Frohköstliche Nachrichten

Alle die diesen Blog lesen, sollten am Ende frei von jeglicher Sorge sein! Wir haben seit unserem letzten Blog wieder einiges zu berichten. Unter anderem haben wir wieder eine sehr lehrreiche Windelfrei-Phase von Yasu erlebt, haben unsere Nährstoffversorgung optimal erweitert, indem wir tiefer in die Kunst des Fermentierens eingetaucht sind und konnten mittels diverser Methoden uns auf geistiger, körperlicher sowie seelischer Ebene weiterentwickeln.

Windelfrei ist in unserem Fall ein klassischer Fall von „nicht immer, aber immer öfter!“. Yasu war bisher nicht immer windelfrei, oft hat er eine Stoffwindel getragen, manchmal auch eine Wegwerfwindel. Wenn er keine Windel an hatte, hat er nicht immer vorzeitig signalisiert, dass er mal müsste, oft mussten wir Pipi vom Laminat aufwischen, manchmal auch einen nassen Teppich waschen und bei ganz wenigen Fällen (ca. 10 mal) landete Kaka auf dem Boden statt ins Waschbecken. Aber wir wurden immer wieder von Yasu ermutigt, weiter am Windelfrei-Konzept festzuhalten. Bis auf einer ein-wöchigen Trotzphase (Mitte Januar 2020/ 14. Monat), wo Yasu sich nicht abhalten lassen wollte, hat er uns stets eindeutige Signale gegeben, so dass er seine großen Geschäfte windelfrei erledigen konnte. Trocken gebliebene Nachtwindeln und kleine Geschäfte ins Töpfchen mit vorzeitigen „Pipi!“-Ankündigung häufen sich immer mehr. Wir können jetzt schon sagen, dass sich das intensive Auseinandersetzen mit dem Windelfrei-Konzept für uns gelohnt hat. Etliche Kilo an Wegwerfwindeln wurden eingespart und auch das Waschen der Stoffwindeln hielt sich in Grenzen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Griseldis bedanken, die uns in jeder Windelfrei-Phase fachkundig unterstützt hat. Ihre Kurse sind sehr empfehlenswert!

„Fermente sind wie Nährstoff-Atombomben!“ Mit dieser Aussage hat unser guter Kumpel Sascha unsere Neugierde geweckt und uns neue Perspektiven in Rahmen der rohköstlichen Ernährung eröffnet. Wir wussten zwar vorher schon, dass Fermentiertes gut für die Verdauung ist, aber uns war nicht bewusst wie sehr man damit auch die Nährstoff-Versorgung optimieren kann. Gerade in der Winterzeit mit wenigen Wildkräutern sind Fermente perfekte Sattmacher und Energielieferanten. Fermentation hat eine lange Tradition und ist sehr abwechslungsreich im Geschmack. Die Zubereitung ist oft sehr simpel. Wir haben mit klassischem Sauerkraut angefangen: 1 Kg Weißkohl fein schneiden, 10-15 Gramm Salz dazugegeben, ordentlich aber liebevoll mit den Händen durchkneten, in ein Glas-Gefäß rein pressen, so dass der Saft nach oben quillt, mit einem Weißkohlblatt fest zudecken und dann ein paar Tage stehen lassen. Wie Pflanzen mögen die Fermente es auch, wenn man ihnen täglich Aufmerksamkeit schenkt. Später haben wir angefangen uns noch mehr zu informieren. Wir haben uns aus der Stadtbibliothek Frankfurt einige Bücher ausgeliehen und im Internet bei „Sauer macht glücklich“ und den Doppelsprossen vorbeigeschaut. Mit der Zeit hat sich dann unser Repertoire erweitert. Da die Zubereitung an sich kinderleicht ist und Freude bereitet, probiert man immer mal was Neues. Mittlerweile tummeln sich alle möglichen Fermente bei uns wie etwa Kombucha, Dinkel-Keimling-Trunk, Cashew-Jogurt, Erdnuss-Creme, Rejuvelac, Kimchi, Chilisauce und Ginger Beer. Da durch die Fermentation auch gekochte Bohnen mit wertvollen Nährstoffen wiederbelebt werden, stellen wir unser eigenes Natto aus schwarzen Bohnen her. Demnächst wollen wir uns auch an Tempeh ran wagen. Yasu probiert immer mal von allem etwas. Wir durften dabei schon allerlei an amüsanten Gesichtsausdrücken beobachten. Cashew-Jogurt mit Granatapfelkernen ist derzeit sein Favorit. Am allerliebsten trinkt er aber noch an Mamas Milchbar.

Ach ja, wir haben auch tolle Erlebnisse mit Baby-Signalen. Seit dem wir den Kurs besucht und das Erlernte immer wieder angewendet haben, hat Yasu seinen Handzeichen-Schatz stetig erweitert. Wir zählen bisher 20 Handzeichen: Milch, nochmal, Katze, hurra, itadakimasu, usw. Wir haben jetzt auch angefangen seine gesprochenen Wörter aufzuschreiben, so dass er später mal weiß was seine ersten 100 Wörter waren.

Für unsere körperliche, geistige sowie seelische Weiterentwicklung haben wir auch wieder Einiges neu entdeckt. Für unser körperliches Wohlbefinden durften wir uns zwei Wochen lang von „Mr. Raw“ David ein SiWave-Vibrationsgerät ausleihen, das wir dann auch recht intensiv genutzt haben. Das hat unseren Organismus ordentlich in Schwung gebracht. Seitdem wurde uns auch wieder klar, wie wichtig Bewegung für unsere Gesundheit ist. Wir achten wieder mehr darauf, lange Sitzpausen zu vermeiden und den Alltag so aktiv wie möglich zu gestalten.

Wie einflussreich das Sprechen und Denken für unser Leben ist, wurde uns durch die Lektüre von „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg und „die vier Versprechen“ von Miguel Ruiz bewusst. Alles was wir sagen, bildet die Grundlage dafür, wie wir die Welt gestalten. Alles was wir denken, bildet die Grundlagen dafür, wie wir die Welt wahrnehmen. Es fällt uns zwar noch nicht immer leicht, aber wir versuchen stets achtsam mit unseren Worten umzugehen, nichts was man uns sagt persönlich zu nehmen und keine voreiligen Annahmen zu treffen.

Um mehr über unsere Intuition und Sensitivität zu erfahren, haben wir uns näher mit dem „Seelen-Navigator“ von Angelika Gulder beschäftigt und uns den Film „Die Übersinnlichen“ von Thomas Schmelzer angeschaut. Die kurzweiligen Übungen aus dem „Seelen-Navigator“ sind hilfreich um herauszufinden, warum wir überhaupt auf diese Erde gekommen sind und mit welcher Intention wir unsere Eltern ausgesucht haben. „Die Übersinnlichen“ erzählen recht verständnisvoll und glaubwürdig über ihre Erfahrungen mit ihren Fähigkeiten und ermutigen uns, selbst unseren „sechsten Sinn“ wieder zu entdecken. Einen sehr hilfreichen Tipp haben wir dabei von Sabrina Fox erhalten. Sie beschreibt die Intuition als die Stimme in uns, die immer wieder mal was Ungewöhnliches von uns fordert, ohne aufdringlich zu sein. Umso gelassener und entspannter wir sind, umso klarer können wir diese Stimme wahrnehmen. Folgen wir unserer Intuition gehen wir auch unseren angedachten friedvollen Seelenweg. Wir haben jetzt schon viele Entscheidungen intuitiv getroffen und haben dabei schon sehr signifikante positive Veränderungen in unserem Leben wahrgenommen. Eine dieser Eingebungen hatte uns zu einem Bücherschränkchen am Merianplatz geführt, wo wir ein Büchlein von Elisabeth Kübler-Ross entdeckten und so mehr über ihre Forschungen zu Nahtod-Erlebnissen erfahren konnten. Alle ihre Ausführungen verdeutlichen, was für ein besonderer Moment der Tod für die Seele ist. Egal wie man stirbt, der Tod ist ein friedvolles Ereignis den jeder von uns erleben darf. Mit diesen Erkenntnissen fällt es uns leichter in jeder Situation besonnen zu sein und gleichzeitig unser Bestes zu geben.

So beenden wir diesen Blog mit einem Zitat von Ghandi: „Lebe, als würdest Du morgen sterben. Lerne, als ob Du ewig leben solltest.“

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Wir wollten niemanden provozieren oder verunsichern und hatten vollstes Verständnis für alle Maßnahmen, die bis dato durchgeführt wurden. Wenn ihr unsere bisherigen Blogs gelesen habt, gehen wir davon aus, dass ihr auch mit folgender unkonventioneller Sichtweise, die wir entwickelt haben, klarkommt.

Aus unserer Erfahrung mit der Fermentation von Lebensmitteln wussten wir, dass alle möglichen Bakterien und Mikroben zu jeder Zeit im Gemüse vorhanden sind. Ist man sorgsam bei der Zubereitung entsteht z.B. ein schmackhaftes sowie nährstoffreiches Süßkartoffel-Kimchi mit vielen Milchsäurebakterien, das sich ewig hält. Bei Unachtsamkeit kann sich z.B. Schimmel bilden und man würde vermehrt andere Bakterien vorfinden. Bemerkenswert auch: Ein gutes Kimchi schimmelt in der Regel nicht mehr.

Deshalb fragten wir uns: Könnte es nicht sein, dass Viren sich nur dann vermehren können, wenn der Mensch ein geschwächtes Immunsystem hat? Bzw. mit welcher Wahrscheinlichkeit kann man ausschließen, dass Viren eigentlich nur ein Auslöser aber nicht die Ursache einer Krankheit sind?

Bekanntermaßen wird das Immunsystem etwa durch ungünstige Ernährungs- und Konsumgewohnheiten, Nährstoff- und Bewegungsmangel, Toxin-, Lärm-, Mobilfunk- und weitere Umweltbelastungen sowie familiäre Probleme etc. geschwächt. Diese Faktoren haben in den letzten Jahren mit der fortschreitenden Technisierung, den Wachstumsbestrebungen sowie dem Wettbewerbsdruck weltweit deutlich zugenommen, insbesondere in den Ballungsgebieten. Parallel entstehen immer mehr physische und psychische Erkrankungen, die in vielen Fällen mit pharmazeutischen Medikamenten behandelt werden, die nur die Symptome beheben, aber gleichzeitig den Körper mit Fremdstoffen belasten. Netterweise hat uns da jemand noch ein­ sehr ausgeklügeltes körpereigenes Entgiftungssystem mitgegeben, damit wir nicht gleich unter der Last der heutigen Zeit zusammenbrechen. Der Großteil der Toxine, die wir täglich aufnehmen, wird wieder ausgeschieden. Der restliche Teil, den das Entgiftungssystem nicht bewältigen kann, wird an möglichst ungefährlichen Bereichen des Körpers abgelagert. Um diese Ablagerungen abzusondern und wieder Platz zu schaffen gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Gefastet wurde schon ­immer, Sauna und Basenbäder sind auch schon länger bekannt, es gibt aber auch angepasst an die neuen Umweltbelastungen neuere Ansätze wie etwa Saft- und Wildkräuterkuren oder Gallen-und-Leber-Reinigungen. Diese zu neudeutsch als Detoxing bezeichneten Maßnahmen erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit und ihre Wirksamkeit wird immer mehr wissenschaftlich untersucht. Gerade beim Fasten ist die Studienlage unseres Erachtens nach ausreichend, um den positiven Effekt zu bestätigen. Die folgenden Erläuterungen aus der Alternativmedizin sind weniger verbreitet, aber erscheinen uns zumindest als überlegenswert. Beurteilt es selbst.

Werden diese Entgiftungsmaßnahmen nicht ausreichend durchgeführt, hat der Körper noch die Möglichkeit sein System runterzufahren und selbst eine Grundreinigung durchzuführen. Je nach Art, Stelle und Dringlichkeit kann der Körper die ungewollten Fremdstoffe durch die Erhöhung der Temperatur (Fieber/Entzündungen) lösen und aus allen Körperöffnungen mittels Sekreten (Husten/Schnupfen/Eiter/Schweißausbruch/Durchfall) hinausbefördern. Krankheit wird somit als ein lebensnotwendiger Heilungsprozess interpretiert. Mit diesem Ansatz kann man erklären warum Krankheiten so verschiedenartig sind und auch zum Tod führen können.

Je nach Lebenssituation ist jeder Mensch anderen Umweltbelastungen ausgesetzt. Wenn ein Organ, wie etwa die Lunge, bestimmten Umweltbelastungen (Smog/Fein­staub/Abgase/Nikotin) kontinuierlich ausgesetzt ist, entsteht eine einseitige Überbelastung, dass System kommt aus dem Gleichgewicht, stößt an seine Grenzen und kann entsprechend auch zusammenbrechen. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einem endgültigen Totalausfall.

Wie passen dann die Viren in dieses Gedankenkonstrukt? Aus der Permakultur wissen wir, dass jeder Organismus einer intakten Natur seinen Sinn hat. All die sogenannten Ungeziefer und Viecher erfüllen einen bestimmten Zweck in der Fauna und Flora eines Ökosystems, damit dieses sich entfalten und selbst erhalten kann. Alles was die Natur so produziert, wird langfristig in irgendeiner Form zersetzt und  z.B. in Form von nährstoffreichem Humus der Erde zurück gegeben. Gerät dieser Selbsterhaltungskreislauf aus irgendeinem Grund aus dem Gleichgewicht, führt das zu einer Vermehrung von einzelnen Krabbeltiersorten, Pilzen oder Ähnlichem, die wir Menschen dann gern als Schädlinge klassifizieren. All diese Schädlinge sind aber in angemessener Zahl wichtige Mitglieder des Ökosystems. Würde man eines dieser Mitglieder ganz aus dem System abschaffen, würde das wiederrum zu Ungleich­gewichten an anderer Stelle führen. Umso mehr man bereit ist bei kurzfristigen Unannehmlichkeiten der Natur die Möglichkeit zu geben langfristig ihr eigenes Gleichgewicht wieder zu finden und weniger eingreift, umso stabiler wird das Ökosystem. Beispielsweise führt eine vermehrte Anzahl an Insekten im Idealfall wieder zu einer Vermehrung von Singvögeln, die uns dann wieder etwas Schönes vorzwitschern können.

Warum sollte dieses recht pragmatische Naturprinzip nicht auch für die Welt der Viren gelten? In geringen Mengen findet man alle möglichen Viren in der freien Laufbahn, aber auch im menschlichen Körper. Viren kommen und gehen unabhängig vom gesundheitlichen Zustand eines Menschen. Das wurde ja auch bei den jüngsten Ereignissen von offizieller Seite bestätigt. Besonders gern bleiben diese Viren aber dann bei gesundheitlich vorbelasteten Personengruppen und vermehren sich dort.

Und jetzt kommt unsere Interpretation:

Bei den meisten dieser Personengruppen verläuft die Krankheit ohne Komplikationen. Richtig? In diesem Fall bestätigen die Ausnahmen die Regel. All die Todesfälle und langfristigen Folgeschäden fanden bei denen statt, die schwerwiegende Vorerkrankungen hatten. Interessant wäre zu wissen, wie sich die geheilten Menschen danach gefühlt haben. Da in der Alternativmedizin jede Krankheit zugleich ein Reinigungsprozess darstellt, wären Viren auch nur wichtige Helferlein dieses Selbstheilungs- bzw. Selbsterhaltungssystems. D.h. ein Virus bleibt nur dort, wo er auch „gebraucht“ wird. Vorerkrankungen gehen einher mit allen möglichen Umweltbelastungen und Ernährungsgewohnheiten. In solch einem Milieu fühlen sich Viren scheinbar besonders wohl. Sie nähren sich dann von all den toxischen Ablagerungen und können sich vermehren. Wir würden das so interpretieren, dass sie dort viele Leckerlis vorfinden. Gleichzeitig scheint es im Körper aber etwas zu geben, das wiederum die Viren als etwas Schmackhaftes empfindet und sich ebenfalls vermehrt, wie unsere Singvögel. Das müssten dann die sogenannten Antikörper sein, die sich von dem reichhaltigen Angebot an Viren bedienen. Im Idealfall wurde das meiste an Altlasten von den Viren bereinigt bevor sie dann von den Antiviren dezimiert werden. Problematisch wird es dann, wenn die Viren besonders viele Leckerlis vorfinden und sich so vermehren, dass die Antikörper nicht mehr nachkommen.

Wenn man bedenkt, dass gerade in Ballungsgebieten, aber auch im kleinen Rahmen die Familien, jeweils ähnliche Umweltbelastungen vorfinden und einen ähnlichen Lebensstil pflegen, wäre die Vermehrung von einer Sorte Viren sowie den entsprechenden Heilungssymptomen zu gleicher Zeit mit unserer Sichtweise nichts Ungewöhnliches. So sind nach unserer Meinung nicht die Viren an sich das Problem, sondern das Milieu, das wir ihnen anbieten.

Genauso wie wir mit all unseren Eingriffen des Öfteren die Natur aus dem Gleichgewicht bringen, machen wir das auch mit unserem Körper. Nikotin, Koffein, Alkohol, Pharmazeutika, raffinierter Zucker, Transfette, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und und und. Die Auswahl sowie die Menge an gesundheitsbelastenden Konsummöglichkeiten haben über die Jahre hinweg in der modernen Gesellschaft immer mehr zugenommen. Bei all den Annehmlichkeiten die uns geboten werden, leben wir auch in einer ziemlich schadstoffüberdosierten Welt. Entsprechend hat sich auch die Zahl der Menschen vermehrt, deren Körper sich im extremen Ungleichgewicht befinden. Für diese Menschen ist dann eine Virusinfektion äußerst belastend.

Hier erscheint es kurzfristig als sinnvoll, diese sogenannten Risikogruppen von den Viren fernzuhalten. Entsprechend widerspricht unsere These im Prinzip auch nicht all den Sicherheitsvorkehrungen, die weltweit vorgenommen wurden. Man könnte im Nachhinein darüber diskutieren, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig waren und welche nicht. Wir werden es erst mal lassen. Wir haben damals die Vorgaben so akzeptiert, wie sie getroffen wurden.

Also beachteten wir zu jener Zeit alle Regelungen und hielten Abstand von unseren Mitmenschen. Etwas schwer fiel es uns unsere Freunde und Familie nicht zu umarmen, wenn wir sie in der Öffentlichkeit sahen. Aber wir herzten uns drei dafür noch öfters. Beruhigend fanden wir auch, dass zumindest die Autoritäten mit denen wir zu tun hatten, das Durchsetzten der Maßnahmen nicht allzu strikt vorgenommen haben und unnötige Konflikte vermieden in dem sie auch öfters mal ein Auge zudrückten. Wir hatten aber auch vollstes Verständnis für alle Kritiker der gesetzlichen Maßnahmen, die sich begründete Sorgen um die demokratischen Werte machten und sich für ihre Grundrechte einsetzten.

Da wir uns schon länger mit den Theorien rund um den Sinn und Zweck von Krankheiten beschäftigt hatten, fühlten wir uns sicher und hatten keine Berührungsängste in jeglicher Hinsicht. Nach all unseren Detox-Maßnahmen über die Jahre hinweg, waren wir ziemlich sicher, dass die Viren bei uns nicht viel vorfinden würden, wenn sie sich überhaupt die Mühe machen sollten uns zu besuchen. Eine Vermehrung war eher ausgeschlossen und entsprechend war für uns die Wahrscheinlichkeit minimal, dass wir zu ihrer Verbreitung beitragen würden. So konnten wir all unsere Gedanken weiterhin auf das Hier und Jetzt fokussieren sowie unsere Zeit schöpferisch nutzen. Wir hatten durch die Umstände viel Zeit geschenkt bekommen, welche wir in unsere ersten Gartenarbeiten sowie in das Schreiben dieses Buches investierten.

Wir denken auch, dass durch diesen „Shut down“ viele nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen stattfinden werden. Eine vermehrte Etablierung von Home-Office wird enorme Ressourcen-Einsparung hinsichtlich Fahrtkosten sowie Raumkapa­zitäten ermöglichen und die Umwelt entlasten. Die Wirksamkeit von Freilerner-Konzepten im Rahmen von Home-Schooling wird mehr Akzeptanz finden und die gesetzlichen Bedingungen könnten entsprechend angepasst werden. Der Ausbau von Mehr-Generationen-Gemeinschaften könnte gefördert werden, um den älteren Menschen eine Alternative zu den immer größer werdenden Pflege- und Altersheimen zu bieten. Es entstehen mehr Selbstversorgergärten. Einen wunderbaren Artikel zu diesen Zukunftsvisionen hatten wir von Matthias Horx auf seiner Webseite gelesen.

Erstaunlich auch wie schnell und wirksam die Entscheidungsträger etwas gegen die globale Klimaerwärmung tun und die Luftqualität verbessern konnten. Wir freuen uns über jeden Tag, an dem wir einen überwiegend Kondensstreifen-freien Himmel sehen können und dem Vogelgesang ohne Fluglärm zuhören dürfen.

Wir sind recht zuversichtlich, dass sich langfristig eine neue Denkweise etablieren wird. Wie aus zahlreichen Placebo-Studien bekannt, ist der Glaube der allerwichtigste Faktor für eine Heilung. Stellt euch vor, wie sich das Gesundheitsbewusstsein der Menschen verändern würde, wenn sie überzeugt wären, dass Viren niedliche kleine Müllmänner sind, die nur im Notfall dem Körper beim Heilungsprozess helfen, indem sie besonders hartnäckige Altlasten beseitigen und im Grunde genommen nicht bösartig sind. Was wenn es für alle selbstverständlich wäre eine Überdosierung von Schadstoffen zu vermeiden, sich überwiegend pflanzlich und nachhaltig zu ernähren, auf Erholung und Bewegung sowie Detox-Maßnahmen zu achten, den Erhalt der Natur zu fördern, friedvoll zu kommunizieren, nichts persönlich zu nehmen, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und täglich das Beste zu geben, um gesund zu bleiben? Und wenn doch akute Erkrankungen eintreten würden, wäre es da nicht sinnvoll eine eingehende Ursachenforschung beim Patienten zu betreiben und ihn seinen Bedürfnissen angepasste selbstwirksame Entgiftungsmaßnahmen durchführen zu lassen, um eine langfristige Heilung zu ermöglichen?

Wenn man genau hinschaut, findet man diese Denkweise bereits bei einigen renommierten Ärzten sowie bei vielen engagierten Heilpraktikern. Es gibt auch schon ganze Kliniken wie etwa das Hippocrates Health Institut in Florida, die mit diesem Konzept arbeiten und ziemlich erfolgreich ihre teils schwersterkrankten Patienten von ihren Beschwerden befreien, indem sie deren Selbstheilungs­fähigkeiten fördern. Also leben wir bereits in einer Welt, in der es keine unheilbaren Krankheiten gibt. Um mit dieser Denkweise zu Recht zu kommen, bedarf es einer gewissen Eigeninitiative. Die Bereitschaft für diese Eigeninitiative wächst insbesondere in Krisenzeiten.

Versteht ihr jetzt woher unsere Zuversicht kommt?

Entsprechend unserer Interpretation können wir auch ausschließen, dass bei der ganzen Geschichte eine Verschwörung dahintersteckt. Wir denken, dass die Bundesregierung in allen Belangen nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Wir verharmlosen auch die ganzen Ereignisse weltweit nicht. Wir nehmen die Sache sehr ernst. Maßnahmen wie das Verbot von Großveranstaltungen könnten kurzfristig hilfreich gewesen sein. Langfristige Erfolge erzielen wir aber nach unserer Meinung erst durch die Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Solange wir all die Vorerkrankungen, die die ganzen Schwersterkrankungen sowie Todesfälle begünstigt haben, weiter mit vermeidbaren Umweltbelastungen sowie unserem Lebensstil fördern, werden wir ähnliche Situationen auch in Zukunft erleben. Es gibt noch viel Handlungsbedarf langfristig gesehen, um unsere Abwehrkräfte effizient zu steigern und unsere Gesundheit zu erhalten. Mögliche Impfstoffe werden unseres Erachtens dabei nicht die Lösung sein, eher im Gegenteil. Umso mehr und öfter wir uns impfen, umso öfter und schneller werden neue gefährlichere Virenerkrankungen entstehen. Mit unserer These interpretieren wir Impfungen, insbesondere die mit den toxischen Fremdstoffen, als unnatürliche Eingriffe in unser sonst intaktes Gesundheitssystem ähnlich wie der vermehrte Einsatz von Antibiotika zur Entstehung von noch gefährlicheren antibiotika-resistenten Erregern sowie deren Folgen geführt hat. Vergleichbar wären Impfungen auch mit den chemischen Pflanzenschutzmitteln, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. All die Pestizide, Fungizide, Herbizide und Insektizide führen kurzfristig zu großen Erträgen, aber langfristig werden die Pflanzen so geschwächt, dass diese kaum noch Nährstoffe haben und entsprechend fad schmecken. Jeder nicht auf Masse produzierende Bio-Bauer kann bestätigen, wie widerstandsfähig, nahrhaft und geschmacksvoll sein Obst und Gemüse wird, wenn es sich erstmal auf seinem Feld ohne Chemie gegen all die natürlichen Widrigkeiten durchgesetzt hat. Jede Impfung schwächt unser eigenes Immunsystem, das dadurch verlernt die körpereigenen Abwehrkräfte aufzubauen. So wie der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittel dazu führte, dass weltweit immer mehr und mit stärkeren Mitteln gespritzt wird, ist auch die Anzahl der vermeintlich notwendigen Impfungen sowie deren Dosis weiter angestiegen. Wenn das nicht mehr ausreicht, geht der Trend in der konventionellen Landwirtschaft dann hin zur Genmanipulation. Wie wird es dann im konventionellen Gesundheitssystem sein?

Bereits 1975 als Moto noch ein nach Muttermilch schreiendes Baby war und sich wenig Gedanken über Umwelt oder Gesundheit machte, hatte sein Landsmann Masanobu Fukuoka für sich erkannt, dass jeglicher Versuch die Natur zu kontrollieren kontraproduktiv ist. In seinem Buch „Der Große Weg hat kein Tor“ wird beschrieben, wie er es schaffte, auf seinen Feldern die besten Ernteerträge landesweit zu erzielen, gleichzeitig die Bodenqualität zu verbessern sowie die Artenvielfalt zu vergrößern, in dem er einfach der Vollkommenheit der Natur vertraute. Er besann sich auf die natürlichen Vorgänge von Fauna und Flora. Gleichzeitig verzichtete er bewusst auf den Einsatz von Maschinen sowie Chemikalien. Im Zuge dessen hat er erkannt, dass sein Vorgehen sich nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern im Prinzip auf alle Lebensbereiche wie etwa Gesundheit oder Erziehung sinnvoll übertragen lässt. Als einer der bedeutendsten Vorreiter der Permakultur-Bewegung, hat er mit seinen Erkenntnissen sowie Veröffentlichungen nicht nur die Landwirtschaft revolutioniert, sondern eine Philosophie kultiviert, anhand der die Menschen glücklich im Einklang mit der Natur leben können. Bezeichnenderweise hat sein radikaler Lebenswandel von einem im Labor arbeitenden Pflanzenpathologen hin zu einen philosophierenden Öko-Bauern damit begonnen, dass er sich als 25 Jähriger eine akute Lungenentzündung zuzog und in eine Sinnkrise verfiel. Seitdem war er bis weit über seine achtziger Lebensjahre als Bauer aktiv, wurde 95 glückliche Jahre alt und hielt noch wenige Jahre vor seinem Tod Vorträge über die natürliche Lebensweise.

Wir gehen davon aus, dass Fukuoka-Sensei kein Befürworter von pharmazeutischen Impfmaßnahmen war.

Alles nur unsere Meinung und bevor wir hier noch weiter ausschweifen, wollten wir einfach nur sagen, dass wir uns weitgehend an alle Maßnahmen halten und keine Fake-News verbreiten. Wir haben uns weder einer fremdenfeindlichen Partei, einer freiheitsberaubenden Sekte noch einer ideologischen Gruppierung angeschlossen und sind auch keine Sympathisanten von solchen intoleranten Vereinigungen. Nichtsdestotrotz verurteilen wir niemanden, auch wenn wir dessen Handlungen nicht gutheißen.

Kein Mensch ist bösartig, manche sehen nur nicht was sie anderen antun oder haben sich nicht mehr unter Kontrolle. Viele der gesellschaftsschädlichen Wertevorstellungen haben sich durch eine missglückte Kindheit und/oder Jugend bei diesen Menschen über die Jahre hinweg entwickelt. Wenn Erwachsene Kindern immer wieder in unnötige Stresssituationen zwingen und ihnen wenig Aufmerksamkeit schenken, ist es unseres Erachtens auch nicht verwunderlich, wenn diese dann irgendwelche Psychosen entwickeln. Gerade misshandelte Kinder neigen dazu als Erwachsene vergleichbare Fehler wie ihre Eltern zu machen. Hinzu kommen dann all die Süchte, von denen sie nicht mehr loskommen. Jeder der mal an einer Sucht gelitten hat wird es bestätigen können. Auch wenn man genau weiß, dass es nicht gut für einen und die Umwelt ist, setzt der Verstand aus und man tut Dinge, die man eigentlich lassen sollte. Langfristig kann aber jeder sich von selbstschädigenden Verhaltensmustern befreien, wenn man ihnen immer wieder mit Aufmerksamkeit und Liebe eine echte Chance gibt, aus ihrem Teufelskreis auszutreten.

Entsprechend halten wir uns an den spirituellen Ansatz aller Weltregionen des liebevollen Umgangs mit allen Geschöpfen. Wir sehen die ganzen Veränderungen um uns herum weiterhin als Chance für die Menschheit, umweltschädigende Denkstrukturen aufzubrechen, ein verständnisvolles Miteinander zu kultivieren und gesundheitsfördernde Gewohnheiten zu beleben. Wir hoffen Ihr könnt uns da ein wenig zustimmen und könnt wie wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

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