Veganer Rohköstling

Anfang der Sommerferien 2019 haben wir die Urgroßeltern von Yasu in Telgte besucht. Dort wurden wir mit frischem Gemüse, Wildkräutern und Kartoffeln aus dem eigenen Garten sowie zwei leckeren Kirschkuchen verköstigt. Übernachtet haben wir wieder bei Tante Anke, die uns wie immer sehr herzlich empfing. Wir erlebten dort auch eine wunderschöne Abschlussklassenfeier der Waldorf-Schule in Everswinkel. Es wurde eine Vielfalt an künstlerischen und musikalischen Beiträgen von sehr aufgeweckten sowie kreativen Schülerinnen und Schülern dargeboten. Auch sonst ist diese von Tante Christiane mitgestaltete Schule ein herrlicher Lernort mit einem tollen Schulgarten und gepflegtem Tierrefugium.

Im nahe gelegenen Münster haben wir bei einem Tagesausflug die Gelegenheit wahrgenommen uns von der veganen Kochkost zu verabschieden. Es war eine herrliche vegane Schlemmertour! Zuerst waren wir bei Gustav Grün und haben uns eine leckere Falafelbox geteilt. Danach waren wir im Krawummel und verspeisten eine nahrhafte California Bowl. In Deutschlands derzeit größtem Unverpacktladen Einzelhandel wurde ein sündhaft süßer Brownie verputzt. In der neueröffneten Fairteilbar gab es noch Bananenbrot und Petersilienpestostulle aus geretten Lebensmitteln sowie ein ChariTea. Zuletzt gönnten wir uns noch eine große Portion Frozen Soja-Yogurt von Yomaro mit Erdbeersoße, Blaubeeren und Oreos.

Yasu war sehr begeistert von diesem Besuch bei seinen Verwandten mütterlicherseits. Die Tage in Telgte waren ein wunderschöner Start in die Ferien! Gleichzeitig markieren sie den Beginn eines kochkostfreien Lebens für die kleine Familie Watanabe.

Mit unserem Selbstversuch der Eine-Mahlzeit-Am-Tag-Ernährung nach Dr. Nun Amen-Ra Anfang 2018 und den vielen Ausnahmen, die wir seitdem bei Besuchen und Feierlichkeiten gemacht haben, waren wir ein ganzes Stück von unserer Idealvorstellung, ausschließlich rohköstlich zu leben, abgewichen. Dabei hatten die längeren Phasen zuvor, wo wir uns zumindest 99% roh ernährt hatten, uns gesundheitlich so gut getan! Nichtsdestotrotz bereuen wir die ganzen Kochkostausnahmen nicht. Vieles davon waren ja extra für uns zubereitete vegane Köstlichkeiten gewesen und wir hatten damit unsere Gaumenfreuden! Herzliches Dankeschön an alle die sich so viel Mühe für uns gemacht haben! Gleichzeitig konnten wir wertvolle Erkenntnisse daraus ziehen welchen Effekt die Kochkost auf uns hat, da wir uns sonst nur überwiegend roh ernährten. Somit fiel uns auch die Entscheidung leichter in Zukunft nur noch rohköstlich zu essen. Wir haben u.a. festgestellt, dass wir nicht so schnell von der rohköstlichen Enzymverdauung zur kochköstlichen Gärverdauung umstellen konnten, so dass die Verdauung nach den Kochkostausnahmen eher suboptimal war. Dies führte dazu, dass wir emotional labiler und unsere Schlafphasen weniger erholsam waren. Ein weiterer wichtiger, wenn nicht gar der entscheidende Faktor, der zu unserer Entscheidung geführt hat, war unser kleiner Rohköstling.

Bis auf die gelegentlichen Ausnahmen über die Muttermilch, hat Yasu bisher nur rohköstlich gegessen. Für die kommenden Monate, wir denken so etwa bis ein Jahr, wird Yasu noch hauptsächlich und danach, wir denken maximal bis 2,5 Jahren, ergänzend durch Muttermilch genährt. Sukzessiv wird der Anteil an fester Nahrung zunehmen. Bekanntlich interessieren sich die Kinder besonders für das, was die Eltern so essen. Bereits jetzt verfolgt unser Leckermäulchen aufmerksam alles was wir uns zu Munde führen, und freut sich, wenn er auch was davon probieren kann. So hat er schon diverse Häppchen von grünen Smoothie-Bowls, Rohkostkuchen und -brot, Sauerkraut, Cashew-Joghurt, aber auch viel einfaches Obst sowie Gemüse mit seinen kräftigen kleinen Händchen zerquetscht, genüsslich abgeschleckt und uns nebenbei noch ein kulinarisches Schlachtfeld hinterlassen. Oft hat er auch seinen Spaß dabei einfach ein Blatt oder Blüte von Wildkräutern in den Mund zu nehmen und darauf zu kauen.

Sein bisheriges Interesse für die Rohkost wollen wir in Zukunft weiter fördern. Wir sind sehr zuversichtlich, dass diese Ernährungsform, wie wir sie bisher kennengelernt, praktiziert und verinnerlicht haben, für die physische und psychische Entwicklung unseres Kindes nur von Vorteil sein wird. Allein die damit einhergehende Vermeidung von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln würde das Risiko minimieren, das Yasu irgendeines der bereits bei Wohlstandskindern weitverbreiteten und derzeit zunehmenden Zivilisationsbeschwerden wie etwa Allergien, Übergewicht, ADHS, Hautirritationen, Immunschwäche, Karies, Diabetes, etc. erleiden muss. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an positiven Erfahrungsberichten von Rohkostfamilien (z.B. Link Erdbeerkinder, Nordischroh, Sonja Watt) und eine ganze Reihe an Fachliteratur (Buchtipp: „Kinderernährung – lebendig und schmackhaft“ von Dr. Urs Hochstrasser), die die Vorteile einer gut geplanten und ausgewogenen rohköstlichen Ernährung für Kinder beeindruckend belegen. Die in der Rohkost übliche große Auswahl an natürlichen, geschmacklich unverfälschten Lebensmitteln festigt und fördert zudem die angeborene Fähigkeit, die richtige Menge, Art und Zusammensetzung der Speisen zu sich zunehmen, die der Körper gerade braucht und die zu meiden die eher schädlich sind (Buchtipp: „Somatische Intelligenz“ von Thomas Frankenbach). Zudem isst man achtsamer und bedachter, wenn die natürliche Konsistenz der Lebensmittel erhalten bleibt (Buchtipp: „Yoga der Ernährung“ von Omraam Mikhael Aivanov).

Sicherlich ist die rohköstliche Ernährung nur ein Puzzleteilchen von vielen für die gesunde Entwicklung eines Kindes. Dafür ist es aber eines, welches großen Einfluss auf die anderen Puzzleteilchen hat. Mit der Rohkost kann man schon von frühauf das angeborene Gespür für alles Natürliche erhalten und weiterentwickeln. Wildkräuter- und Streuobstwiesen, Beerensträucher sowie Permakulturgärten werden beliebte Ausflugsziele für Naschereien sein. Die Empathiefähigkeit des Kindes wird durch den ungetrübten Umgang mit anderen Lebewesen, angefangen von den Säugetieren, den Vögeln bis hin zu den Insekten, aber auch allen Wasserwesen, gefestigt und gestärkt. Wir selbst werden noch mit regelmäßigen Besuchen in Gnadenhöfen (z. B Tierrefugium Hanau, Erdlingshof) aber auch das Erkunden von Naturschutzgebieten sowie auch unseres eigenen Grundstücks in Gründau, unsere Verbundenheit zu anderen Erdlingen weiter verinnerlichen. Entsprechend kann das Kind seine naturgegebene Intuition, die für alle seine Lebensentscheidungen wichtigste mentale Kompetenz, aber auch seine Kreativität erhalten und weiterentwickeln.

Für die Rohkost-Frühförderung unseres Zöglings ist es aber auch wichtig, dass wir als Eltern mit bestem Beispiel vorangehen. Aus Erfahrungsberichten wissen wir, dass jegliche Kochkostausnahmen durch die Eltern dazu führen, dass auch das Kind die Ausnahmen mitmachen will. Einmal auf den Geschmack gekommen, ist es gerade für ein Kind trotz aller Vorteile schwer zu verstehen, warum es sich wieder komplett auf Rohkost umstellen soll. So stellen wir uns der Herausforderung unserem pflanzlich genährten Kraftpäckchen ein Umfeld zu erschaffen, wo er und auch wir als seine Essensvorbilder jederzeit Zugriff auf leckere roh-vegane Speisen haben, so dass wir keine Ausnahmen mehr machen müssen. Wir sind selber gespannt, wie wir dieses Umfeld aufbauen und wie lange es nötig sein wird. Solange Yasu damit gesund, zufrieden und glücklich ist, werden wir unser Bestes geben, dass er die Faszination Rohkost mit allen Sinnen erleben kann. Praktisch heißt es für uns, dass wir vieles vorausplanen und stets in gutem Austausch mit unseren Mitmenschen sein müssen. Dabei können wir sehr gut auf unseren bisherigen Erfahrungen hinsichtlich Organisation und Kommunikation zurückgreifen, seit wir selbst unsere Ernährung umgestellt haben.

Anfangs noch sehr aufwendig, haben wir mittlerweile Routine darin, zu Hause rechtzeitig Proviant vorzubereiten, um unterwegs ausreichend versorgt zu sein. Für Feierlichkeiten und Besuche haben wir es uns angewöhnt ein/ zwei roh-vegane Essensbeiträge mitzubringen. In der Regel reicht die Menge, dass alle Interessierten was probieren können und wir davon satt werden, falls es keine Alternativen für uns gibt. Wobei es selten der Fall ist, dass es nichts für uns gibt. Obst und Frischkostsalate mit einem Essig-Öl-Dressing gibt es fast überall und auch Gemüse-Sticks sind beliebte Buffet-Dekorationen. Zu Hause sind wir küchentechnisch auch für die Gourmet-Rohkost-Zubereitung optimal ausgerüstet und können die Hitparade der beliebtesten Kinderspeisen, angefangen von Nudeln mit Tomatensauce bis hin zu Pizza Hawai in der Rohkostvariante herbeizaubern. Wir haben stets einen gut gefüllten Kühlschrank sowie Vorratsschränkchen, so dass wir auch für Überraschungsgäste gut gewappnet sind. Mit zunehmendem Alter von Yasu werden wir sicherlich noch ganz andere Vorkehrungen treffen müssen, aber wir betrachten diese als willkommene Entfaltungsmöglichkeit unserer Kreativität und Problemlösefähigkeit. Wir gehen davon aus, dass es für uns ein lohnenswerter Lernprozess sein wird, bei dem wir alle drei unseren Horizont erweitern können.

Uns ist natürlich bewusst, dass diese Art der Ernährung für viele Menschen ungewohnt, befremdlich bis hin zu besorgniserregend sein kann. Aber die rohköstliche Ernährung von Kindern ist gar nicht mal mehr so selten und das öffentliche Interesse daran steigt, dass sogar ein Massenmedium wie Spiegel Online noch verhalten aber positiv darüber berichtet. Wie bei allen unseren bisherigen alternativen Maßnahmen, wie etwa der Hausgeburt, Windelfrei, unverpackt einkaufen, Leber-Gallen-Reinigung etc., haben wir uns auch diesmal intensiv mit den Hintergründen auseinander gesetzt und uns gewissenhaft auf mögliche Schwierigkeiten eingestellt. Die zwei wohl häufigsten Bedenken sind Nährstoff-Mangel und soziale Ausgrenzung insbesondere beim Kind. Im Folgenden haben wir unsere Gedanken dazu aufgeschrieben.

Nährstoff-Mangel: Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass man bei richtiger Zusammensetzung der Rohkost, keinen Nährstoff-Mangel erleidet. Für Erwachsene spielt der Faktor Zeit bzw. Geduld eine entscheidende Rolle bei der Umstellung auf eine optimale Rohkost-Ernährung. Diese Ernährungsform löst zu Beginn immer auch einen Reinigungsprozess im Körper aus. Je nach Vorbelastung durch Industrienahrung und je nach Intensität der Rohkost, werden Schadstoffe die sich über die Jahre im Körpergewebe angesammelt haben, in großen Mengen gelöst und hinaus befördert. Einhergehend mit einem deutlichen Gewichtsverlust kann dies mitunter zu heftigen Beschwerden wie etwa Durchfall, Hautausschlägen, erhöhter Blasendrang oder auch zu Erkältungen mit erhöhter Schleimbildung führen. Diese Entgiftungsmechanismen helfen dem Körper die gelösten Schadstoffe schnell aus dem Körper zu befördern, bevor es zu einer Rückvergiftung kommt. Erst nachdem der gröbste Reinigungsprozess, welcher mitunter Jahre dauern kann, durchgestanden ist, kann der Körper die lebensnotwendigen Nährstoffe optimal aufnehmen und verarbeiten. Deshalb sind adäquate Nahrungsergänzungsmittel gerade in dieser Phase sehr empfehlenswert, um einem Nährstoff-Mangel vorzubeugen. Der Reinigungsprozess kann zusätzlich mit regelmäßigen frischgepressten Obst- und Gemüsesaft-Fastenkuren und Darmspülungen unterstützt werden. Früher oder später stellt sich dann aber auch der spürbare positive Effekt, in Form von mehr Energie, erholsameren Schlaf, klarerem Kopf, weniger allergischen Reaktionen etc. ein. Der ganze Verdauungstrakt ist deutlich entlastet und kann durch die sogenannte Enzymverdauung, bei der die nur in der Rohkost erhaltenen Enzyme verwendet werden, alle nötigen Nährstoffe effizient aufnehmen und verarbeiten.

Im Falle unseres friedvollen Energiebündels, bedarf es allerdings keiner Umstellung mehr. Sein Verdauungssystem ist noch weitgehend unbelastet und ist ohnehin auf die wesentlich energieschonendere Enzymverdauung eingestellt. Entsprechend dürfte er keine Probleme haben, alle seine notwendigen Nährstoffe über die Rohkost zu erhalten. Bereits jetzt achten wir darauf, dass wir täglich frisch gepflückte Wildkräuter(Buchtipp: „Wildkräuter“ von Ralf Brosius) und sogenannte Superfoods in unseren Speiseplan integrieren, welche eine deutlich höhere Nährstoffdichte als das kultivierte Gemüse aufweisen und oft noch andere wichtige Inhaltsstoffe bereithalten.

Nichtsdestotrotz werden wir zusätzlich zu den kinderärztlichen Pflichtuntersuchungen auch alternative Kontrollen wie etwa den Bioscan durchführen, um die Nährstoffversorgung zu überprüfen. Mittlerweile gibt es für alle lebensnotwendigen Nährstoffe die entsprechenden veganen Nahrungsergänzungsmittel, so dass wir allein schon bei Verdacht recht unkompliziert vorbeugend einwirken können. Für die B12-Versorgung greifen wir auf eine breite Palette an veganen Quellen und Kontrollmaßnahmen zu.

Soziale Ausgrenzung: Es kann passieren, dass Yasu außerhalb seines Zuhauses, Dinge sieht, die er aus Interesse gern probieren möchte, aber wir ihn nicht lassen. Wir hatten bereits Situationen, in denen er z.B. etwas aus minderwertigem Kunststoff zum Mund führen wollte und wir es ihm weggenommen haben. Bis jetzt hat er sich nicht groß beschwert und war meist wieder sehr zufrieden, wenn er dafür etwas anderes wie z.B. einen Holzlöffel bekam. Wie zuvor beschrieben, gehen wir davon aus, dass wir mit geeigneten Vorkehrungen bei der Essensversorgung für unterwegs, solche Situationen weitgehend vermeiden können oder zumindest immer zufriedenstellende Alternativen bieten können. Wir sind zuversichtlich, dass Yasu mindestens bis zu seiner Pubertät sich bei seinen Essengewohnheiten an uns orientiert und uns vertraut.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir uns in Zukunft intensiver mit nachhaltig und roh-vegan orientierten Menschen austauschen werden sowie uns noch mehr mit Rohkostfamilien vernetzen werden. Gleichzeitig werden wir aber auch den engen Kontakt zu unserer Familie und zu unseren bisherigen vertrauten Freunden beibehalten. Hinzukommen noch die Begegnungen mit anderen Altersgenossen bei den diversen Förderungsangeboten wie etwa Babyschwimmen, Babysignal, Windelfreitreffen, Musikkrabbelgruppen etc. die wir wahrnehmen werden. Bis zur Einschulung werden das die wesentlichen sozialen Kontakte von Yasu sein. Diese müssten erst mal ausreichen, um sich an das Leben in einer größeren Gemeinschaft zu gewöhnen. Derzeit tendieren wir dazu die vorschulische Förderung selbst zu übernehmen. Die finanziellen Mittel, die Zeit und das Selbstvertrauen haben wir. Deshalb freuen wir uns, noch lange die Entwicklung unseres Jungen selbst unterstützen und miterleben zu können.

Wir wollen ihm eine breite Palette an frühkindlichen Bildungsmöglichkeiten anbieten, ohne ihn zu überlasten. Wir werden versuchen seinen Weg so zu ebnen, dass er immer wieder seine innere Ruhe und äußere Gelassenheit finden kann (Buchtipp: „Mentales Stressmanagement“ von Tanja Madsen). Der Film „Alphabet“ von Erwin Wagenhofer hat uns in dieser Hinsicht sehr inspiriert. Wir haben auch angefangen uns in die entsprechende Fachliteratur einzulesen (Buchtipp: „Kinder fördern nach Montessori“ von Tim Seldin). Wir sind frohen Mutes, dass wir es schaffen, dass unser kleiner Rabauke frühzeitig imstande ist sich in einer Gemeinschaft positiv einzubringen, zugleich seine Eigenarten beibehalten kann und mit seinen schrägen Eltern klar kommt. Im Idealfall wird er früh erkennen, dass es im Leben nicht nötig ist, die gleichen Dinge zu tun oder zu haben wie andere, sondern dass es mehr darum geht alle Mitmenschen mit egal welchen Besonderheiten zu achten sowie seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Gleichzeitig werden wir stets darauf achten, dass wir alle drei bescheiden auf dem Boden der Tatsachen bleiben, uns selbst nicht allzu ernst nehmen sowie das Leben in dieser schönen bunten Gesellschaft würdigen und genießen (Buchtipp: „Thrive“ von Arianna Huffington). Wir erschaffen uns unsere eigene wunderbare Welt und sind zugleich ein Teil davon (Buchtipp: „Du bist das Universum“ von Kafatos/Chopra).

Bis dahin und auch danach wird noch vieles passieren, was wir nicht vorhersehen können. Wir sind uns bewusst, dass nicht alles richtig sein muss, was wir machen. Wir wollen weiterhin alle unsere Entscheidungen intuitiv, pragmatisch und zielorientiert treffen und dabei flexibel in unserem Handeln bleiben. Mit unseren Blogs hoffen wir, dass die Mitmenschen unsere Lebensweise zumindest besser verstehen, uns vielleicht etwas zutrauen und notfalls auch beistehen. Am Ende wollen wir, dass Yasu auch als Erwachsener glücklich und zufrieden sein kann, wie wir es sind (Buchtipp: „Willkommen im Reich der Fülle“ von Robert Betz). Wir haben das Glück Eltern und Stiefeltern zu haben, die immer für uns da waren, uns immer gut genährt haben und uns die beste Bildung ermöglicht haben. Auf ihre Art und Weise haben sie voller Güte und authentisch immer das Beste für uns getan. Dafür sind wir ihnen unendlich dankbar und in ewiger Liebe verbunden! Wir hoffen, dass Yasu irgendwann auch das gleiche über uns sagen kann. Wir sind jetzt schon gespannt, welche Verrücktheiten er dann unseren Enkeln bieten wird. 🙂

Mit ganz lieben Grüßen,

Lisa, Yasu und Moto

P.S.: Mittlerweile häufen sich die Demonstrationen gegen die Einführung der Masern-Impf-Pflicht. Im letzten Blog haben wir über Impfungen allgemein berichtet. Wäre toll, wenn Ihr Euch weiter informiert und die Demonstrationen in irgendeiner Form unterstützen könntet!

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