Unser 9-monatiger Erlebnispfad in und für ein neues Leben

Unser großes Langzeit-Projekt „Permakultur-Waldgarten“ ist derzeit in einem Befriedungsprozess (siehe hier für Details: Freiheit für Tiere 4-2018_Antrag auf Jagdverbot Main-Kinzig-Kreis) und ruht seit dem Beginn von 2018, trotz eines klärenden Gespräches mit dem Umweltamt und dem Bürgermeister von Gründau sowie eines motivierenden Permakultur-Seminars  in Tübingen Mitte März. Ein wesentlicher Grund für diese Pause ist ein anderes kleines aber stetig wachsendes Projekt, das uns derzeit eine Riesenfreude bereitet. Nach einer ordentlichen innerlichen Reinigung zu Jahresbeginn (siehe Blog „Erlebnisbericht: Neujahrsputz“) waren wir zeugungsfreudig und haben unsere Familienplanung vorangetrieben. Gleich nachdem unser neuer Erdling es sich in Lisas Bauch gemütlich gemacht hatte, haben wir bei den Millas was Besonderes bestellt. Das hat sich unser Kind zum Geburtstag gewünscht: eine Hebamme! 😉

Die ausschließlich positiven Erlebnisberichte von Freunden und Bekannten sowie die beeindruckenden fundierten wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse und Statistiken zu diesem Thema, die wir in zahlreichen Büchern („artgerecht“ von Nicola Schmidt, „Naturgeburt“ von  Andrea und Michael Delias, „Alleingeburt“ von Sarah Schmid, „Hausgeburt“ von Frauke Lippens etc.) und auch Filmen („Birth Story: Ina May Gaskin and the Farm Midwives“ [2012], „Der erste Schrei“ [2007]) erfahren durften, haben uns überzeugt, dass eine Hausgeburt mit den entsprechenden Vorkehrungen für uns das Richtige ist. Um unseren neuen Erdenbesuch adäquat empfangen und gut verstehen zu können, haben wir angefangen entsprechende mentale und körperliche Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen.

Unsere große Bildungs- und Erlebnistour zur Geburtsvorbereitung starteten wir im April mit einer wunderschönen Reise an die Cote d’Azur zu Muzius und seiner Familie, wo wir unseren ersten Hochzeitstag feierten und den Frühlingsbeginn in all seiner Blüte erleben durften. Der 1. April war auch der Tag, an dem wir zum ersten Mal andere an unserem Glück haben teilhaben lassen. Daraufhin wurden wir prompt mit Stoffwindeln versorgt, die bald zum Einsatz kommen werden. Auf dem Heimweg waren wir noch in Paris und haben an der Seine Salsa getanzt und waren auf der VeggieWorld , wo wir uns mit vielen veganen Leckereien überwiegend aus der französischen Küche (Schokocroissant, Camenbert, Käsefondue etc.) verwöhnten. Zurück in Frankfurt haben wir uns bei der Lebensfreude Mitmachmesse eine seelische Massage gegönnt. Hier ist uns insbesondere der Vortrag vom Motivations-Coach Fred Herbst positiv in Erinnerung geblieben, der unter anderem mit seinem Zitat von Pipi Langstrumpf: „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!“ uns noch mehr Selbstvertrauen in unser Handeln vermitteln konnte. Ende April feierten wir den Geburtstag von unserem Freund Andreas in Fulda in Rahmen eines Rohkost-Potlucks sowie einer Wanderung auf die Wasserkuppe und gönnten uns dort einen Sprung in den Guckaisee.

Anfang Mai waren wir auf der Rohvolution in Mühlheim an der Ruhr. Hier deckten wir uns mit allerlei roh-veganen Köstlichkeiten ein und informierten uns über die neuesten Entwicklungen in der Rohkost-Bewegung. Nebenbei erhielten Lisa und unser Kind eine geistige Aufrichtung durch den Basen Coach Christian Poeschke. Anschließend fuhren wir nach Telgte, um die runden Geburtstage von Anke und Willi zu feiern. Einfach wunderbar und motivierend ein so lange glücklich verheiratetes Paar gemeinsam beim Feiern zu erleben!

Beim Akasha-Congress haben wir uns über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der alternativen Medizin kundgemacht. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, welche einfachen Methoden und natürlichen Mittel eine effektive und anhaltende Gesundung bewirken können. Die Grundidee aller alternativen Heilungsmethoden ist recht simpel und einleuchtend. Der Körper hat die Fähigkeit sich selber zu heilen. Die nötigen Voraussetzungen hierfür sind Entspannung und ein innerer Reinigungsprozess. Hierfür gibt es mittlerweile sehr viele Möglichkeiten fernab von Operationen und Medikamenten. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis beim Kongress war der Vortrag vom 70-jährigen Dr. Probst, der mit vollem Esprit und vielen lustigen Anekdoten seine wertvollen Erfahrungen für ein gesundes und glückliches Altern präsentierte.

Dann hat unser Bauchbewohner den sensationellen Pokalsieg von Eintracht Frankfurt über den sonst so übermächtigen FC Bayern München mitfühlen können. Moto hatte sich seinen Kindheitstraum erfüllt, indem er das Spiel live im Stadion mit seinen besten Kumpels aus Jugendzeiten erleben durfte. Am selben Wochenende verbrachten wir auch eine sehr schöne Zeit mit Jonas in Berlin, mit dem wir sehr interessante und inspirierende Gespräche führen konnten.

 

Das Seminar „Sehen ohne Augen“ Ende Mai hat uns wieder bewusst gemacht wie wichtig es ist auf die eigene Intuition zu achten und diese immer wieder durch Anwendung zu trainieren. Gerade bei Kindern, die bereits über sehr ausgeprägte intuitive Fähigkeiten verfügen, helfen die im Seminar vermittelten einfachen und kurzweiligen Spiele diese sinnvoll zu erhalten und auszuweiten.

Ein sehr schönes und berührendes Ereignis war auch die Taufe von Noam im Juni. Im kleinen Kreis, aber mit viel Herz und Fürsorge hatten Benjamas und Jakob eine wunderbare weltliche Zeremonie für ihren Schützling arrangiert. Mit sehr schönen Beiträgen von der Familie und Freunden sowie einem leckeren vegetarischen und veganen Buffet bei strahlendem Sonnenschein durften wir eine emotionale Feier erleben. Eine Art Event-Hopping betrieben wir dann zum zeitgleich stattfindenden Familienwochenende mit Jürgen, Doro, Cathy, Kristian, Freddy, Matilde, Jonas, Lydia und Olive. Ein sehr entspanntes Beisammensein, das wir sehr genossen haben. Hier haben sich auch die Cousinen Emilia und unser Kind schon mal aus den Bäuchen kennengelernt.

Wir haben uns zwischendurch auch Zeit genommen, um für den Weltfrieden zu beten und mehr Farbe ins Leben zu bekommen: Wir hatten einen Heidenspaß beim „Just-Love-Festival“ auf einer Ackerwiese zu zelten, mit einem Haufen von entspannten Yogis im Kreis Om zu chanten und das bunte Holi-Fest zu erleben. Eine sehr beglückende und unterhaltsame Taufe erlebten wir am gleichen Wochenende mit Julius, dem Wonneproppen von Melanie und Thomas. Es war zudem ein fröhliches Treffen mit vielen alten Schulkameradinnen von Lisa.

Im Juli gab es ein Wiedersehen mit den liebevollen und engagierten Seminarleitern Evelyn und Axel von „Sehen ohne Augen“ in Pforzheim bei ihrem alljährlichen Come-Together-Fest. Dieses Event haben wir auch genutzt um seit langem mal wieder Anna, Matze und Johanna in ihrem idyllischen Haus auf einem Hügel in einem Vorort von Pforzheim zu besuchen. Einen weiteren Fernbesuch erlaubten wir uns gleich im Anschluss bei Stephanie, Moses und Noah in Konstanz. Wir wurden jeweils sehr herzlich empfangen und konnten sehr erholsame Tage genießen.

Auch das Familientreffen mit Anke, Sabine, Ulrike, Bärbel sowie Matthias in Bad Sobernheim im gleichen Monat war sehr angenehm und erfrischend. Mit einem ausgiebigen Gang über den Barfußpfad konnten wir wieder eine sehr gute Erdung finden und unsere Energiekanäle öffnen.

An den „freien“ Sommerferientagen erkundeten wir oft die Badeseen und Naturschwimmbäder in der Umgebung und unser kleines Fruchtwasserwesen hatte ganz viel Spaß im Nassen. Besonders genossen haben wir die Aufenthalte am Kahler See bei Motos Eltern mit vorzüglicher japanischer Verköstigung durch Keiko.

Beim Rohkost-Sommercamp von Sonja Watt konnten wir von den Eltern, die bereits glückliche und gesunde Kinder im trauten Heim auf die Welt gebracht haben, wertvolle Ratschläge erhalten. Hier wurde wieder viel musiziert, getanzt und Erfahrungen ausgetauscht. Corinna von Futuroh verwöhnte uns zudem täglich mit leckeren Rohkost-Gerichten.

Ende Juli/Anfang August konnten wir bei einem Segeltörn auf dem Ijsselmeer bei angenehmen Wellengang und frischer Meeresluft neue Energie tanken. Hier kam auch unsere Ente seit langem Mal wieder zu einem Langstreckeneinsatz und konnte uns sicher zum Ausgangshafen sowie zurück nach Hause chauffieren.

Eine große berufliche Veränderung erlebte Moto gleich nach den Sommerferien. Ganz unverhofft hatte sich der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung mit einem Schulwechsel näher zu unserem Grundstück realisiert. Die neue Schule mit spannenden Entwicklungsfeldern, ein sehr unterstützendes Kollegium sowie ein vitalisierender Radweg entlang des Mains haben den Einstieg besonders einfach gemacht.

Bei Lisa fanden die beruflichen Veränderungen schon etwas früher und schrittweise statt. Nach und nach hatte sie sich für eine unbestimmte Zeit von ihren Schülerinnen und Schüler verabschiedet, die sie mit vielen rührenden Dankeskarten und liebevollen Geschenken bedachten und sie so behutsam in den Mutterschutz schickten.

Eine wundervolle Hochzeitsfeier mit köstlichem veganen Buffet durften wir mit Jasmin und Aaron erleben. Im Bad Homburger Restaurant „Apfelkern und Kolibri“ wurden wir u.a. mit Pole-Dancing und Live-Musik sehr kurzweilig unterhalten und haben ein sehr glückliches Paar bewundert.

 

In September wurde der 60ste von Doro ausgiebig und in einem sehr herzlichen Rahmen gefeiert. Es wurde wieder viel gelacht und gesungen. Bei einer speziell für diesen Event engagierten mobilen Pizzabäckerei haben wir uns dann auch seit langem mal wieder eine leckere vegane Pizza gegönnt.

Zuvor hatten wir auch Cathy und Kristian in Wiesbaden besucht. Hier bewunderten wir die bezaubernde neugeborene Emilia.

Beim Bio-Scan von David, der uns bereits in März bei einem Rohkost-Potluck in unserer alten Wohnung einen Vortrag (Videolink wird noch aktualisiert) gehalten hatte, haben wir zusätzliche hilfreiche Tipps in Bezug auf die Ernährung für eine sanfte Geburt geholt. Faszinierend und motivierend waren auch die Seminare zu Hypnobirthing und zu „Elimination Communication“ (zu Deutsch missverständlich übersetzt als Windelfrei). Hier haben wir gelernt, dass der Geburtsprozess bei völliger Gelassenheit etwas Entspanntes sein kann und mit etwas Übung sowie mit dem Erlernen der Babysprache es wesentlich kosten- und zeitersparender ist, das Baby abzuhalten als Windeln wechseln zu müssen.

Die „Umzugsparty“ am Ende des Monats war auch ein sehr spannendes und freudiges Ereignis für uns. Recht spontan und zu einem Moment, in dem wir es nicht mehr erwartet haben, wurde unser Wunsch nach einer größeren Wohnung in einer ruhigeren Gegend in der Nähe von Natur sowie unseren Eltern erfüllt. Wir danken hiermit nochmal ganz lieb Anke & Matthias, Jürgen & Doro, Ondrej, Ken, Jasmin, Jakob, Christopher & Marie, Matthias P., Andres Br., Andres Be., Melanie & Thomas & Elena & Amalia mit Julius sowie Cathy & Kristian & Emilia für ihre tatkräftige Hilfe beim Renovieren und Kisten schleppen. Dank Euch konnten wir ein sehr angenehmes und zügiges Umziehen in unser neues Zuhause realisieren, wo wir jetzt schon gefühlt mehr Zeit auf dem Balkon verbracht haben als auf dem Balkon unserer alten Wohnung (Das waren für Moto 17 Jahre!)!

In Oktober waren wir bei einem Shiatsu-Workshop im Thüringer Wald, wo wir viel meditiert, getanzt, im Wald gewandert sowie Entspannungsübungen durchgeführt haben und uns mittels Meridian-Behandlungen einiges an seelischen Blockaden raus massieren ließen. Lisa bekam eine Holzbehandlung und fühlte sich daraufhin gestärkt und voller Kraft und Moto fand mehr Bodenhaftung (Element Erde). Ein besonderes Highlight war der letzte Abend im Wald mit Lagerfeuer, Gitarrenmusik und Übernachtung unter einem sternenklaren Himmel. Bei den erfrischend authentischen Seminarleitern Samira & Axel haben wir nochmal ordentlich Selbstbewusstsein aufgebaut und einen erstaunlichen Energieschub für den Alltag erhalten.

Beim Mantra-Gitarrenkurs von Gabi und Herbert haben wir wunderschöne Lieder aus allen spiriturellen Richtungen kennengelernt und gesungen (hier ein kurzes Video). Hier wurden wir von wohlklingenden Klangteppichen in eine liebevolle und harmonische Stimmung getragen. Jetzt haben wir einige Willkommenslieder für den Empfang Mitte November parat!

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Als letzte Vorbereitungsmaßnahme werden wir die Veggienale besuchen, um uns über die neuesten Entwicklungen bezüglich Nachhaltigkeit zu informieren.

Zuhause und bei allen Ereignissen waren wir stets gut mit frischen und meist naturbelassenen Lebensmitteln aus biologischem Anbau versorgt gewesen. Unsere ausschließlich pflanzenbasierte  und überwiegend rohköstliche Ernährung (fast immer zucker- und glutenfrei) kombiniert mit regelmäßigen Yogastunden (bei Klaus & Ludmilla und Aline), viel Bewegung (radeln, spazieren, schwimmen, tanzen etc.) und Ruhephasen, lange Aufenthalte in der Natur sowie in der Sonne haben Lisa bisher eine sehr angenehme Schwangerschaft ermöglicht. Um die wichtigsten Nährwerte auf einem sicheren Niveau zu halten, wurden auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel mit in den Speiseplan aufgenommen. Besonders bekömmlich war das Obst und Gemüse selbst geerntet aus dem Garten der bioveganen Solawi sowie die wöchentlichen Glückskisten-Lieferung von Shumei.

Wir sind unheimlich dankbar für all die schönen Erlebnisse, die Vielzahl an inspirierenden Begegnungen und die vielen Glückwünschen für die anstehende Geburt unseres Kindes. Wir sind glücklich, dass sich das kleine Wesen für uns entschieden hat und sind sehr froh, dass es in einer Zeit sowie in einem Umfeld geboren wird, wo vieles sich im positiven Wandel befindet. Die Menschheit ist dabei eine neue Bewusstseinsebene zu erreichen. Mit all dem vielen Sonnenschein, den Glückshormonen und dem ermunternden Zuspruch sowie der Unterstützung von allen Seiten, die wir während all unserer Erlebnisse in der Schwangerschaftsphase empfangen durften, freuen wir uns einfach auf die anstehende sanfte Hausgeburt unseres Kindes. Wir sind zuversichtlich, dass unser kleiner Sonnenschein bei all der Liebe und den Entfaltungsmöglichkeiten, die auch wir schon miterleben durften, eine friedvolle und glückliche Kindheit voller Freude und Entdeckungsgeist erleben wird. Wir danken dem Universum und Mutter Erde für dieses wunderschöne Leben!

Eure Lisa & Euer Moto

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