Frohköstliche Nachrichten

Alle die diesen Blog lesen, sollten am Ende frei von jeglicher Sorge sein! Wir haben seit unserem letzten Blog wieder einiges zu berichten. Unter anderem haben wir wieder eine sehr lehrreiche Windelfrei-Phase von Yasu erlebt, haben unsere Nährstoffversorgung optimal erweitert, indem wir tiefer in die Kunst des Fermentierens eingetaucht sind und konnten mittels diverser Methoden uns auf geistiger, körperlicher sowie seelischer Ebene weiterentwickeln.

Windelfrei ist in unserem Fall ein klassischer Fall von „nicht immer, aber immer öfter!“. Yasu war bisher nicht immer windelfrei, oft hat er eine Stoffwindel getragen, manchmal auch eine Wegwerfwindel. Wenn er keine Windel an hatte, hat er nicht immer vorzeitig signalisiert, dass er mal müsste, oft mussten wir Pipi vom Laminat aufwischen, manchmal auch einen nassen Teppich waschen und bei ganz wenigen Fällen (ca. 10 mal) landete Kaka auf dem Boden statt ins Waschbecken. Aber wir wurden immer wieder von Yasu ermutigt, weiter am Windelfrei-Konzept festzuhalten. Bis auf einer ein-wöchigen Trotzphase (Mitte Januar 2020/ 14. Monat), wo Yasu sich nicht abhalten lassen wollte, hat er uns stets eindeutige Signale gegeben, so dass er seine großen Geschäfte windelfrei erledigen konnte. Trocken gebliebene Nachtwindeln und kleine Geschäfte ins Töpfchen mit vorzeitigen „Pipi!“-Ankündigung häufen sich immer mehr. Wir können jetzt schon sagen, dass sich das intensive Auseinandersetzen mit dem Windelfrei-Konzept für uns gelohnt hat. Etliche Kilo an Wegwerfwindeln wurden eingespart und auch das Waschen der Stoffwindeln hielt sich in Grenzen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Griseldis bedanken, die uns in jeder Windelfrei-Phase fachkundig unterstützt hat. Ihre Kurse sind sehr empfehlenswert!

„Fermente sind wie Nährstoff-Atombomben!“ Mit dieser Aussage hat unser guter Kumpel Sascha unsere Neugierde geweckt und uns neue Perspektiven in Rahmen der rohköstlichen Ernährung eröffnet. Wir wussten zwar vorher schon, dass Fermentiertes gut für die Verdauung ist, aber uns war nicht bewusst wie sehr man damit auch die Nährstoff-Versorgung optimieren kann. Gerade in der Winterzeit mit wenigen Wildkräutern sind Fermente perfekte Sattmacher und Energielieferanten. Fermentation hat eine lange Tradition und ist sehr abwechslungsreich im Geschmack. Die Zubereitung ist oft sehr simpel. Wir haben mit klassischem Sauerkraut angefangen: 1 Kg Weißkohl fein schneiden, 10-15 Gramm Salz dazugegeben, ordentlich aber liebevoll mit den Händen durchkneten, in ein Glas-Gefäß rein pressen, so dass der Saft nach oben quillt, mit einem Weißkohlblatt fest zudecken und dann ein paar Tage stehen lassen. Wie Pflanzen mögen die Fermente es auch, wenn man ihnen täglich Aufmerksamkeit schenkt. Später haben wir angefangen uns noch mehr zu informieren. Wir haben uns aus der Stadtbibliothek Frankfurt einige Bücher ausgeliehen und im Internet bei „Sauer macht glücklich“ und den Doppelsprossen vorbeigeschaut. Mit der Zeit hat sich dann unser Repertoire erweitert. Da die Zubereitung an sich kinderleicht ist und Freude bereitet, probiert man immer mal was Neues. Mittlerweile tummeln sich alle möglichen Fermente bei uns wie etwa Kombucha, Dinkel-Keimling-Trunk, Cashew-Jogurt, Erdnuss-Creme, Rejuvelac, Kimchi, Chilisauce und Ginger Beer. Da durch die Fermentation auch gekochte Bohnen mit wertvollen Nährstoffen wiederbelebt werden, stellen wir unser eigenes Natto aus schwarzen Bohnen her. Demnächst wollen wir uns auch an Tempeh ran wagen. Yasu probiert immer mal von allem etwas. Wir durften dabei schon allerlei an amüsanten Gesichtsausdrücken beobachten. Cashew-Jogurt mit Granatapfelkernen ist derzeit sein Favorit. Am allerliebsten trinkt er aber noch an Mamas Milchbar.

Ach ja, wir haben auch tolle Erlebnisse mit Baby-Signalen. Seit dem wir den Kurs besucht und das Erlernte immer wieder angewendet haben, hat Yasu seinen Handzeichen-Schatz stetig erweitert. Wir zählen bisher 20 Handzeichen: Milch, nochmal, Katze, hurra, itadakimasu, usw. Wir haben jetzt auch angefangen seine gesprochenen Wörter aufzuschreiben, so dass er später mal weiß was seine ersten 100 Wörter waren.

Für unsere körperliche, geistige sowie seelische Weiterentwicklung haben wir auch wieder Einiges neu entdeckt. Für unser körperliches Wohlbefinden durften wir uns zwei Wochen lang von „Mr. Raw“ David ein SiWave-Vibrationsgerät ausleihen, das wir dann auch recht intensiv genutzt haben. Das hat unseren Organismus ordentlich in Schwung gebracht. Seitdem wurde uns auch wieder klar, wie wichtig Bewegung für unsere Gesundheit ist. Wir achten wieder mehr darauf, lange Sitzpausen zu vermeiden und den Alltag so aktiv wie möglich zu gestalten.

Wie einflussreich das Sprechen und Denken für unser Leben ist, wurde uns durch die Lektüre von „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg und „die vier Versprechen“ von Miguel Ruiz bewusst. Alles was wir sagen, bildet die Grundlage dafür, wie wir die Welt gestalten. Alles was wir denken, bildet die Grundlagen dafür, wie wir die Welt wahrnehmen. Es fällt uns zwar noch nicht immer leicht, aber wir versuchen stets achtsam mit unseren Worten umzugehen, nichts was man uns sagt persönlich zu nehmen und keine voreiligen Annahmen zu treffen.

Um mehr über unsere Intuition und Sensitivität zu erfahren, haben wir uns näher mit dem „Seelen-Navigator“ von Angelika Gulder beschäftigt und uns den Film „Die Übersinnlichen“ von Thomas Schmelzer angeschaut. Die kurzweiligen Übungen aus dem „Seelen-Navigator“ sind hilfreich um herauszufinden, warum wir überhaupt auf diese Erde gekommen sind und mit welcher Intention wir unsere Eltern ausgesucht haben. „Die Übersinnlichen“ erzählen recht verständnisvoll und glaubwürdig über ihre Erfahrungen mit ihren Fähigkeiten und ermutigen uns, selbst unseren „sechsten Sinn“ wieder zu entdecken. Einen sehr hilfreichen Tipp haben wir dabei von Sabrina Fox erhalten. Sie beschreibt die Intuition als die Stimme in uns, die immer wieder mal was Ungewöhnliches von uns fordert, ohne aufdringlich zu sein. Umso gelassener und entspannter wir sind, umso klarer können wir diese Stimme wahrnehmen. Folgen wir unserer Intuition gehen wir auch unseren angedachten friedvollen Seelenweg. Wir haben jetzt schon viele Entscheidungen intuitiv getroffen und haben dabei schon sehr signifikante positive Veränderungen in unserem Leben wahrgenommen. Eine dieser Eingebungen hatte uns zu einem Bücherschränkchen am Merianplatz geführt, wo wir ein Büchlein von Elisabeth Kübler-Ross entdeckten und so mehr über ihre Forschungen zu Nahtod-Erlebnissen erfahren konnten. Alle ihre Ausführungen verdeutlichen, was für ein besonderer Moment der Tod für die Seele ist. Egal wie man stirbt, der Tod ist ein friedvolles Ereignis den jeder von uns erleben darf. Mit diesen Erkenntnissen fällt es uns leichter in jeder Situation besonnen zu sein und gleichzeitig unser Bestes zu geben.

So beenden wir diesen Blog mit einem Zitat von Ghandi: „Lebe, als würdest Du morgen sterben. Lerne, als ob Du ewig leben solltest.“

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Wegen der besonderen Situation haben wir uns natürlich auch ein paar Gedanken gemacht. Wir lesen gerade den Klassiker „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ von Joseph Murphy und versuchen seine Empfehlungen zu beherzigen. So sind wir recht zuversichtlich, dass die zukünftigen gesellschaftlichen Veränderungen so oder so unser aller Bewusstsein und Achtsamkeit sowohl für uns selbst, unsere Mitmenschen, die Tiere als auch für die Natur weiter zum Positiven entwickeln.

Wir wollen niemanden provozieren oder verunsichern und haben vollstes Verständnis, für alle Maßnahmen, die derzeit durchgeführt werden. Schaut Euch unsere Überlegungen und die folgenden Fragen nur dann an, wenn Ihr wirklich interessiert seid und Kontroversen akzeptiert.

Aus unserer Erfahrung mit der Fermentation von Lebensmitteln wissen wir, dass alle möglichen Bakterien und Mikroben zu jeder Zeit im Gemüse vorhanden sind. Ist man sorgsam bei der Zubereitung entsteht z.B. ein schmackhaftes sowie nährstoffreiches Sauerkraut mit vielen Milchsäurebakterien, das sich ewig hält. Bei Unachtsamkeit kann sich z.B. Schimmel bilden und man würde vermehrt andere Bakterien vorfinden. Bemerkenswert auch: Ein gutes Sauerkraut schimmelt in der Regel nicht mehr. Es lässt sich auch nicht mehr von schimmelbehafteten Gemüse über die Luft „anstecken“.

Deshalb fragen wir uns: Könnte es nicht sein, dass Viren sich nur dann vermehren können, wenn der Mensch ein geschwächtes Immunsystem hat? Bzw. mit welcher Wahrscheinlichkeit kann man ausschließen, dass Viren eigentlich nur ein Symptom darstellen und nicht der Auslöser oder gar die Ursache einer Krankheit sind?

Bekanntermaßen wird das Immunsystem etwa durch ungünstige Ernährungs- und Konsumgewohnheiten, Nährstoff- und Bewegungsmangel, Toxin-, Lärm-, Mobilfunk- und weiteren Umweltbelastungen sowie familiären Problemen etc. geschwächt. Diese Faktoren haben in den letzten Jahren mit der fortschreitenden Technisierung und Wachstumsbestrebungen sowie Wettbewerbsdruck weltweit deutlich zugenommen. Insbesondere in den Ballungsgebieten. Parallel entstehen immer mehr physische und psychische Erkrankungen, die bei vielen Fällen mit pharmazeutischen Medikamenten behandelt werden, die nur die Symptome beheben, aber gleichzeitig den Körper mit Fremdstoffen belasten. Netterweise hat uns da jemand noch ein sehr ausgeklügeltes körpereigenes Entgiftungssystem mitgegeben, damit wir nicht gleich unter der Last der heutigen Zeit zusammenbrechen. Der Großteil der Toxine, die wir täglich aufnehmen, wird wieder ausgeschieden. Der restliche Teil, den das Entgiftungssystem nicht bewältigen kann, wird an möglichst ungefährlichen Bereichen des Körpers abgelagert. Um diese Ablagerungen abzuschaffen und wieder Platz zu schaffen gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Gefastet wurde schon immer, Sauna und Basenbäder sind auch schon länger bekannt, es gibt aber auch angepasst an die neuen Umweltbelastungen neuere Ansätze wie etwa Saft- und Wildkräuterkuren oder Gallen-und-Leber-Reinigung. Das müsste bisher allgemein anerkanntes Wissen sein. Die folgenden Erläuterungen aus der Alternativmedizin sind weniger verbreitet, aber erscheinen uns als recht plausibel. Beurteilt es selbst.

Werden diese Entgiftungsmaßnahmen nicht ausreichend durchgeführt, hat der Körper noch die Möglichkeit sein System runterzufahren und selbst eine Grundreinigung durchzuführen. Je nach Art, Stelle und Dringlichkeit kann der Körper die ungewollten Fremdstoffe durch die Erhöhung der Temperatur (Fieber/Entzündungen) lösen und aus allen Körperöffnungen mittels Sekreten (Husten/Schnupfen/Eiter/Schweißausbruch/Durchfall) hinausbefördern. Krankheit wird somit als ein lebensnotwendiger Heilungsprozess interpretiert. Mit diesem Ansatz kann man erklären warum Krankheiten so verschiedenartig sind und auch zum Tod führen können. Je nach Lebenssituation ist jeder Mensch anderen Umweltbelastungen ausgesetzt. Wenn ein Organ, wie etwa die Lunge, bestimmten Umweltbelastungen (Smog/Feinstaub/Abgase/Nikotin) kontinuierlich ausgesetzt ist, entsteht eine einseitige Überbelastung, dass System kommt aus dem Gleichgewicht, stößt an seine Grenzen und kann entsprechend auch zusammenbrechen.

Wie passen dann die Viren in dieses Gedankenkonstrukt? Vorab eine Info, die uns auch sehr überrascht hat. Viren wurden noch nie direkt nachgewiesen (z.B. durch ein Super-Mikroskop), sondern immer nur indirekt. Die Viren an sich und auch deren Bösartigkeit sowie Übertragbarkeit sind somit eine Theorie, womit sich der Einsatz von pharmazeutischen Medikamenten besser rechtfertigen lässt. Die für uns wesentlich sympathischere These ist die, dass die Körperzellen die als Viren interpretierten Teilchen (indirekt durch den PCR-Test nachgewiesen) selbst produziert, um den für die Heilung notwendigen Reinigungsprozess voranzutreiben. Da die äußerlichen Bedingungen sich ständig ändern, wäre es dann auch nicht verwunderlich, wenn der Mensch immer wieder mal neuartige Reinigungsmittel/Viren entwickeln würde.

Wenn man bedenkt, dass gerade in Ballungsgebieten, aber auch im kleinen Rahmen die Familien, jeweils ähnliche Umweltbelastungen vorfinden und einen ähnlichen Lebensstil pflegen, wäre das vermehrte Eintreten einer Krankheit zu gleicher Zeit nichts Ungewöhnliches. Bekanntlich wird man oft nach einer sehr stressvollen Phase krank. Der Wille eine bestimmte Arbeitsaufgabe oder Projekt noch zu erledigen, hält das System noch am Laufen, aber sobald dieser Druck nachlässt, nutzt der Körper die Zeit für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen. Weitere mögliche Stress-Faktoren, die eine Krankheit bei vielen zeit- und ortsgleich auslösen lassen, wären Kälte, Sonnenmangel, schlechte Nachrichten, Nebenwirkung von Massenimpfungen oder auch Prüfungsdruck bei Schülern und Studierenden.

Uns ist bewusst, dass diese These in der jetzigen Phase nur bei Wenigen gut ankommen wird. Dafür sitzt der Glaube noch ziemlich fest. Deshalb finden wir auch die bisherigen Vorkehrungen gar nicht so schlecht. Solange überzeugend dargelegt wird, wie wirksam die Maßnahmen sind, werden die Menschen sich sicherer fühlen, weniger Stress empfinden und entsprechend weniger krank werden. Wir beachten alle Regelungen und halten Abstand von unseren Mitmenschen. Etwas schwer fällt es uns unsere Freunde und Familie nicht zu umarmen, wenn wir sie sehen. Aber dafür herzen wir uns drei dafür noch öfters. Ansonsten haben wir durch die Umstände viel Zeit geschenkt bekommen, welche wir jetzt in unsere ersten Gartenarbeiten investieren. Unser guter Freund Tom hat uns auch darauf hingewiesen, dass durch diesen „Shut down“ auch viele nachhaltige gesellschaftliche Chancen entstehen. Eine vermehrte Etablierung von Home-Office würde enorme Ressourcen-Einsparung hinsichtlich Fahrtkosten sowie Raumkapazitäten ermöglichen und die Umwelt entlasten. Die Wirksamkeit von Frei-Lern-Konzepten (Link) in Rahmen von Home-Schooling kann getestet werden und man könnte die gesetzlichen Bedingungen entsprechend anpassen. Der Ausbau von Mehr-Generationen-Gemeinschaften könnte gefördert werden, um den älteren Menschen eine Alternative zu den immer größer werdenden Pflege- und Altersheimen zu bieten. Es entstehen mehr Selbstversorgergärten. Einen wunderbaren Artikel zu diesen Zukunftsvisionen findet Ihr hier.

Wir sind recht zuversichtlich, dass langfristig sich eine neue Denkweise etablieren wird. Wie aus zahlreichen Placebo-Studien bekannt, ist der Glaube der allerwichtigste Faktor für eine Heilung. Stellt Euch vor, wie sich das Gesundheitsbewusstsein der Menschen verändern würde, wenn sie überzeugt wären, dass Viren niedliche kleine Müllmänner sind, die nur im Notfall dem Körper beim Heilungsprozess helfen, indem sie besonders hartnäckige Altlasten beseitigen und weder böse noch ansteckend sind. Was wenn es für alle selbstverständlich wäre sich überwiegend pflanzlich und nachhaltig zu ernähren, auf Erholung und Bewegung sowie Detox-Maßnahmen zu achten, den Erhalt der Natur zu fördern, friedvoll zu kommunizieren, nichts persönlich zu nehmen, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und täglich das Beste zu geben, um gesund zu bleiben? Einige von uns sind ja bereits mit dieser Idee infiziert worden. Diese Geschichte wird immer wieder mal in unterschiedlichen Varianten von verschiedenen Leuten auf der ganzen Welt erzählt. Spannend zu beobachten, welche Varianten sich durchsetzen und sich exponentiell weiterverbreiten! 🙂

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.