protagonistin Anastasia, dass es möglich ist, mit einem selbst-bewirtschafteten Hektar Land mit seiner Familie weitgehend autark zu leben. Eine Lebensweise mit der man unglaublich viel für die Umwelt leisten kann und zugleich die eigene körperliche und geistige Gesundheit fördert. Durch den eigenen veganen, regionalen und saisonalen Anbau erhält man die frischesten Lebensmittel in höchster Bio-Qualität. Man verbringt viel Zeit in der freien Natur, bewegt sich ausreichend und atmet frische Luft. Hinzu kommt, dass man den ganzen Transportaufwand spart und somit zusätzlich die Umwelt schont. Durch das Waldgarten-Prinzip erschafft man viel neuen Lebensraum für einheimische Tiere sowie Pflanzen und fördert die Artenvielfalt. Die entsprechende Humusbildung wirkt dem Klimawandel entgegen.

Darüber hinaus werden in den Büchern nahezu alle Aspekte der derzeitigen industrialisierten Gesellschaft, wie Lebensmittelproduktion, Energieversorgung, politische Mitentscheidungsmöglichkeiten, Religion, Medien, Gesundheits-, Bildungs-, Kapital- sowie Rechtssystem kritisch durchleuchtet. Hierbei werden, soweit uns bekannt ist, keine Unwahrheiten beschrieben und ein Großteil der Informationen ist wissenschaftlich belegt.Zudem appelliert der Autor stets, seine Darlegungen mit dem eigenem gesunden Menschenverstand zu beurteilen, indem man logische Schlussfolgerungen zieht und sich seine eigene Meinung bildet. Dementsprechend liefern die Bücher hilfreiche Hintergrundinformationen, die jeder für sich nutzen kann oder auch nicht.

U.a. wird gefragt, warum Ärzte mehr verdienen, wenn sie pharmazeutische Medikamente verschreiben oder operieren, als wenn sie die Selbstheilungskräfte der Patienten kräftigen, warum Lehrer mehr Zeit mit der Benotung verbringen als mit der Talentförderung ihrer Schüler oder warum die Journalisten mehr über ergebnislose Verhandlungen von Politikern berichten als über erfolgreiche Umweltprojekte.

Weiterhin werden sowohl Judentum als auch Christentum als Vertreter der Weltreligionen vom Autor kritisiert. Wobei er sich in einem der späteren Bücher bei den religiösen Vertretern entschuldigt, weil er zu vehement argumentiert habe.

Im Buch werden auch spirituelle Dinge erzählt, aber es ist jedem Leser selbst überlassen, wie weit er sich darauf einlässt oder nicht. In den Büchern werden keine Dogmen vorgegeben. Hier sollte vielleicht nur darauf hingewiesen werden, dass zahlreiche wissenschaftliche Studien zu der Erkenntnis gekommen sind, dass spirituelle Praktiken wie die Meditation die Sozialkompetenz effektiv stärken und fördern.

Es ist verständlich, dass die ungewöhnliche Art und Weise wie das Buch geschrieben ist, nicht jedermanns Geschmack ist. Mittlerweile gibt es das Buch „Das neue Dorf“ vom etablierten Professor Ralf Otterpohl, welches sich in einem rein sachlichen Kontext mit der Thematik befasst und viele der Anastasia-Ideen widerspiegelt. Wir können dieses Buch guten Gewissens als Alternative weiterempfehlen.

Es gibt mittlerweile Hunderte von Anastasia-Familienlandsitz-Siedlungen, die meisten davon bisher in Russland. Ihr könnt davon ausgehen, dass jede Siedlung anders ist. Familienlandsitze werden unabhängig von Religionsangehörigkeit, Bildung, Beruf, Herkunft, Alter oder politischen Einstellung gegründet. Auch unser Familienlandsitz wird individuell sein. Wir wollen unsere eigenen Ideen realisieren und es gibt keine Organisation oder Vereinigung, die uns dabei was vorschreibt. Uns ist bekannt, dass es auch nationalistisch eingestellte Anastasia-Anhänger gibt. Gut möglich, dass es auch sektenähnliche Gruppierungen gibt, die die Ideen von Anastasia für ihre Zwecke missbrauchen oder auch einzelne Leser, die schlichtweg nicht alle Tassen im Schrank haben. Wir haben diese bisher nicht kennengelernt und wir haben auch kein Interesse daran.

Wir sind überzeugt, von dem was wir tun. Wir wollen nicht, dass eine sehr gute Idee, die vielen Menschen und somit auch der Gesellschaft helfen könnte, eine nachhaltige positive Veränderung zu bewirken, durch eine Minderheit diskreditiert wird. Deshalb stehen wir zu den Inhalten der Anastasia-Büchern und verschweigen diese nicht.

Ach ja, wir sind aber auch nicht ganz so koscher, wie wir uns darstellen. Als Anhänger von Eintracht Frankfurt, einem Verein mit Sektencharakter, ist Moto nicht immer vorurteilsfrei gegenüber der Minderheitengruppe von sogenannten Bayern-Fans und auch Lisa fördert mit ihrem Engagement bei der reinen Frauengruppe Flötenspektakel nicht gerade die Geschlechterverständigung. Zudem neigen wir dazu allen Menschen, insbesondere unseren Freunden und Familie, positive Gedanken zu versenden.

Also seid wachsam, in wie weit ihr Euch von uns was auf die Nasen binden lasst, sonst esst ihr eines Tages nur noch Grass mit Blättern und wohnt in einer Erdhöhle. 😉

Im diesen Sinne wünschen wir Euch allen einen stressfreien und harmonischen Jahresausklang mit einem guten Rutsch ins Neue Jahr 2018!

Eure Lisa & Euer Moto

Erste Übernachtung in der Jurte/ Zwangsbejagung Ade

Ganz ehrlich, unsere erste Nacht in der Jurte war nicht das Highlight unserer Familienlandsitzerlebnisse. Durch den vielen Regen und die undichte Isolierung war es innen recht feucht geworden und es roch modrig. Wir waren definitiv im falschen Film. Wir konnten zwar in der Nacht gleich einen Ofen installieren, aber richtig warm wurde es nicht. Die kalte Luft blies durch die Löcher in der Jurte und durch unsere Schlafsäcke. Es waren die besten Voraussetzungen für eine romantische Nacht zu zweit bei Kerzenlicht, um die Familienplanung voranzutreiben. Zudem hatte in der Woche die Behörde sich die Mühe gemacht persönlich  anzurufen und uns mitzuteilen, dass wir aufgrund einer Anzeige eines Jägers, die Jurte wieder abbauen dürfen. Sei’s drum. Trotzig und naiv wie wir sind haben wir uns eingeredet, dass wir wieder eine gute Gelegenheit haben uns abzuhärten und so getan als würden wir die Nacht gemütlich durchschlafen.

Irgendwie hat das tatsächlich geklappt und das Blatt wendete sich schneller als gedacht. Mit Hilfe eines zweiten Ofens konnten wir am nächsten Morgen die Temperatur so erhöhen, dass wieder ein angenehmes Raumklima entstand. Später wurden auch die Löcher innovativ mit Korkplatten abgedichtet. Nachdem wir die Jurte gesäubert und mit den vorhandenen Möbeln wohnlich gestaltet hatten, konnten wir gleich Lisas Vater Jürgen, Bruder Jonas, seine Lebenspartnerin Lydia und deren Tochter Olive als unsere ersten Jurtengäste empfangen. Nachdem wir ein leckeres Vorweihnachtsmahl mit Durian, Obstsalat, Grünkohlchips, diversen Rohkost-Salaten, Kürbissuppe und alkoholfreien Punsch verspeist hatten, haben wir unsere erste Jamsession mit Querflöte und Gitarre veranstaltet. Es wurde sowohl beim Essen als auch bei der Musik improvisiert und unser sehr kritischer VIP-Gast Olive hat das mit Wohlwollen und einem kleinen Tanz gewürdigt.

Anschließend gab es eine kleine Tour über das Gelände sowie einen Spaziergang zur Ronneburg. Wobei wir wieder wegen Zeitknappheit nicht die Ronneburg erreichten. Genauso wie vor über 20 Jahren als Lisa und Jonas mit deren Mutter Anke zum ersten Mal die Burg besichtigen wollten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ach ja, hier noch was zu den Jägern. Deren freundliche Anzeige hatte netterweise dazu geführt, dass wir uns mehr mit dem Thema auseinandersetzen mussten. Damit unsere fürsorglichen Naturliebhaber sich nicht mehr über die Jurte ärgern müssen, haben wir uns entschlossen den Jagdpachtvertrag zu kündigen und unser Grundstück zu befrieden. Wir wollen denen mehr Freizeit mit der Familie gönnen und auch deren Gewissensdruck nehmen, ständig die unschuldigen  Bambis und Wildschweinchen auf unserem Grundstück abschießen zu müssen. Falls ihr gern wissen möchtet warum und wie man die Jäger von deren Arbeitsbelastung befreien kann, schaut mal auf diesen Link.

Da das geklärt ist, sind wir auch wieder zuversichtlich, dass wir die Jurte dauerhaft auf unserem Grundstück stehen lassen dürfen, um für unsere landwirtschaftspezifischen Tätigkeiten im bio-veganen Obst- und Gemüseanbau gerüstet zu sein. Als Mitglieder der Bio-Veganen Solidarischen Landwirtschaft Rhein-Main e.V. haben wir gute Chancen diese und weitere landwirtschaftliche Baumaßnahmen genehmigt zu bekommen.

Nach dem ganzen Trubel genießen wir nun Weihnachten mit unserer Patchwork-Familie und mit, durch das Arbeiten in der freien Natur, gestärkten Sinnen und lassen uns von unseren Erst- und Zweit-Mamas & -Papas verwöhnen. 🙂

Wir wünschen Euch allen eine wunderbare Weihnachtszeit!

Eure Lisa und Euer Moto